Montag, 18. April 2016

Ab Donnerstag, 21.04.2016, bin ich in der REHA - tschüss an Euch alle!

 
Hallo, meine Lieben,
 
nun wird es ernst. Ich reise am 21. April 2016 für einige Wochen ( wie lange weiß ich noch nicht!). Ich werde mich dort an dem herrlichen Frühling, der nun endlich ins Land gezogen ist, erfreuen. Ich gehe voller Zuversicht und Hoffnung hin, ein bisserl mit gemischten Gefühlen, aber ich denke, es wird alles gut werden (wenn auch das "Teil", das sie mir entfernt haben leider nicht gut war!) Ich hoffe, der Arzt, der mich operiert hat, hat alles entfernt, was nicht in meinen Körper gehört. Darauf hoffe ich SEHR!
 
Ich konnte mich in den 14 Tagen, mit Hilfe meiner aller-aller-besten Freundin, schon erholen, denn sie war echt rund um die Uhr für mich da. Mit Geld der Welt ließe sich das nicht bezahlen. Ich bin ihr so unendlich dankbar dafür!!!! Wir hatten eine intensive Zeit miteinander - trotz der "Regenwolken", die immer wieder zwischen drinnen durchs Gemüt gezogen sind. Auch diese Zeit wird mir ewig in Erinnerung bleiben.
 
Ich danke auch meiner Familie, die immer wieder für mich da war, wenn auch die meiste Zeit per Entfernung. Wie gerne wäre meine Schwester aus Österreich bei mir gewesen. Aber das ging und geht einfach nicht, denn sie muss 3 mal die Woche an die Dialyse. Aber wir waren immer innig miteinander verbunden!
 
Meine Tochter war so oft sie konnte bei mir und hat nach dem Rechten gesehen. Sie wird mich auch am Donnerstag in den Schwarzwald fahren. Dafür bin ich auch sehr dankbar! Zwischendurch besuchten Enkel, Tochter und Mann, meine Freunde und liebe Bekannte auch immer wieder meinen Schatz im Seniorenheim. Alle haben sie mitgeholfen, damit alles erträglicher wurde. Sie werden es auch weiter tun, damit ich in der REHA ein gutes Gefühl habe, weil ich ihn ja nun einige Zeit nicht besuchen kann!
 
ALLES wird GUT!
 
Ich hoffe, dass ich nach der REHA sagen kann, es hat sich gelohnt, hinzufahren! Das wünsche ich mir! Dass meine Kräfte wieder mehr zurückkommen und dass meine Seele wieder ein besseres Gleichgewicht bekommt, das erhoffe ich auch! Ich weiss, dass ich den größten Teil dazu selber beitragen muss!
 
Nun alles Liebe für Euch und einen WUNDERSCHÖNEN FRÜHLING! Erfreut Euch an jeder noch so kleinen Blüte, die sich ans Tageslicht drängt!!!
 
EURE RENATE
 
 
Hier werde ich die nächsten Wochen sein:
 
 
 
  
FRÜHLING  überall 
 
 
Es dampft die Erde, du kannst sehen,
wie alles langsam grüner wird,
da und dort Schneeglöckchen stehen,
der Maulwurf gräbt schon ungeniert.
Überall herrscht reges Treiben,
im kleinsten Winkel ist was los,
in manchem Nest wird sich bald zeigen,
Freude auf Nachwuchs ist ganz groß!
Weidenkätzchen haben Gäste,
Bienen fliegen ein und aus,
Frühling ist das Fest der Feste,
Groß und Klein strömt nun hinaus.
Ein lauer Wind streicht durch die Haare,
Blütenduft grüßt schon vom Hain,
turtelnd sieht man Entenpaare,
wie schön kann doch die Liebe sein!
Aufbruch auch in uns’ren Sinnen,
schick’ in die Seele Frühlingszeit,
lasse Neues uns beginnen,
mach’ auf dein Herz, mache es weit!
 
(Renate Harig)
 
 

Mittwoch, 6. April 2016

Zwischenstation daheim



Hallo, meine Lieben,

ich bin nach einem mittlerweile langen Krankenhausaufenthalt vorübergehend daheim. Möchte mich mal kurz bei Euch melden, damit Ihr ein bisserl über mich Bescheid wisst!

Bin am Montag (04.04.16) nach einer großen OP (7 Tage Intensiv) aus der Urologie der UNI Homburg entlassen worden. Mache eine kleine Pause daheim. Eine REHA ist beantragt, weil sie unbedingt erforderlich ist. Noch habe ich den endgültigen Befund nicht und auch der Termin für die REHA ist noch nicht da. Das wird wohl in den kommenden Tagen geschehen.

