Sonntag, 10. Januar 2016
Gedanken meines Schutzengels
Montag, 19. Dezember 2011
| War mal eine von mir gezeichnete Weihnachtskarte |
Komm' lach mal zwischendurch mit mir!!!!!
Fritzchen geht mit seinen Eltern über den Weihnachtsmarkt.
An einem Stand ist eine Krippe aufgebaut.
Fritzchen nimmt Maria und Josef und steckt sie in die Manteltasche!!
Zuhause entdeckt die Mutter die Figuren. "Fritzchen, was soll das??"
Fritzchen antwortet: "Wenn ich zu Weihnachten keine Carrerabahn bekomme
vom Christkind, sieht das Christkind seine Eltern nie wieder!"
Mein Schneeflöckchen am Christbaum
|
Nur noch ein paar Tage,
dann ists soweit,
dann ist sie da,
die WEIHNACHTSZEIT
Freitag, 16. Dezember 2011
Engel sind auch unter uns
| Das ist ein altes Bild - meine Tochter bekam es von ihren Großeltern, als sie ein kleines Mädchen war. |
| Diesen wunderbaren Engel habe ich von meinem Gert zu einem Geburtstag bekommen |
| Ein Teil meiner himmlischen Engelschar |
Heute haben wir das 15. Türchen am Adventskalender aufgemacht. Ich habe auch einen - einen nostalgischen mit Glitzereffekt. Ich habe ihn von meiner Schwester Traude geschenkt bekommen, als sie hier war. Solche Adventskalender bekamen wir, als wir Kinder waren. Es ist eine schöne Erinnerung! Und ich mache jedenTag brav mein Türchen auf! Aber ganz sicher!
Liebe Grüße und wieder einmal eine GUTE NACHT - hab' das "Traummännlein" schon wieder übersehen! Ich denke, ich werde auch ohne Sand in den Augen gut schlafen!
Eure RENATE
Samstag, 16. Juli 2011
Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende
| Das Leben besteht halt nun mal aus Sonnen- und Schattenseiten! |
Leider musste ich meinen Schatz in der Nacht vom 14.07. auf den 15.07. ins Krankenhaus bringen. Es ging ihm nicht gut. Nun wird er auf den Kopf gestellt, was die Ursache ist.
Bin jetzt fast immer bei ihm im Krankenhaus und werde nur ab und zu hier sein. Habt wieder einmal Geduld mit mir.
WICHTIG ist es jetzt nur, dass es meinem Schatz bald wieder besser geht!
Bin SEHR zuversichtlich. Alles wird gut!!! ♥
Alles Liebe und ein gutes, schönes Wochenende für EUCH!
Eure RENATE
Samstag, 4. September 2010
Trautchen ist eingeschlafen - 4. September 2010
Schlaf gut, meine liebe Freundin.
Ich war in Deiner letzten Stunde ganz nah bei Dir und hielt
dieses Bild in Händen! Aber das weißt Du ja!
Du hast es geschafft. Alles Leiden, aller Kummer und alle Sorgen sind vorüber.
Nun gehts Dir gut! Darüber bin ich glücklich; auch wenn ich sehr, sehr traurig bin!
Deine RENI, die Dich NIE vergessen wird!

Wenn dein Weg zu Ende ist
Wenn dein Weg zu Ende ist,
du heimkehrst, weil du müde bist,
hab’ keine Bange, es ist gut,
gut, wie es ist, brauchst keinen Mut,
weil ein Engel dich beschützt,
dich gut festhält, dich auch stützt,
dich bewacht und dich umsorgt,
dir gerne seine Flügel borgt -
du schwebst vorbei an Raum und Zeit
wohlbehütet - endlos weit -
Die Ewigkeit ist dein Zuhaus’
und ER nimmt gern dich wieder auf!
Deine RENI

Das war eines von Trautchens Lieblingsliedern - immer schon!
Wir haben es auch zusammen gesungen!
Mittwoch, 1. September 2010
Trautchen schläft hinüber ..............
und eine Last fallen lassen dürfen,
die man sehr lange getragen hat,
das ist eine köstliche, eine wunderbare Sache.
Hermann Hesse
Nach einem Anruf im Hospiz sagte mir die Schwester Cordula, dass Trauchen nun nicht mehr telefonieren könne, sie würde nur noch schlafen und sie wäre jetzt in der Endphase angekommen - also nicht mehr lange und mein Trautchen wird auf Engelsflügel sanft hinüber gleiten. Ich fliege ein Stückchen mit - im Gedanken - aber ich bleibe doch da! Mein Leben wird weitergehen, wenn es im Moment auch so schwer fällt und mir alles so leer erscheint. Ich habe noch eine Aufgabe und meine Familie braucht mich auch noch - das ist gut so und auch schön!!!!
Wenn Trautchen ihren Frieden gefunden hat, dann werde ich ihn auch so nach und nach finden - es war ihr Wunsch!!!!!!!!
