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Freitag, 20. November 2015

Erinnerung an einen schönen Waldspaziergang


Foto: Renate Harig
 
 
Erinnerung an einen schönen Waldspaziergang

Durch den stillen Wald führte mich mein Weg, ich genoss die Ruhe, die mich umgab. unter meinen Füßen raschelte das bereits dürr gewordene Laub und durch die golden gefärbten Bäume blitzten die letzten Sonnenstrahlen der untergehenden Sonne.
Spinnweben durchzogen die Sträucher und verliehen ihnen ein feenhaftes Aussehen. Die Tropfen, die sich darinnen verfangen hatten, glitzerten und funkelten in allen Farben.

Ich ging weiter und staunte einfach über die Schönheit, die sich mir bot. Da hörte ich von ferne ein dumpfes Klopfen - unaufhörlich - beim näher kommen sah ich, dass ein Buntspecht eifrig damit beschäftigt war, in einen bereits hohlen Baumstumpf ein neues Loch zu meißeln mit seinem spitzen, harten Schnabel. Ich verhielt mich ganz ruhig, so konnte ich ihm bei seiner Arbeit eine Weile zusehen.

Ich ging weiter, da flog auch dieser bunte Vogel davon und ist sicherlich, als ich mich weit genug entfernt hatte, wieder zu seiner angefangenen "Baustelle" zurückgekehrt.

Die Sonne ging leuchtend unter - ich habe viele schöne Eindrücke mit nach Hause genommen.

(c) Renate Harig (2006)
 
Foto: Renate Harig
Es ist schon lange her, dass ich in einem Wald einen Spaziergang gemacht habe. Umso mehr denke ich an die Zeit, da es für mich selbstverständlich war, öfters durch den Wald zu gehen und all' das zu genießen, dass dieser Ort einem Ruhe suchenden Menschen bietet. 
 
Im Moment ist es ja nicht so schön, denn der November zeigt sich gerade so, wie wir ihn ja eigentlich kennen. Die schönen, warmen, lichtdurchflutenden Tage sind vorbei. Sind wir dankbar dafür, dass wir sie hatten. 
 
Ich wünsche Euch ein schönes, gemütliches, ruhiges Wochenende und schicke von Herzen liebe Grüße.
 
Eure Renate  
 

Donnerstag, 5. November 2015

Herbstspaziergang bei Sonnenschein

Blauer Himmel pur
Der Herbst malt die Blätter bunt
Wir freuen uns sehr
Ein kleines Wunder
Die Sonne strahlt durch das Blatt -
es leuchtet purpur
Die Natur läd' ein.
Da muss man einfach rausgeh!
Komme doch mit mir!
Zwei sind unterwegs
und Schatten begleiten sie.
Die Sonn' kann zaubern.
Blätter am Boden
warten auf den letzten Tanz
mit dem kühlen Wind.
Die Wiesen sind grün,
aber die Bäume sind bunt,
so will es der Herbst!
Die Zeit der Ruhe,
die Zeit der Besinnlichkeit
hält langsam Einzug.
 
Wir machten einen wunderschönen Spaziergang durch unser "Wagwiesental"! Wir brauchen nur die Haustüre rausgehen und schon können wir die herrliche Landschaft genießen. Welch' ein Glück für uns, denn seit wir keine Auto mehr haben, können wir nicht mehr wegfahren, sei denn, es nimmt uns jemand mit. Und das gibt es selten!
 
Wir sind zufrieden und dankbar, dass wir diese Möglichkeit haben.
 
Liebe Grüße und eine schöne Herbstzeit! Das Wochenende soll ja echt schön werden!
 
Herzlich Eure Renate 
 

Freitag, 9. Oktober 2015

Der Herbst zeigt sich in seinen schönsten Farben

 
Foto: Simon Wüthrich - Schweiz
 
Foto: Simon Wüthrich - Schweiz
 
Herbstgedanken

 Die letzten Blumen blühen,
Blätter fallen müd' vom Baum -
die Sonn' lässt sie erglühen,
bis beginnt der Wintertraum.
Der Wind küsst Blatt um Blatt,
bevor es auf die Reise geht
und niederfällt so dürr und matt
irgendwo es dann vergeht!
Aus allen Blättern irgendwann
die wieder Erde werden,
fängt dann neues Leben an,
so ist es hier auf Erden!

