Fassungslos
Fassungslos
stehen wir vor all' diesen Scherben,
ohnmächtig,
hilflos - so viele sterben -
junge
Menschen aus dem Leben gerissen,
und so viele
werden sie schmerzlich vermissen -
Man kann es
nicht fassen, zu schlimm ist der Schmerz,
der Wahnsinn
traf uns alle mitten ins Herz.
Nichts ist wie
früher, Angst und Zweifel sie bleiben,
und es gibt
niemand, der sie kann vertreiben -
Ein Wahnsinn
zieht Kreise, der zum Töten sie treibt,
wer kann dies
verstehen, die Ohnmacht sie bleibt
und breitet sich
erschreckend heimtückisch aus,
bedrückt jedes
Herz, erreicht jedes Haus.
Wir wollen
nicht glauben, dass dieser Wahnsinn gewinnt,
und hoffen, dass
man sich auf Frieden besinnt,
denn Böses mit
Bösem vergelten bringt Krieg,
und letztlich
führt Böses wohl niemals zum Sieg!
(c) Renate Harig