Liebes Trautchen, meine Gedanken begleiten DICH, Du wirst IMMER in meinem Herzen bleiben, egal was auf der Welt passiert! Einen so lieben, gütigen Menschen wie DICH, werde ich mein ganzes Leben nie mehr finden! Der Himmel hat sich so was Schönes ausgedacht, als er uns zusammenführte - es war ein Geschenk an UNS BEIDE und es ist mit nichts in der Welt vergleichbar!!!!!! Was ich durch Dich und mit Dir erlebt habe an Schönem, das reicht für mein ganzes Leben - bis ich selber irgendwann meine Augen zumachen werde. Dann gibt es ein Wiedersehen.
DANKE, mein Schatz, für ALLES! Ich hab' DICH lieb!!!!!!!! Ewig!!!!
Deine RENI

Liebe Blog-Freunde,
ich hoffe, ich habe Euch nicht überfordert mit all' den sehr persönlichen Einträgen.
Ich habe vorher Trautchen gefragt, ob ich das darf und sie meinte:
"Ja! RENI mach' das! Ich habe ja auch viele gekannt und sie dürfen wissen, das ich nun bald nicht mehr da sein werde. Die es verstehen, dass du darüber schreibst, werden dir sicherlich Trost geben, denn den brauchst du jetzt! Die es nicht verstehen oder einfach mit solchen Situationen nicht umgehen können, müssen es ja nicht lesen! Du hast also mein Einverständnis und ich weiß, alles was du tust, ist in Ordnung - schreib ruhig!"
Und das habe ich getan und es kam immer aus vollem Herzen und mit einem tiefen Mitgefühl für mein Trautchen.
Ich fühle, dass es jetzt nicht mehr lange dauern wird!
Ich danke Euch aus ganzem Herzen für Euer Dasein!
Eure Renate/RENI
Das ist ein Lieblingslied aus Trautchens Heimat - sie hörte es immer so gerne!
S’ist Feierab’nd
Die Abendsonne überm Wald
in goldenen Wolken ruht,
ein jeder legt sein Werkzeug hin
und schwenkt zum Gruß sein Hut.
Refrain:
S' ist Feierab'nd, s' ist Feierab'nd
das Tagwerk ist vollbracht
S' zieht alles seiner Heimat zu,
ganz sachte schleicht die Nacht.
Refrain:
Und über'n Wald ein Vöglein fliegt
nach seinem Nestchen zu,
vom Dörflein her ein Glöcklein klingt,
das mahnt, legt euch zur Ruh.
Refrain:
Da zieht's wie Frieden durch die Brust,
es klingt als wie ein Lied.
aus längst vergangnen Zeiten rauscht's
gar heimlich durchs Gemüt.
Refrain:
Gar manches Herz hat ausgeschlag'n,
vorbei ist Sorg und Müh',
und über'n Grab ganz leise zieht
ein Raunen drüber hin.
Refrain:
S' ist Feierab'nd, s' ist Feierab'nd
das Tagwerk ist vollbracht
S' zieht alles seiner Heimat zu,
ganz sachte schleicht die Nacht.
Dem LICHTE entgegen ........
Begreifen ...
Abschied lässt sich schwer begreifen,
weil er unerbittlich scheint,
der Gedanke muss erst reifen,
dass man jetzt um jemand weint.
Weil nun Schatten auf dir liegen,
weil der Lebenssinn versiegt,
weil die Sorgen überwiegen,
weil dein Heil im Dunkel liegt.
Willst du Schatten überspringen,
musst du einem Wandel traun,
nicht mehr mit dem Schicksal ringen,
hoffnungsvoll nach vorne schaun.
Nichts wird ohne Tränen gehen,
dazu ist die Last zu schwer,
weichen Ängste dem Verstehen,
folgt der Hoffnung Wiederkehr.
(c) Klaus Ender
Dies ist aus dem Büchlein "Loslassen" von Klaus Ender, das mir Trautchen
beim Abschied am 22. August 2010 geschenkt hat.
Ist sie nicht eine wunderbare Freundin?
GUTE NACHT
Eure Renate
Donnerstag, 26. August 2010
Ich denke ganz fest an DICH

Ein Traum
Leise öffne ich die Türe
und verlasse still das Haus,
schreite durch den schönen Garten,
pflück’ mir einen Blumenstrauß.
Atme ein die süßen Düfte
die die Blütenpracht mir leiht,
leise säuselt’s in den Lüften
zu so früher Morgenzeit.
Und es grüßet aus dem Osten
mich der gold’ne Sonnenstrahl,
langsam regen sich die Vögel
und es dringt ein froher Schall
aus den vielen, kleinen Kehlen
zu so frohem Morgengruß,
doch mit einmal ist es Schluss.
Da, ich öffne meine Augen,
ach, ich bin so weit von dir,
du, mein schönes, trautes Plätzchen,
lange, lange ist es her.
Trautchens Mutti hat dieses Gedicht unter vielen anderen geschrieben.Das ist ganz lange her. In allen Gedichten kommt das Heimweh rüber,
Es gibt ein Tagebuch mit den vielen Gedichten von Trautchens Mama, die ich zu einem großen Teil übersetzt habe, da ihre Mutti alles in Kurrentschrift geschrieben hat. Alle habe ich nicht geschafft.