(c) Renate Harig
 
Foto: Simon Wüthrich - Schweiz
 
Foto: Simon Wüthrich - Schweiz
 
Foto: Simon Wüthrich Schweiz
 

Wer die Natur betrachtet,
wird von dem Geheimnis des Lebens
gefangen genommen.
 
 
 
 

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Ein Tag im Herbst

Die letzten Tage waren wunderbar. Blauer Himmel und Sonnenschein haben uns erfreut. Es ist zwar ziemlich windig, manchmal sogar stürmisch. Das gefällt den Blättern, die jetzt ausgelassen und fröhlich von den Bäumen schweben, durcheinander wirbeln und tanzend auf die Erde sinken.
 
Das nachstehende Gedicht habe ich wieder einmal entdeckt. Ja, wenn es wieder nebelig, grau und regnerisch wird, dann stimmen die Worte schon eher! Und die Zeit kommt jedes Jahr; da müssen wir einfach durch und es uns daheim gemütlich machen!
 
So haben wir gestern unseren gemeinsamen Spaziergang durch unser Wagwiesental
in Neunkirchen erlebt. Es war einfach ein herrlicher, sonniger Tag.
Da war der Maler Herbst schon eifrig zugange. Er hat sein schönstes Rot auf die
Blätter gemalt!
 
Ein Tag im Herbst


Ein Tag im Herbst oft schnell vergeht,
die Uhr, sie rast, schon ist es spät -
viel hatte man sich vorgenommen
die Arbeitslust ist weggeschwommen.
Man fühlt sich müde und auch matt,
selbst wenn man nichts geleistet hat
die Antriebskraft fehlt ganz und gar,
so ist es immer, jedes Jahr.
Wenn die Tage öd' und grau
am Himmel ist kein Fleckchen Blau
und Licht brennt schon zu früher Stund,
bin ich oft traurig, ohne Grund!

Damit der Zustand nicht so bleibt,
such' ich danach, was Zeit vertreibt
und es wäre doch gelacht,
fände ich nicht, was Freud’ mir macht!

Wenn es draußen grau und trüb
höre ich ein schönes Lied,
mache meinen Bleistift spitz
und zeichne wieder, ohne Witz,
schreib' ein Gedicht, das mach' ich gern,
für mich oder Freunde in der Fern -
ich zünd' mir eine Kerze an,
schlürfe Tee dann irgendwann -
und wie ein Wunder, eins, zwei, drei:
das Trübsalblasen ist vorbei!!!!!

So wünsch' ich mir's auf meinem Weg
und hoffe, dass es noch lang so geht!

(c) Renate Harig
 

Die wunderschönsten Momente im Leben
kann man sich nicht kaufen,
auch nicht mit Worten beschreiben.
Man kann sie nur erleben
und für immer im Herzen tragen und bewahren.
 
Ich wünsche euch ein schönes, sonniges HERBST-Wochenende!
 
Liebe Grüße
 
Eure Renate


Mittwoch, 17. Juni 2015

Der Mensch braucht hin und wieder Ruhe und Stille

 
 
 
..... es gibt Momente im Leben,
in denen man schweigen sollte
und zulassen, dass die Stille
mit dem Herzen spricht -
denn es gibt Gefühle, die die Sprache
nicht ausdrücken kann,
und Emotionen, die die Worte
nicht übersetzen können ......
 
Diese Gedanken habe ich von einer lieben Mailfreundin - die auch Renate heißt - mit einem lieben Brieflein geschickt bekommen. Ich finde sie so schön, dass ich dazu meine Bilder vom Sonntag am Weiher und von meinen Balkonblumen eingefügt habe!
Stille kann so gut tun - wir brauchen sie hin und wieder!!!

Liebe Grüße Eure * Renate *

Samstag, 30. Mai 2015

Nimm Dir Zeit für eine kleine Geschichte!



Sonne, wo bist du?


„Platsch“ macht es und nochmals „Platsch!“
Dicke Regentropfen fielen vom Himmel und genau auf das Blatt, unter dem die kleine Meise saß und sich vor dem Regen schützen wollte! Und wieder „Platsch!“
Immer mehr dicke Tropfen fielen vom Himmel und bald leerte die große, schwarze Wolke, die genau über dem Apfelbaum hing, in dem die kleine Meise saß, ihren prallen, mit Wasser gefüllten Bauch mit einem Male aus.