Meine allerbeste Freundin Doris ist zu mir gezogen in dieser Zeit, denn ich kann mir einfach nicht gut selber helfen. (Die Schmerzen der OP und der großen Narbe sind noch sehr groß!) Sie ist so ein Schatz, dass sie das für mich macht. Wie Ihr ja wisst, sind meine Kinder weit weg und können mich nur ab und zu besuchen. Meine Tochter Birgit ist zwar jede Woche einmal da, muss aber doch ihrer Arbeit als Hebamme nachgehen. Sie ist trotzdem immer für mich und meinen Mann da, wenn es erforderlich ist! Ich bin voller Dankbarkeit!

Mir wurde die rechte Nebenniere samt einem größeren Tumor (ob gut oder schlecht weiß ich noch nicht??!!) entfernt. Wie lange das alles in mir schon "geschlummert" hat? Keine Ahnung! Jetzt ist das Zeug auf alle Fälle draußen. Es geht jeden Tag ein kleines bisserl besser. Weiß halt nicht, wie ich liegen soll, denn die Narbe ist halb vorne und halb am Rücken! Das alles wird auch wieder vorbei gehen!

Mein Schatz ist jetzt in Ganzzeitpflege und das ist auch ein großer Kummer für mich. Er wird wohl nicht mehr nach Hause kommen können, die Wohnung ohne ihn ist leer und er fehlt mir SEHR! Heute habe ich nach fast 4 Wochen das erste Mal mit ihm telefoniert. Es war Freude auf beiden Seiten und ich habe am anderen Ende der Leitung einen glücklichen Gert hinterlassen. Wir haben zusammen geweint und gelacht! Diese Woche - bevor ich in die REHA komme - werde ich ihn noch besuchen! Das muss sein, ich hätte sonst keine Ruhe in mir! Ansonsten hat er wohl schon zwischendurch seine "eigene Welt" aufgebaut!

Ich wünsche mir jetzt nur, dass dieses "Zeug" gutartig ist, ich bald wieder auf die Beine komme und ich meinem Gert so oft wie möglich nahe sein kann! Das ist mein Wunsch für die kommende Zeit!!!!!

Euch allen wünsche ich von Herzen nur Gutes, bleibt oder werdet gesund und genießt jeden Tag Eures Lebens - mehr kann ich im Moment echt nicht sagen!

Alles, alles Liebe EURE RENATE
 
 
Durchatmen
 
Von Blütenduft und Vogelsang umgeben,
streck’ meine müden Glieder gerne ich von mir,
was ist das für ein wundervolles Leben,
um mal durchzuatmen, darum bin ich hier.
 
So will den neuen Tag ich gern begrüßen,
Ruhe und Stille werden mir schon ganz vertraut,
ich werde meine Augen entspannt schließen
und fühl’ die Sonnenstrahlen auf der Haut.
 
Hab’ alle Sorgen hinter mir gelassen,
bin losgezogen, dieses musste mal so sein,
kann eigentlich das Wunder kaum erfassen,
dass ich erleb’, mal richtig ICH zu sein.
 
Hab’ fast vergessen, an mich mal zu denken,
brauch’ Abstand, fern von allem Treiben uns’rer Zeit,
will Gutes tun, mich selber mal beschenken,
nur dann bin ich für euch wieder bereit!
 
Bin gerne still, lass’ spüren meine Sinne,
nehm’ in mir alles auf, was rings um mich passiert,
ich wünsch’, dass diese Zeit nicht schnell verrinne
und sich mein Herz im Blütenmeer verirrt.
 
 
(c) Renate Harig   
 
 
 
 

Mittwoch, 2. März 2016

Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt - hoffentlich - von irgendwo ein Lichtlein her!!!!!

 
 
Die nächste Zeit wird ganz bestimmt nicht einfach. Gert ist wieder seit vergangenen Samstag in der Neurologie. Seine "Krankheit" schreitet halt immer weiter und ich werde ihn ohne Hilfe daheim nicht mehr versorgen können. Dass es so kommen würde, damit habe ich schon wochenlange gerechnet.
Und ich wusste auch, dass es für mich höchste Eisenbahn wird, selber ins Krankenhaus zu gehen. Das weiß ich schon seit Monaten, aber ich konnte Gert ja nicht alleine lassen.
 