Trautchens Mama musste mit dem damals 6-jährigen Trautchen aus Ostpreußen fliehen. Sie haben eine schlimme Zeit durchgemacht. Diese Gedichte sind ein kleiner Schatz, den sicherlich mal ihre Kinder und Enkel gut aufbewahren werden.
Als Trautchen mich kennenlernte, merkte sie erst, dass sie auch dichten kann, sehr schöne Gedichte hat sie mir im Laufe der 4 1/2 Jahre geschrieben! Ich bin so froh, dass ich diese Gabe in ihr geweckt habe.
Den Abendstern haben wir uns für unseren abendlichen Treffpunkt auserkoren, wenn er denn zu sehen war.
Wir lachen oft darüber, wenn einer sagte, dass wir noch auf der Nase landen werden, weil unser Blick immer Richtung Himmel ging; mit und ohne Digi!
Ja, das alles und viel mehr, werde ich nun mit Trautchen nich mehr teilen können! Sie wird in meinem Herzen eine ganz große Lücke hinterlassen, die wohl kaum jemand anders ausfüllen kann. Ich werde sie mit all' den schönen Erinnerungen an unsere schöne Zeit füllen, dann wird es wohl so nach und nach gut werden!
Trautchen ist jetzt immer sehr müde - die Medikamente wirken. Es ist auch gut so, denn sonst hätte sie große Schmerzen! Schlaf gut Trautchen! Eine GUTE NACHT!
Meine lieben Blogfreunde, Ihr habt sicherlich Verständnis dafür, dass ich auf diese Art und Weise ein bisserl was für mich aufarbeite, denn so ganz alleine kann man mit so einer Traurigkeit nicht fertig werden. Man ist einfach so hilflos, wenn man nichts tun kann!
Ich wünsche EUCH allen auch eine GUTE NACHT; der eine oder andere wird diesen Wunsch auch gut gebrauchen können! Morgen ist wieder ein neuer Tag!
Alles Liebe Eure Renate
Mittwoch, 25. August 2010
Ein jeder Mensch braucht einen Engel
Dieser Engel, den ich für Trautchen gemalt habe,
hängt jetzt vor ihrem Bett im Hospiz und sie
kann direkt auf ihn sehen!
Nachts ist er in Wolken eingehüllt,
aber er leuchtet hell und freundlich,
damit ihn Trautchen auch gut sehen kann!
Engel
In Deinem Herzen wohnt ein Engel.
Aus Deinen Augen scheint sein Licht.
Der Engel schützt Dich vor dem Dunkel
damit die Hoffnung nie zerbricht.
Auch wenn Dich manchmal Sorgen plagen
Du bist mit ihnen nie allein.
Du kannst dem Engel alles sagen
denn er wird immer bei Dir sein.
Die Freude wird er mit Dir teilen
er ist ganz nah mit Dir vereint.
Der Engel trägt Dich durch Dein Leben
im Glück doch auch wenn Deine Seele weint.
Bist Du mal traurig und verzweifelt
der Engel schenkt Dir wieder Mut.
Glaube an Dein Licht im Herzen
und alles wird bald wieder gut.
25.01.2010
Montag, 23. August 2010
Bin wieder daheim!
Dieses wunderbare Herz hat mir Trautchen zu meiner Begrüßung geschenkt. Ihre Tochter Ulrike hat es mir liebevoll gebastelt. Ich habe es noch mitnehmen können hierher, da die Blumen noch nicht alle verwelkt sind!
Sie hat 3 liebevolle Töchter, die sie auf dem letzten Weg begleiten werden und auch ihren Mann Ulli. Leider haben sie nicht immer Zeit, alle gemeinsam bei ihr zu sein, so werden sie sich abwechseln - es ist da eine große Gärtnerei und ein Blumenladen. Trautchen war ihr ganzes Leben lang die Seele des Hauses und kannte eigentlich nur Arbeit und die Sorge um das Geschäft, die Erziehung der Kinder und war immer für alle da. An sich hat sie wohl kaum gedacht.
In unseren gemeinsamen 4 1/2 Jahren hat sie VIELES bekommen und gefunden, das sie vorher nicht kannte. Ich bin glücklich, dass der Himmel eine gute Idee hatte und Trautchen mich gefunden hat am 20. April 2006! WIR hatten eine so schöne Zeit zusammen!
Wir haben uns in diesen Jahren viermal gesehen und die übrige Zeit waren wir so fest miteinander verbunden, dass wir beide das Gefühl hatten, wir sind uns immer GANZ NAH! So ist es auch und so wird es auch bleiben!
Ich bitte den lieben Gott, dass er Trautchen ganz friedlich zu sich nimmt, wenn es denn sein muss! Engel mögen sie auf ihre Arme nehmen und sanft hinüber begleiten!
Es ist ihr und mein Wunsch!
Aber noch ist sie ja bei uns! Ich denke immerzu an sie!
So einer Freundin werde ich ganz sicherlich in meinem kommenden Leben nie mehr begegnen. Trautchen ist und war ein GESCHENK!