Da half das Blatt des Apfelbaumes nicht mehr, um der kleinen Meise  Schutz zu bieten. Alle Äste rückten ein bisserl dichter zusammen, aber es nutzte nichts, die Meise wurde bis auf die Haut nass. Das dichte Federkleid half da auch nichts.

Zusammengekauert, vor Kälte frierend, saß die kleine Meise nun hier im Apfelbaum und tat sich selber leid. Sie konnte einem auch leid tun, denn der Regen wollte einfach kein Ende nehmen.

Die Sonne, wäre jetzt wohl die einzige gewesen, die da Abhilfe hätte schaffen könnte. Mit ihren warmen Strahlen würde sie das Federkleid schnell wieder trocken bekommen!

Aber wo war sie? Wo hatte sie sich versteckt? Sie musste doch wissen, dass Sommer ist! Hatte sie verschlafen? Am Ende hatte sie sich doch mal mit dem guten, alten Mond getroffen! Aber die beiden können ja nicht zusammenkommen, sie träumen nur von einer Begegnung! Ja, die Sonne hatte bestimmt vom Mond geträumt!
 
Die kleine Meise zitterte vor Nässe und Kälte und das im Sommer!!
Wieder macht es „Platsch“ und nochmals „Platsch“!
Aber wurde es nicht weniger?
Ja, tatsächlich, der Regen hatte aufgehört und die Tropfen fielen jetzt von einem Blatt auf das andere und in immer größeren Abständen.

Die kleine Meise streckte ihr Köpfchen, das sie unter die Flügel gesteckt hatte, hervor und schaute neugierig um sich.
Es wurde ihr so plötzlich angenehm und sie spürte Wärme auf ihren Federchen. Es wurde ihr immer behaglicher und wie sie so durch die Äste schaute, sah sie ein kleines Loch in der riesigen Wolkendecke, aus der ein Stückchen Himmelsblau lugte und einige Sonnenstrahlen schlüpften hindurch und genau diese Strahlen erreichten den kleinen, nassen Vogelkörper.

Die Meise reckte sich und plusterte ihre Federchen auf und ließ sich von allen Seiten bescheinen.
So nach und nach wurde das Stückchen blauer Himmel immer größer und die Sonne war nun in ihrer ganzen Schönheit zu sehen. Sie war aufgewacht.

Bald waren die Federn trocken und die kleine Meise hüpfte wieder fröhlich von Ast zu Ast, flog von einem Baum zum anderen, traf ihre Freunde, die sich ebenso irgendwo versteckt hielten und ihre kleine Vogelwelt war wieder in Ordnung.

Ob sie gesehen haben, dass am Ende der Wiese ein riesengroßer, wunderschöner Regenbogen stand?

© Renate Harig 10.07.2009
 
Foto: Renate Harig
Die kleine Meise hatte den Regenguss gut im Geäst des Lindenbaumes überstanden und nun holt sie sich schnell Futter von unserer Eule, die Leckereien für die gefiederten Freunde bereit hält! Sie hat zur Zeit auch Nachwuchs zu versorgen, der heute - 3 an der Zahl - mit Mama Meise dagewesen ist! So niedlich sind sie alle!
 
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße * Renate *
 
P.S.: Die SONNE ist bei uns leider noch immer hinter den Wolken!

Mittwoch, 27. Mai 2015

HIER wohne ich gerne - Wir schaun auf ein kleines, grünes PARADIES

Frühling 2009
Unser Kirschbaum spendet wunderbaren Schatten
Lindenbaum 2011 - 1986 gepflanzt
 
Sommer 2014 - Es gibt einen neuen Sandkasten

 
Diese Präsentation beinhaltet eine kleine, wahre Geschichte und zeigt,
dass aus Träumen Wahrheit werden kann, wenn man nur ganz fest daran glaubt
und daran arbeitet!
 
KLICKE HIER: 
 

Nun wisst Ihr, wie schön ich wohne und warum ich mich hier so sehr wohl fühle und mich jeden Tag an dem Anblick freue, der sich mir vom Balkon aus bietet!
 