Nun haben wir einen Platz für eine Kurzzeitpflege gefunden. Dort kommt er wahrscheinlich ab Montag hin. Mir blutet das Herz, aber es muss sein, denn ich kann selber nicht mehr länger zuwarten und MUSS mich vollständig durchuntersuchen lassen (ist ja bekannt: Leberzirrhose, Lungenhochdruck und Diabetes - alles hammerharte Befunde!) Ich hatte es in der letzten Zeit schon ziemlich schwer mit der Pflege von Gert und manche Tage dachte ich echt, ich schaffe es nicht mehr.
 
Nun, ich werde dann auch ab kommender Woche im Krankenhaus sein und hoffe, dass man mir in irgendeiner Weise Erleichterung verschaffen kann; obwohl die letzte Aussage vor fast 3 Jahren lautete: Wir können leider nichts für sie tun! Das klingt mir immer noch in den Ohren und macht mir halt schon etwas Angst. Aber ich lasse mich ja nicht so schnell unterkriegen und hoffe wieder aufs Neue, dass es doch in irgend einer Form Hilfe für mich gibt!
 
Viel lieber würde ich hier andere Sachen  - wie früher - reinstellen und Euch allen Freude machen. Aber im Moment sind einfach andere Dinge wichtiger und stehen im Vordergrund!
 
Ich weiß, dass Ihr an mich denkt, dafür sage ich DANKE! Ich werde im Krankenhaus kein PC haben - also kann ich auch hier nicht reinschaun. Irgendwann werde ich mich wieder melden!
Ganz bestimmt!
 
Im Moment hoffe ich halt auf das "Lichtlein", dass immer wieder von irgendwo her kommt!
Das hoffe ich für uns beide!!!!!
 
Passt auf Euch auf und genießt jeden Tag in Eurem Leben und wenn es nur der
kleinste Sonnenstrahl ist!
 
 
 
 

Das wollte ich noch so gerne sagen:
 
Ich wünsche Euch allen viele schöne FRÜHLINGSMORGEN!!


Frühlingsmorgen
 
Was verträumt im Schlafe lag,
freut sich auf den neuen Tag!
Die Sonne wird sie alle wecken,
ist das ein Dehnen und ein Strecken!
Ein jeder Zweig, ein jedes Blatt
plötzlich Leben in sich hat.
Was im Dunklen war verborgen,
erwacht am hellen Frühlingsmorgen
und freut sich auf das Sonnenlicht,
welches Wärme uns verspricht.
Vorher schon unter der Erde,
gab’s Hoffnung, dass es Frühling werde,
und nun ist endlich es so weit:
Sie ist da, die Frühlingszeit!
Sogar die Vögel fröhlich singen,
wollen laut ihr Ständchen bringen,
damit ein jeder, der noch träumt,
nur ja den Frühling nicht versäumt!
Drum geh‘ hinaus in Wald und Feld,
schau‘, so herrlich ist die Welt!
 
© Renate Harig 26.03.2015
 
 

 

Montag, 22. Februar 2016

Gert ist seit Samstag wieder einmal daheim ........

Zwischen Regentropfen und Sonnenschein bewegen wir uns zur Zeit.
HOFFNUNG, ZUVERSICHT, RUHE u. GEBORGENHEIT daheim - das ist es,
was zählt!

Den Umständen entsprechend geht's es Gert gut!

DANKE für Eure lieben Worte!


HERZLICHE Grüße schickt Euch allen

Renate





Schon vor 3 Jahren habe ich diese Geschichte geschrieben. Immer wieder einmal in unserem Leben brauchen wir diesen "Hoffnungsbesuch"!


Hoffnungsbesuch

Trostlosigkeit schlüpfte durch einen kleinen Spalt der Tür ins Zimmer. Da saß schon die Traurigkeit regungslos in einer Ecke. Erschöpft setzte sie sich zu ihr. Nun hielten sich beide fest umschlungen und waren miteinander stumm!
 
Durchs tränenverschmierte Fenster versuchten Sonnenstrahlen die beiden zu erreichen! Aber immer wieder verdrängte eine dicke, graue Wolke die wärmenden Strahlen. Tiefer, immer tiefer sanken ihre Köpfe und sie schienen nichts, aber schon gar nichts um sich wahrzunehmen. Um sie herum sahen sie nur schwarze Schatten.
 
Da öffnete sich ganz leise, fast unmerklich die Tür. Die Hoffnung und Zuversicht haben sich zusammengetan und traten vorsichtig in den Raum. Sie schauten sich um. Der Anblick der beiden zusammengekauerten Gestalten tat ihnen in der Seele weh.
 