Dieses Bild wurde einen Tag vor Trautchens "Goldener Hochzeit" (17.08.2010) aufgenommen. Die Friseurin war gerade da und hat sie hübsch gemacht!
Trautchen möchte allen meinen (teils auch ihren!!!) Blog-Freunden von "Renates Eckchen" ganz liebe Grüße ausrichten und DANKE sagen für manches liebe Wort, für alle die Dinge, die sie so erfreut haben! Gerne hat sie auch bei Euch gelesen! Sie war SO GERNE da und dort zu Gast! Ihr werdet sie unter dem Namen "Trautchen" und Renates beste Freundin sicherlich auch in Erinnerung behalten!
Meine GEDANKEN sind bei DIR, liebes Trautchen und ich habe hiermit alle Deine lieben Grüße an meine Blog-Freunde ausgerichtet - es war ja
DEIN Wunsch!
Von mir alles LIEBE an EUCH! Bin froh, dass ich Euch alle habe!
EURE Renate

Stelldichein beim Abendstern
Über uns der Himmelsbogen
mit strahlenden Sternen, ungezählt –
Gedanken sind g’rad los geflogen,
schickte sie hoch zum Himmelszelt.
Den Abendstern hab’ ich erkoren,
er ist der Platz für’s Stelldichein –
ich hoffe, es geht nichts verloren
von meinen Wünschen –sie sind DEIN.
Wenn sich uns’re Seelen finden
am abendlichen Firmament,
braucht’s keine Fragen, kein Ergründen,
weil unser Herz den Ort schon kennt!
Sterne kommen, Sterne gehen –
Die Jahre gehen auch dahin –
Der Abendstern, er bleibt bestehen,
allewiglich – seit Anbeginn.
Schön ist, dass wir uns getroffen,
der Himmel hat es so bestimmt.
Wir dürfen wünschen und auch hoffen,
dass dieses Glück uns niemand nimmt!
Für Trautchen von Reni, 21.07.2006
Mittwoch, 17. März 2010
DANKE für diesen GUTEN MORGEN
Ich will gar nicht viele Worte machen - sage einfach DANKE an EUCH ALLE, die an mich gedacht und mir die Daumen gedrückt haben. Es hat mir SO SEHR geholfen!!!!! Ich habe mich nicht alleine gefühlt!
Es war halb so schlimm - hatte mehr Bammel, als es nötig war. Alles ging gut!
Trotz meiner niedrigen Thrombozyten!
Und das Schönste ist mein Befund: Alle Arterien sind durchlässig, es brauchte kein Stunt gesetzt werden und das Herz arbeitet dem Alter entsprechend auch gut. Es liegt zur Zeit nichts Bedrohliches vor. Ich könnte im Moment die ganze Welt umarmen und bei EUCH fange ich hiermit an!
Gert und ich sind sooooooooooooooo erleichtert. Er hat sich natürlich auch große Sorgen gemacht! Wir wollen doch gerne noch ein paar Jährchen zusammen bleiben dürfen. Er hat mich liebevoll betreut - wie immer - und ist die Strecke 4 x gefahren und hat geduldig auf mich gewartet bis ich am Dienstag endlich um 14 Uhr (um 8 Uhr war ich da) in den OP geschoben wurde. Als ich wiederkam, hat er mich schon erwartet.
Ein DANKE schicke ich aber auch nach oben, denn da ist jemand, der sicherlich auch auf mich aufgepasst hat!!!!!
Von HERZEN alles LIEBE
EURE Renate
DANKE
Danke für diesen guten Morgen,
danke für jeden neuen Tag.
Danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag.
Danke für alle guten Freunde,
danke, oh Herr, für jedermann.
Danke, wenn auch dem größten Feinde ich verzeihen kann.
Danke für meine Arbeitsstelle,
danke für jedes kleine Glück.
Danke für alles Frohe, Helle und für die Musik.
Danke für manche Traurigkeiten,
Danke für jedes gute Wort.
Danke, dass deine Hand mich leiten will an jedem Ort.
Danke, dass ich dein Wort verstehe,
danke, dass deinen Geist du gibst.
Danke, dass in der Fern und Nähe du die Menschen liebst.
Danke, dein Heil kennt keine Schranken,
danke, ich halt mich fest daran.
Danke, ach Herr, ich will dir danken, dass ich danken kann.
(Martin Gotthard Schneider)
Freitag, 29. Januar 2010
Ein kleiner ENGEL - Geschichte
Es war einmal ein kleiner Engel. Dieser Engel wurde auf die Erde entlassen noch bevor er fliegen konnte. Also kam es wie es kommen musste und er stürzte ab. Viele Jahre lang war der Engel einsam, bekam Angst vor den Menschen und ihrer Welt. Er war verzweifelt und traurig. Er verstand nicht, wie die Menschen in einer solch kalten Welt leben konnten und wie sie es schafften, glücklich zu sein. Doch auch das lernte er schnell. Denn die Menschen kümmerten sich einfach nur um sich, nicht um die anderen, denn das wäre Schwäche, das könnte sie zum scheitern bringen.