Liebe ♥-liche Grüße an Euch
 
* Renate *

Inmitten aller Bäume steht mein Lindenbaum. Der Rasen wurde frisch gemäht.
Ist dieser Hof nicht ein Traum? Für mich ganz bestimmt!
 

Samstag, 18. April 2015

ER macht einfach was er will! Immer schon!!!!



Auch dieser Regenschauer geht ganz sicher wieder vorbei!
Schaut doch, dort kommt schon wieder die SONNE hinter
den Wolken hervor!
 
 

ER macht was ER will
 
Mal scheint die Sonne, mal fällt Regen,
mal geht der Wind - so ist ER eben!
Mal ist es heiß und manchmal kalt,
APRIL macht auch vor Schnee nicht halt!
ER träumt gern seine Wetterträume -
und trotzdem blühen Strauch und Bäume!
ER kann machen, was er will -
So war er immer, der APRIL!
Die Natur braucht auch den Regen,
er ist für jede Pflanze Segen -
und so ein kalter Regenschauer
ist meistens nicht von langer Dauer
bald gibt es wieder Sonnenschein
und Lebensfreude stellt sich ein,
bei Mensch und Tier, Blume und Strauch –
und ICH, ich brauch’ die Sonne auch!
Bald schon kommt der Monat Mai,
dann ist’s mit dem APRIL vorbei!
 
(c) Renate Harig

Mittwoch, 25. März 2015

ER ist da! Wer? Der FRÜHLING! Schau einfach selber!




Spaziergang im FRÜHLING

Wie herrlich ist hier dieses Land,
blühende Bäume, grüne Wiesen,
gelbe Felder und am Rand
ungezählte Blumen sprießen.
Wiesenschaumkraut, Löwenzahn,
Veilchen ducken sich ins Gras,
Butterblumen, Gänseblümchen,
den Bienen macht das Leben Spass.
Ein Hase läuft dort übers Feld,
übermütig, blitzeschnell,
sein fröhlich Spiel ihm wohl gefällt,
sein Stummelschwänzchen leuchtet hell.
Ein Vogellied erklingt so schön,
vom Kirschbaum her, ich bleibe stehen,
ich kann den kleinen Sänger sehn -
vom Rapsfeld her die Düfte wehen,
so süß und mild und wie im Traum
gehe ich ganz einfach weiter,
und später unter'm Apfelbaum
spür' ich, meine Seele ist so heiter!

(c) Renate Harig

Montag, 23. März 2015

Ein Frühlingslied


 
 
Ein Frühlingslied
 
Ein Vöglein sitzt im Apfelbaum,
erzählt zwitschernd mir, ich glaub es kaum,
vom fernen, warmen Afrika,
wo es vor kurzer Zeit noch war.
Müde von der langen Reise
schläft es ein und noch im Traum
reckt es sich und piepst ganz leise,
das Vögelchen im Apfelbaum.
 
Als tags darauf ich nach ihm sehe,
singt wunderschön in seiner Nähe
ein Vogelmann ein Frühlingslied -
und’s Vögelchen gar nimmer müd’
fliegt hin und her in dem Geäst
und baut ein schönes, warmes Nest.
Nach ein paar Wochen war’s so weit:
Nachwuchs war da und groß die Freud’!
 
Ein Frühlingslied klingt nun im Chor,
nichts Schöneres stell’ ich mir vor!
Sogar die Sonne find’ Gefallen
und schickt ins Nest wärmende Strahlen,
damit gedeih’ die Vogelschar -
auch grüne Blätter sind schon da
und Blüten fangen an zu sprießen -
FRÜHLING lässt uns alle grüßen.
 
