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Donnerstag, 1. Oktober 2015

Ein Tag im Herbst

Die letzten Tage waren wunderbar. Blauer Himmel und Sonnenschein haben uns erfreut. Es ist zwar ziemlich windig, manchmal sogar stürmisch. Das gefällt den Blättern, die jetzt ausgelassen und fröhlich von den Bäumen schweben, durcheinander wirbeln und tanzend auf die Erde sinken.
 
Das nachstehende Gedicht habe ich wieder einmal entdeckt. Ja, wenn es wieder nebelig, grau und regnerisch wird, dann stimmen die Worte schon eher! Und die Zeit kommt jedes Jahr; da müssen wir einfach durch und es uns daheim gemütlich machen!
 
So haben wir gestern unseren gemeinsamen Spaziergang durch unser Wagwiesental
in Neunkirchen erlebt. Es war einfach ein herrlicher, sonniger Tag.
Da war der Maler Herbst schon eifrig zugange. Er hat sein schönstes Rot auf die
Blätter gemalt!
 
Ein Tag im Herbst


Ein Tag im Herbst oft schnell vergeht,
die Uhr, sie rast, schon ist es spät -
viel hatte man sich vorgenommen
die Arbeitslust ist weggeschwommen.
Man fühlt sich müde und auch matt,
selbst wenn man nichts geleistet hat
die Antriebskraft fehlt ganz und gar,
so ist es immer, jedes Jahr.
Wenn die Tage öd' und grau
am Himmel ist kein Fleckchen Blau
und Licht brennt schon zu früher Stund,
bin ich oft traurig, ohne Grund!

Damit der Zustand nicht so bleibt,
such' ich danach, was Zeit vertreibt
und es wäre doch gelacht,
fände ich nicht, was Freud’ mir macht!

Wenn es draußen grau und trüb
höre ich ein schönes Lied,
mache meinen Bleistift spitz
und zeichne wieder, ohne Witz,
schreib' ein Gedicht, das mach' ich gern,
für mich oder Freunde in der Fern -
ich zünd' mir eine Kerze an,
schlürfe Tee dann irgendwann -
und wie ein Wunder, eins, zwei, drei:
das Trübsalblasen ist vorbei!!!!!

So wünsch' ich mir's auf meinem Weg
und hoffe, dass es noch lang so geht!

(c) Renate Harig
 

Die wunderschönsten Momente im Leben
kann man sich nicht kaufen,
auch nicht mit Worten beschreiben.
Man kann sie nur erleben
und für immer im Herzen tragen und bewahren.
 
Ich wünsche euch ein schönes, sonniges HERBST-Wochenende!
 
Liebe Grüße
 
Eure Renate


Dienstag, 1. September 2015

Arme, kleine Würmer!!!

Gemälde Günter Baus, Ottweiler/Saarland
An seinen Vernissagen hatte ich schon des öfteren Lesungen
meiner Gedichte; er malt wunderschöne Bilder!
 
 
Der Bücherwurm
 
Auf einem großen Bücherturm
saß ein kleiner Bücherwurm.
Er freute sich auf ‘s feine Essen
und schmatzend fing er an zu fressen.
Voll Genuss im Bücherturm
fraß sich hindurch der Bücherwurm.
Es dauerte gar viele Jahr’,
bis man ihn endlich wieder sah.
Am Ende von dem Bücherturm
lag er als dicker Bücherwurm.
Er brauchte nun nichts mehr zu essen
denn er hat sich tot gefressen!
 
© Renate Harig



Noch ein trauriges Wurmgedicht? Bitte gerne!
Beide sind schon viele Jahre alt!


Der Regenwurm
 
Ein junger, kleiner Regenwurm
erlebt den ersten Frühlingssturm.
Und nach dem langen Regen
sprach er ganz verwegen:
„Ich muss jetzt meinen nassen
Körper gut trocknen lassen!“
Er legte sich voll Wonne
zum Trocknen in die Sonne.
Dann schlief er ein -
Oh, nein!
Armer, kleiner Regenwurm
fühlt nie mehr einen Frühlingssturm!

© Renate Harig

 

Donnerstag, 15. Januar 2015

Ich habe es mir gemütlich gemacht


  Ich habe es mir gemütlich gemacht,
meine neuen Socken, die mir eine liebe Freundin gestrickt hat,
angezogen, einen feinen, heissen Tee in meine neue Engeltasse,
die ich von meiner Tochter mit zwei anderen bekommen habe,
gegossen, in meinem Zimmer läuft das Heizöfchen und verbreitet 
angenehme Wärme!
So mag ich's!

Ich hoffe, Du hast auch einen schönen, gemütlichen Abend!
Ich wünsche es Dir von Herzen!

Später eine GUTE NACHT!

Renate