Jeder Mensch lebte in seiner eigenen kleinen Welt, umgeben von einer rosa Seifenblase, die sie von nichts ankratzen ließen. Und dieser kleine Engel lebte zwischen den Menschen und ihren Welten. Niemand interessierte sich dafür, wie es dem Engel ging, oder wieso er so traurig war. Seine Flügel waren vom Sturz auf die Erde gebrochen. Also konnte er nicht zurück. Ihm bleib nur die Einsamkeit
Eines Tages begegnete der kleine Engel einem Menschen, der anders war. Er sah den Engel und fragte ihn was los sei, wieso er traurig sei, und er sah auch die gebrochenen Flügel.
Er hatte keine Angst davor, dass seine Seifenblase zerplatzen könnte und nahm den Engel bei sich auf. Er gab ihm ein Zuhause, Liebe, Geborgenheit und er versuchte des Engels Flügel zu heilen. Er pflegte den kleinen Engel, obwohl es ihm selbst schlecht ging. Dieser Mensch zeigte dem Engel, dass die Menschen nicht nur grausam sein können.
Und der Engel begann etwas Neues zu entdecken. Die LIEBE.
Der Engel liebte diesen Menschen, so wie der Mensch den Engel.
Doch es kam dazu, das der Mensch seine Hoffnung verlor und schwächer wurde. Das machte den Engel sehr traurig, denn er hatte Angst den Menschen zu verlieren.
Eines Tages verließ für einen kurzen Augenblick auch den Engel die Hoffnung und der Mensch, sowie der Engel begannen zu fallen. Aber das konnte der Engel nicht zulassen!
Da war dieser Mensch, der ihm so vieles zeigte, für ihn da war und ihm zeigte, was LIEBE ist! Der Mensch. den er liebte, mehr als sich selbst, für den er alles, wirklich alles tun würde!
Erst im Fallen bemerkte der Engel, dass er Flügel hat. Also gab er alles. Er strengte sich an, versuchte zu fliegen. Seine Flügel waren noch immer verletzt, doch wenn er dem Menschen in die Augen sah, wenn er seine Nähe spürte, kam die Hoffnung zu ihm zurück.
Und in jedem dieser Augenblicke, so klein sie auch waren, bewegte der Engel leicht die Flügel. Es tat furchtbar weh, aber er gab nicht auf, denn er hatte diesen wundervollen Menschen an seiner Seite.
Der kleine Engel mit den verletzten Flügeln kämpft um jeden Zentimeter den die beiden an Höhe gewinnen konnten. Er hielt den Menschen genau so fest, wie der Mensch den Engel.
Denn selbst wenn ihn manchmal die Hoffnung verließ, war ihm jetzt eines klar.
Wenn es sich nicht lohnen würde, für die LIEBE zu kämpfen und alles zu geben.
Für was denn dann?
(Autor mir leider unbekannt)
Freitag, 15. Januar 2010
Dienstag, 5. Januar 2010
Ich hab' Euch noch gar nicht unser Christbäumchen vorgestellt
Wenn sie brennen, dann hänge ich meinen Gedanken nach
und vor mir erscheint die Kinderzeit!
Wir haben festgestellt, dass die Größe reicht.
Er sieht einfach allerliebst aus!
bis zum kommenden Weihnachtsfest - wenn ich all' die Dinge
wegräume, dann wünsche ich mir, dass ich sie wieder
gesund und munter an den Baum hängen kann!
mit in die Weihnachtskiste.
Er wird dann wieder durch einen neuen ersetzt und ganz
obendrauf liegt die letzte Weihnachtskarte meiner Eltern!
Er wird noch 17 Tage bei mir sein. Und einmal werde ich
die Kerzen nochmal anzünden. Dann kommen sie auf einen
Teller und dürfen bis zum Ende brennen!
Danke, dass es dich gab
Truhen und Schachteln steh’n bereit,
wehmütig sehe ich dich an,
weil ich weiß, es ist so weit
und ich dich nicht behalten kann.
Du stehst vor mir, so stolz und schön,
als wärst du eben angekommen,
lasse dich nochmal beseh’n,
hätt’ gern dich in den Arm genommen.
Das geht halt schlecht, das ist mir klar,
drum dank’ ich dir für diese Zeit,
du schenktest mir in diesem Jahr
Ruhe und Besinnlichkeit.
Erinnerungen wurden wach
an viele Menschen nah und fern,
und in der stillen Heiligen Nacht
leuchtete dein gold’ner Stern.
Du standst da im Kerzenlicht
in deinem wunderschönen Kleid
etwas Schön’res gab es nicht
du machtest mir so große Freud!
So fang ich an - und Stück für Stück
leg’ ich auf gewohnte Weise
in die Schachteln sacht zurück,
Gedanken gehen auf die Reise.
Bei mancher Kugel fiel mir ein,
sie hing dereinst auf Omas Baum,
Holzfiguren, bunt und klein
erschienen schon im Kindertraum.
Lametta, sorgfältig entnommen,
festgebunden mit dem Band,
wird auch dein Nachfolger bekommen,
schön warst du in dem Gewand.