(c) Renate Harig
 
Zeichnung: Renate Harig
 
 
 


Montag, 10. November 2014

Novembermorgen

Foto
Foto: Simon Wüthrich, Schweiz
 
Novembermorgen
 
Morgennebel zieht durchs Land,
hängt nun in jedem Ast der Bäume,
eine unsichtbare Hand
webt ihn in alle Zwischenräume.
Erwartet werden ersten Strahlen,
die die Sonne vielleicht schickt,
sie wird schöne Bilder malen
in das Grau mit viel Geschick.
Und endlich durch ein Wolkenloch
bricht der Sonne warmes Licht,
Nebelschwaden steigen hoch,
das weite Land ist frei in Sicht.
Farbenfroh erstrahlt der Wald,
über ihn des Himmels Blau,
erfreu‘ dich dran, denn schon bald
ist alles wieder öd und grau.
© Renate Harig – 27.10.2014
 
Foto: Simon Wüthrich Schweiz
Foto: Simon Wüthrich Schweiz


DANKE Simon für Deine schönen Fotos
http://www.berneroberland-ferien.ch/fotografieren/
 
 

Mittwoch, 15. Oktober 2014


Foto: Renate Harig

Vom Bäumlein, das andere Blätter hat gewollt.

Es ist ein Bäumlein gestanden im Wald
In gutem und schlechtem Wetter;
Das hat von unten bis oben halt
nur Nadeln gehabt statt Blätter;
Die Nadeln, die haben gestochen,
das Bäumlein, das hat gesprochen:
 
"Alle meine Kameraden
haben schöne Blätter an,
und ich habe nur Nadeln,
niemand rührt mich an;
Dürft' ich wünschen, wie ich wollt',
wünscht' ich mir Blätter von lauter Gold."
 
Wie's Nacht ist, schläft das Bäumlein ein,
und früh ist's aufgewacht;
da hatt' es goldene Blätter fein,
das war eine Pracht!
Das Bäumlein spricht: "Nun bin ich stolz;
Goldene Blätter hat kein Baum im Holz."
 
Aber wie es abend ward,
ging ein Bauer durch den Wald
mit grossem Sack und langem Bart,
der sieht die goldnen Blätter bald;
Er steckt sie ein, geht eilends fort
und lässt das leere Bäumlein dort.
 
Das Bäumlein spricht mit Grämen:
"Die goldnen Blättlein dauern mich,
ich muss vor den andern mich schämen,
sie tragen so schönes Laub an sich.
dürft' ich mir wünschen noch etwas,
so wünscht' ich mir Blätter von hellem Glas."
 
Da schlief das Bäumlein wieder ein,
und früh ist's wieder aufgewacht;
Da hatt' es gläserne Blätter fein,
das war eine Pracht!
Das Bäumchen sprach: "Nun bin ich froh;
Kein Baum im Walde glitzert so."
 
Da kam ein grosser Wirbelwind
Mit einem argen Wetter,
der fährt durch alle Bäume geschwind
und kommt an die gläsernen Blätter;
Da lagen die Blätter von Glase
zerbrochen in dem Grase.
 
Das Bäumlein spricht mit Trauern:
"Mein Glas liegt in dem Staub;
Die anderen Bäume dauern
mit ihrem grünen Laub.
Wenn ich mir noch was wünschen soll,
wünsch' ich mir grüne Blätter wohl."
 
Da schlief das Bäumlein wieder ein,
und wieder früh ist's aufgewacht;
Da hatt' es grüne Blätter fein.
Das Bäumlein lacht
und spricht: "Nun hab' ich doch Blätter auch,
dass ich mich nicht zu schämen brauch".
 
Da kommt mit vollem Euter
die alte Geis gesprungen;
Sie sucht sich Gras und Kräuter
für ihre Jungen;
Sie sieht das Laub und fragt nicht viel,
sie frisst es ab mit Stumpf und Stiel.
 
Da war das Bäumchen wieder leer,
es sprach nun zu sich selber:
"Ich begehre nun keine Blätter mehr,
weder grüner, noch roter, noch gelber!
Hätt' ich nur meine Nadeln,
ich wollte sie nicht tadeln."
 
Und traurig schlief das Bäumlein ein,
und traurig ist es aufgewacht;
Da besieht es sich im Sonnenschein
und lacht und lacht!
Alle Bäume lachen's aus;
Das Bäumlein macht sich nichts daraus.
 
Warum hat's Bäumlein denn gelacht,
und warum denn seine Kameraden?
Es hat bekommen in der Nacht
wieder alle seine Nadeln,
dass jedermann es sehen kann.
Geh' 'naus, sieh's selbst, doch rühr's nicht an!
Warum denn nicht?
Weil's sticht.
 