Wie gut, dass sie etwas mitgebracht hatten. In ihren Händen hielten sie ein kleines, helles Licht und stellten dieses vor der Trostlosigkeit und Traurigkeit unbemerkt auf den Boden. Zuerst nahmen die beiden es nicht wahr und es schien, als ob die Tränen einfach nicht versiegen wollten!
 
Behaglichkeit und Helligkeit verbreitete sich im Raum. Die dunklen Schatten wurden kleiner und kleiner. Die Trostlosigkeit und Traurigkeit streckten langsam ihre Hände aus, um sich über den kleinen Flammen zu wärmen. Lange saßen sie so da und ließen diese wohltuende Hilfe zu.  
 
Nach einer Weile richteten sich die beiden auf und schauten durch das Fenster, das inzwischen von der Hoffnung und Zuversicht gemeinsam blank geputzt wurde. Man konnte sogar kleine Flecken Himmelsblau erkennen.
 
Die Sonnenstrahlen brachen sich in den letzten Tränen, die noch an den Scheiben hingen, und zauberten ein schillerndes Regenbogenlicht. Die Trostlosigkeit und Traurigkeit sahen diese bunten, hoffnungsvollen Farben und ein kleines Lächeln huschte durch ihre Gesichter und Leben kehrte wieder ein, so nach und nach.
 
 Zufrieden und leise, wie sie gekommen waren, zogen sich die Hoffnung und Zuversicht wieder zurück – aber sie schauten immer wieder mal vorbei, um nach dem rechten zu sehen!
 
© Renate Harig  9. Juli 2012


Freitag, 12. Februar 2016

Gert ist seit gestern wieder im Krankenhaus

Hallo, Ihr Lieben!

Das ist einfach eine Mitteilung, damit Ihr wisst, dass ich wieder einmal
keine Zeit habe, um am PC zu sein.

Ihr braucht mir einfach nur die Daumen drücken, ab und zu,
dass ich das alles einigermaßen gut schaffe!

DANKE!

Das gilt für jeden einzelnen von EUCH!
DANKE!!!!!

Eure Renate


Donnerstag, 4. Februar 2016

GERT ist daheim - ein DANKE an Euch alle für die lieben Grüße und Wünsche.



.... und möchte DANKE sagen für all' die lieben Kommentare und Wünsche für uns beide.
 
Gert ist nun schon über eine Woche daheim. Wir müssen halt immer wieder mal zu einer Untersuchung fahren. Er wird wohl auf "den Kopf gestellt"! Die Blutung im Kopf scheint still zu stehen. Es stehen immer noch Untersuchungsergebnisse aus. Alles ist ein bisserl mühsam, aber wir werden es schon schaffen! Jedenfalls ist Gert froh, zu Hause zu sein, das ist ja klar!
 
Ich wünsche Euch eine schöne, vor allem gesunde kommende Zeit! Wenn Ihr närrisch unterwegs seid, dann wünsche ich Euch viel Spass und Freude. Wir zwei waren auch immer gerne dabei. Gut, dass wir's gemacht haben. Die Erinnerung daran ist auch schön!
 
Heute Abend gehen wir ganz gemütlich auf den Wiener Opernball und morgen nach Mainz auf die Sitzung! Unsere Garderobe ist ganz bequem! Kein Frack, kein Ballkleid, in dem man sich verkühlt!
Jogginghose, kuschelige Jacke, Füße auf einem Kissen, das auf dem Wohnzimmertisch liegt und eine warme Decke darüber.
Das wird ganz bestimmt gemütlich!
 
Was es zu trinken gibt? Nun, Gert bekommt ein kleines Gläschen Rotwein und ich werde mir mit Sprudel einen Schwips antrinken!
 
Nun, dann Prost und liebe Grüße von uns beiden!
 
Gert und Renate
 

Es war eine schöne Zeit!!!!!

 
Freundin Doris, Gert und ich im Jahre 2014

 
Faschingskrapfen gibt es bei uns auch! Klar!!!!


Mittwoch, 20. Januar 2016

DANKE

Einfach mal DANKE an Euch alle für die Besserungswünsche für meinen Mann Gert.
Er muss noch im Krankenhaus bleiben, wird weiter beobachtet und untersucht.
Lebensbedrohliches scheint es nicht zu sein. Darüber bin ich schon mal SEHR froh!
Bin jeden Tag bei ihm.
Ist halt alles im Moment für mich sehr anstrengend.
Aber es wird ja wieder besser werden, so hoffe ich!

DANKE nochmals an Euch alle.
Schön, dass es Euch gibt!
Aufmunternde Worte tun einfach gut!!!!! 

Eure Renate