So nehme ich nun Stern um Stern
vorsichtig fort von deinen Zweigen
glaube mir, ich mach’s nicht gern,
seh, wie sich deine Äste neigen.
Deine Kerzen, kurz und klein
stelle ich auf einen Teller,
zünde sie an, mit letztem Schein
wird das Zimmer froh und heller.
Nun stehst du da im grünen Kleid,
kaum eine Nadel sinkt hernieder,
ja, mein Baum, es ist so weit,
verklungen sind die Weihnachtslieder.
Schön war’s mit dir, so wunderschön,
ich bin so froh, dass es dich gab,
dein Bild wird niemals ganz vergehn,
weil ich es fest im Herzen hab’!
(c) Renate Harig Januar 2001
Montag, 14. Dezember 2009
15. Dezember - Der kleine Tannenbaum
Weihnachtsfreude eines kleinen Tannenbäumchens
Der Winter hat seinen Einzug gehalten. Wald und Feld lag unter einer weißen Schneedecke und man konnte meinen, die ganze Welt würde sich zur Ruhe begeben. Weihnacht stand vor der Tür und es würde nicht mehr lange dauern, bis sich die Kufen des Christkind’s Schlitten tief in den Weg eingraben würden.
Im tiefen Wald, dort wo kaum Sonnenstrahlen durchdringen, stand ein Tannen-baum, ganz klein und unscheinbar. Um ihn herum standen große, alte Bäume und sie alle mochten den kleinen Baum. Sie erzählten ihm Geschichten und er hört aufmerksam zu. Spannend konnten die alten Bäume erzählen. Das ist ja auch kein Wunder, denn sie hatten ja schon vieles erlebt. Manche von ihnen waren schon fast hundert Jahre alt. Sie alle hatten das Christkind schon oft, sehr oft durch den Wald fahren gesehen. Es war immer wieder ein großes Erlebnis und so mancher Baum hatte im Stillen gehofft, das Christkind würde vielleicht gerade ihn mitnehmen und ihn herrlich geschmückt einem braven Kind bringen. Für einige wurde dieser Traum Wirklichkeit.
Die Bäume, die hier mit ihren starken Wurzeln und riesigen Ästen standen, hatten Glück und Leid miterlebt. Die Tränen, die geflossen sind, wenn sie nicht auserwählt wurden und die Freudentränen, wenn nun das Christkind doch einen von ihnen mitgenommen hatte.
Der kleine Tannenbaum konnte an nichts mehr anderes denken. Tag und Nacht stellte er sich vor, wie es wäre, wenn er in einem großen oder kleinen Zimmer stehen würde, prächtig geschmückt mit bunten, glänzenden Kugeln, glitzernden Sternen und natürlich mit leuchtenden Kerzen, die so hell strahlen. Kinder würden um ihn herumtanzen und sich an ihm erfreuen. Er träumte oft davon und jetzt, wo die Schneeflocken lustig durcheinander purzelten und sein dickes, weißes Mäntelchen immer dichter wurde, meinte er manchmal, Schlittenglocken zu hören.
Aber noch war es wohl nicht so weit. Seine Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt. Es war ja auch nur ein Wunsch und vielleicht erging es ihm wie seinen großen Brüdern, die auch nur davon träumen durften.
In der letzten Zeit sah es oft den alten Förster, der den Tieren Heu und Kastanien brachte, damit sie keinen Hunger leiden mussten, wenn der Schnee ganz tief war.
Die Rehe und Hirsche kamen und fraßen mit Genuss die feinen Dinge, die hier für sie bereitet waren. Ab und zu kam auch ein Fuchs vorbei und so manches Häschen hoppelte zu dem kleinen Bäumchen, stellte sich auf die Hinterpfoten, schnupperte an den Zweigen und lief wieder davon.
Im Futterhäuschen, das der Förster auch aufgehängt hatte, tummelten sich große und kleine Vögel und ab und zu bekamen sie Streit um das Futter, wenn es wieder mal zu Ende ging.
Ja, langweilig wurde dem Bäumchen eigentlich nicht. Es war immer etwas los bei ihm im Wald.