(c) Friedrich Rückert
 
Dieses Gedicht erinnert mich an meine Schulzeit. Hatte es damals auswendig gelernt und auch vorgetragen. Ich habe ja schon immer Gedichte geliebt! Wenn ich die goldenen Blätter an den Bäumen sehe, dann muss ich oft an Friedrich Rückerts nettes Gedicht denken!
Wer es nicht kennt, kann es jetzt lesen!
 
Liebe Grüße * Renate *

Foto: Renate Harig


 
 
 
 

Dienstag, 12. August 2014

Willst Du Sommer? Dann schau' die schönen Fotos von SIMON an!

Foto: Simon Wüthrich

Wie ein Spiegel liegt der Bergsee inmitten der Berge - wunderbar!
 
Leider ist uns der Sommer momentan abhanden gekommen! Du musst aber nicht ganz auf ihn verzichten, denn SIMON hat in den Schweizer Bergen wunderbare Bilder mit nach Hause genommen und ich habe von einem kleinen Teil eine Präsentation gebastelt. Ein paar Gedichte von mir findest Du auch darinnen!

Hab' einfach ein bisserl Sommerfeeling, wenn Du diese PPS anschaust!
DANKE SIMON für Deine so schönen Bilder!!!


HIER musst Du klicken:
http://funpot.net/d.php?id=21484fd8846d441c&l=de


Foto: Simon Wüthrich

Weiße Blütensterne strecken ihre Köpfchen der Sonne entgegen.
Foto: Simon Wüthrich

So ein Sonnenbad tut sogar dem goldigen Murmeltier gut!
 
Ich glaube, ich habe Euch nicht zu viel versprochen, gell? Simon wohnt in einer wunderbaren Gegend und dementsprechend ist er auch ganz viel mit seiner Kamera unterwegs und macht uns allen mit seinen Fotos große Freude - mir sowieso! DANKE Simon!

Liebe Grüße und eine gute Woche wünscht Euch

Renate

Bemerkung: Das Foto im Header ist eine Alpenblume aus meiner Heimat; also mein Foto.

Donnerstag, 12. Juni 2014

Sommer überall


Foto: Salzburger Nachrichten - DANKE
 Sommerhitze
Schwer lastet noch die Hitze
über Wald und Feld
von diesem heissen Sommertag -
Dämm'rung nun Einzug hält.
Kein Hälmchen reget sich,
kein Windhauch ist zu spüren,
Mücken tanzen im Abendlicht,
kein Vogel mag sich rühren.
Dicke Wolken, Donnergrollen
kommt langsam auf uns zu.
Das ganze Land dämmert dahin
in matter, dumpfer Ruh!

Da! War das ein Tropfen,
der aus der Wolke fiel?
Wieder einer - groß und schwer,
es ist unheimlich schwül.
Da öffnen sich die Schleusen
und wie von Zauberhand
strömt Regen auf die Erde,
erquicket alles Land.
Öffne alle Fenster
und lass' die Kühle rein,
atme tief und fest -
Entspannung stellt sich ein.
Und morgen, wenn der Tag erwacht,
die Sonn' vom klaren Himmel lacht!

(c) Renate Harig 2010


Foto: Renate Harig
 
Na, das waren vielleicht heisse Tage!! :-) Ich denke, dass die ärgste Hitze mal vorbei ist. Heute war es schon ein wenig kühler - keine 38 Grad mehr, sondern "nur" noch 25! Das ist schon besser.
Wir hatten gestern Nachmittag in Neunkirchen auch ganz plötzlich ein Gewitter mit Hagel.
Und das waren teilweise nussgroße Körner, die da runter prasselten. Ich hatte gestern erst meine Balkonblumen frisch angebracht. Diese haben im Moment keine Blüten mehr; sie lagen alle mit ganz viel Erde am Boden des Balkons! Heute hatte ich zu tun, dass ich alles wieder sauber machte.
Nun ists wieder gemütlich und wie neu!
Einige Keller mussten bei Nachbarn von der Feuerwehr ausgepumpt werden. Das war gar nicht schön! Aber wir sind trotzdem alle ziemlich heil davon gekommen, wenn man an die anderen Regionen in Deutschland denkt, die arg heimgesucht wurden!  
 
FAZIT: Wir haben einfach SOMMER pur!!!!
Wollten wir doch, oder?
 
Liebe Grüße schickt Euch * Renate *