Eines Tages, das Bäumchen schlief noch tief und fest, spürte es ein leichtes Rütteln und Schütteln und es hörte ein zartes Stimmchen, das sprach: „Ja, diesen nehmen wir, der ist ja wunderschön gewachsen. Wir müssen ihn nur noch von dem vielen Schnee befreien und in der warmen Stube wird bestimmt auch das Eis schmelzen.“
Der kleine Tannenbaum schlug die Augen auf und fast hätte er einen gehörigen Schreck bekommen, wenn nicht das Christkind höchstpersönlich vor ihm gestanden hätte und leise auf ihn einsprach: „Hallo, du kleiner Baum. Du machst jetzt mit meinem Schlitten eine lange Fahrt an das andere Ende des Waldes. Dort wohnt ein kleines Mädchen mit seinem Großvater. Lieschen heißt es und es hat keine Eltern mehr. Beide sind schon bei mir im Himmel. Weil sie sehr krank waren, habe ich sie zu mir geholt. Der Großvater sorgt nun alleine für sein Lieschen. Er schrieb mir einen Brief. Lieschen wünscht sich zum Weihnachtsfest einen schönen Christbaum und eine Puppe. Die Puppe habe ich schon im Schlitten bei den anderen Sachen. Freust du dich, du kleiner Baum? Du wirst sehr schön aussehen mit den roten Kerzen und den bunten Kugeln und Lieschen und der Großvater werden Augen machen, wenn sie dich sehen!“
Der Tannenbaum spürte ein leichtes Ziehen und auch einen kleinen Schmerz als die kleine Säge durch ihn fuhr. Aber es machte ihm nichts aus. Die Freude, bald ein Christbaum sein zu dürfen, war viel, viel stärker. Er war aufgeregt und rief seinen Brüdern, den alten, großen Bäumen zu: „Mein Wunsch geht nun doch in Erfüllung, ich freue mich!“
Behutsam packten die Engelchen, die dem Christkind immer hilfreich zur Seite stehen, das Bäumchen auf den Schlitten und mit lieblichem Glockengeläut ging es durch den verschneiten Winterwald. Zwei weiße Hirsche zogen den Schlitten und das Christkind rief ihnen zu: „Schnell, schnell ihr lieben Tiere, damit noch alle Kinder ihre Geschenke bekommen!“
Es dauerte auch gar nicht lange, da kamen sie an einem kleinen, alten Häuschen an. Es war ganz zugeschneit. Nur ein kleiner Pfad führte zu der Türe, an der ein großer Tannenzweig mit einem roten Band befestigt war. Hinter den Scheiben, durch die Eisblumen hindurch, flackerte eine Kerze und der kleine Raum war durch ihren Schein ein wenig erhellt.
Lieschen und der Großvater schliefen in ihren Betten tief und fest. Es war die Nacht vor dem Heiligen Abend.
Gleich machten sich die Englein und das Christkind an die Arbeit. Flink und ganz leise schmückten sie den kleinen Tannenbaum, der voller Stolz seine Äste von sich streckte. Als dann auch noch Kerzen auf den Zweigen saßen, meinte er, dass er sicherlich der schönste Baum weit und breit wäre. Für Lieschen ganz bestimmt!
Eine schöne Puppe mit einem blauen Kleid und einem Goldband im Haar wurde unter den Baum gesetzt. Für Großvater legte das Christkind noch ein paar warme Socken und Tabak für die Pfeife dazu.
„Mach’ es gut, kleiner Baum, schön siehst du aus!“ rief das Christkind ihm noch zu und dann verschwand es mit allen Engelchen und man hörte nur noch aus der Ferne das Glockengeläut des Schlittens, bald war es ganz still.
„Da steh’ ich nun, bin ganz aufgeregt und kann kaum zur Ruhe kommen“, dachte das Bäumchen und dann ist es doch auch vor Müdigkeit eingeschlafen.
Als das kleine Mädchen am nächsten Tag aufwachte, wunderte es sich sehr, dass die kleine Stube fest verschlossen war. Großvater blickte sehr geheimnisvoll und meinte, da dürfe man heute nicht rein, denn das Christkind und die Englein ließen sich nicht gerne bei der Arbeit stören.
Lieselchen drückte ihr Näschen ganz fest an die Scheiben und sah aufgeregt den Schneeflocken bei ihrem lustigen Treiben zu. Sie purzelten vergnügt auf das Fensterbrett und tanzten ausgelassen. Sicherlich freuten sie sich auch über das Weihnachtsfest. Dichter, immer dichter wurde die Schneedecke und die kleinen Sträucher und Bäumchen sahen aus wie kleine Wichtelmännchen. Zwei Häschen spielten miteinander und stritten sich um eine Karotte, die Großvater für sie hingelegt hatte.
Es wurde dunkler und dunkler und bald war es ganz finster. Nur die Sterne am Himmel und der Mond leuchteten. Ganz besonders hellt strahlte ein Stern, der Weihnachtsstern, und in seinem Schein glitzerte der Schnee, als wären tausende Edelsteine über ihm ausgestreut worden. Es war ein wunderschönes, märchenhaftes Bild.
Was war das? Hatte da nicht ein Glöckchen geläutet? Lieschen hielt den Atem an und - da war es schon wieder! Ja, ganz zart und leise ertönte ein Glöckchen aus der Stube. Aufgeregt hüpfte Lieschen vom Stuhl, den es sich zum Fenster gestellt hatte.
Sie rannte zur Stube. Die Tür war ganz offen und mitten im Raum stand ein strahlender, wunderschöner Christbaum. Es war wie ein Traum und doch, es war Wirklichkeit! Da stand nun der so sehr ersehnte Weihnachtsbaum mit roten Kerzen und bunten Kugeln und vielen Sternchen. Das Bäumchen reckte und streckte sich und bewegte unmerklich die Äste, damit sich die Kugeln im Kerzenlicht drehten. Stolz und glücklich konnte es miterleben, wie Lieschen und Großvater sich über alle Maßen über ihn freuten.
Unter seinen Ästen auf einer hübschen Decke saß die Puppe im blauen Kleid und es war dem Bäumchen, als würde sie ihm zuzwinkern und sagen: Ich freue mich auch so, dass ich da bin.
„Großvater, das Christkind war da!“ rief Lieselchen. Großvater nahm es in seine Arme und drückte es ganz fest an sich. „Frohe Weihnacht, mein liebes Kind“, sagte er gerührt und Tränen liefen über seine Wangen. Er freute sich so sehr, dass das Christkind sie nicht vergessen hatte.
Es wurde ein unvergesslicher Heiliger Abend. Sie danken dem Christkind von ganzem Herzen und auf der Fensterbank entzündeten sie zwei Kerzen. Diese sollten für Lieschens Eltern brennen. Wenn sie vom Himmel runtersahen, konnten sie deren hellen Schein sehen.
Das Christkind flog noch einmal schnell zum kleinen Haus im Wald und blickte heimlich durch das Fenster. Drinnen sah es zwei glückliche Menschen und einen ganz besonders glücklichen und frohen, kleinen Tannenbaum.
© Renate Harig (1995)

Diese Geschichte ist zwar ein bisserl lang, aber die Kleinen haben dem Nikolaus Gert brav zugehört, wenn er sie vorgelesen hat.
Nehmt Dir einfach ein bisserl Zeit und fühle Dich für eine kleine Weile in die Kindheit zurückversetzt!
Alles Liebe Renate
14. Dezember - Flocken fallen sache nieder .....
WEIHNACHT wird’s.....
Flocken fallen sachte nieder
auf Häuser, Feld und Wald,
leise hört man schöne Lieder,
WEIHNACHT ist es bald.
Nun raschelt es in vielen Räumen,
Düfte zieh’n durchs Haus
und in manchen Kinderträumen
erscheint St. Nikolaus.
Er ließ schon manches Kinderherz
um vieles schneller schlagen,
und viele träumen später noch
von diesen Kindertagen.
War er dann da, der gute Mann,
dann ist sie nicht mehr weit -
und mancher Mensch erlebt sie noch,
die stille WEIHNACHTSZEIT.
Viel ist von ihr wohl nicht geblieben,
sie ist eher laut als still.
So wie die Dichter sie beschrieben,
mit Herz und mit Gefühl,
so findet man sie nur noch dort,
wo Menschen Menschen achten,
wo ein gutes Wort und nicht nur Geld
den andern Freude machen,
wo nicht nur unter’m Lichterbaum
die Menschen sich vertragen,
sondern an jedem andern Tag,
in allen Lebenslagen.
Es gibt sie noch, die stille Zeit -
du mußt nur selber stille werden,
dann ist sie ganz bestimmt nicht weit
und WEIHNACHT wird’s auf Erden.
(c) Renate Harig (1971)
Ich war 27 Jahre, meine Tochter 5 und mein Sohn 4 Jahre alt, als ich dieses Gedicht geschrieben habe. Es war noch in Graz in meiner Heimat Österreich. Ich liebe dieses Gedicht! Es gehört zu meinen Lieblingsgedichten zur Weihnacht und mittlerweile gibt es schon weit über 60! Die Weihnachtszeit ist einfach meine Zeit - vielleicht auch deswegen, weil ich im Dezember geboren wurde - mitten im tiefverschneiten Ennstal!
Woher meine Begabung kommt, ich weiß es nicht. Ich weiß nur eines, dass ich so DANKBAR dafür bin!
Ganz sicher spielt die Erinnerung an meine Kindheit, an schöne, besinnliche Weihnachten mit den Eltern, eine ganz große Rolle. Diese Zeit hat in meinem Herzen einen ganz besonderen Platz!
Es gibt sie noch, die stille Zeit,
du musst nur selber stille werden,
dann ist sie ganz bestimmt nicht weit
und WEIHNACHT wird's auf Erden!
Einen lieben vorweihnachtlichen Gruß
schickt Euch von ♥-en Renate
Freitag, 11. Dezember 2009
12. Dezember - ENGEL -
Engel sind Menschen, die Licht verbreiten,
wo es dunkel und schwarz ist.
Engel sind Menschen, die in eine trostlose Welt
einen Sonnenstrahl der Freude bringen.
Engel sind Menschen, die Verängstigten,
Hilflosen, Verzweifelten Mut machen.
Sie haben keine Flügel, aber ihr Herz
ist ein sicherer Hafen für alle, die in den
Stürmen des Lebens in Not geraten sind.
Engel sind Menschen, die anpacken,
wo sie helfen können. In ihnen kommt uns
das Geheimnis unergründlicher Güte entgegen.
(c) Phil Bosmans
Foto von meiner Schwester Traude
Ich wünsche Euch, dass Ihr ab und zu so einem Engel begegnet. Dass es ein Engel war, weiß man meistens erst lange hinterher! Man erkennt sie nicht gleich!
Eine GUTE NACHT wünscht Euch mit lieben Gedanken
Eure Renate




