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Montag, 21. Dezember 2015

Eine wahre Bilder - Weihnachtsgeschichte! Ein Baum hatte einen Traum!

 
 
Ich hatte einen Traum
 
Schneebeladen standst Du Winter für Winter stolz und mächtig auf Deinem Platz -
50 Jahre lang!
 
Ich weiß noch, als sie Dich als kleines Bäumchen gepflanzt haben. Welch' wunderbarer Baum
ist aus Dir geworden!

Du warst eine Zierde und niemand konnte sich vorstellen, wie es mal wäre, wenn Du nicht mehr da bist!

Ich wusste, dass ich wohl nicht mehr lange hier in dem schönen Garten neben dem wunderschönen Haus stehen würde. Ich spürte es in all‘ meinen Ästen, dass meine Zeit gekommen ist! Ich habe allen meinen gefiederten Gästen Lebewohl gesagt. Ich werde sie vermissen!
 
Aber ich hatte einen Traum! Ich wünschte mir im tiefsten Baumherzen, dass ich vielleicht einmal als strahlender Weihnachtsbaum vielen Menschen Freude machen könnte.
 
Und weil ich fest daran geglaubt habe, es jemanden gab, der meinen Wunsch spürte und plötzlich eine Idee hatte, so ging mein großer Traum in Erfüllung und ganz viele Menschen können mich nun bestaunen und ich strahle mit meinen tausenden kleinen Wunderlämpchen was das Zeug hält. Ich bin so froh und glücklich, dass ich nun meinen Traum leben kann – ein ganzes WEIHNACHTSFEST lang und vielleicht noch einige Tage darüber hinaus. 
 
Bin ich nicht herrlich geworden? 

Hier steht dieser herrliche Baum und viele Menschen gehen täglich an ihm vorbei!

Wenn ich die Augen zu mache, dann sehe ich mich noch einmal, wie ich früher ausgesehen habe mit viel Schnee in meinen Zweigen. Da war ich noch jung, aber auch schon sehr groß und mächtig stark!
Ja, Schnee würde mir gut stehen, dann wäre mein Schmuck komplett! Einmal noch Schnee fühlen auf allen meinen Ästen! Ob das Christkind meinen letzten Wunsch hört? Hoffentlich! Vielleicht setzt es sich mit Petrus in Verbindung und sie schaffen es gemeinsam, dass es bald schneit!!!
 
Oh, ich glaube, sie haben mich schon erhört!! Es schneit!!!!!
Schau doch selber!
Es gibt also doch noch Wunder an Weihnachten!
 
 

Mit Lichterkleid und früher zur Weihnacht mit viel Schnee!


Ja, lieber Weihnachtsbaum! Du warst schon ganz was Besonderes und hast uns viele, viele Jahre mit Deinem Dasein erfreut. Wir vermissen Dich alle!

Wir gönnen Dir aber von Herzen, dass sich Dein Wunsch erfüllt hat und Du nun unser ganz persönlicher Christbaum bist – groß, stark und so strahlend SCHÖN!
 
Wir lieben DICH!!!!!
Mach‘s gut!!!!!!


Mit diesem, unseren ganz besonderen Christbaum, dessen Heimat meine Heimat in Österreich ist, wünsche ich Euch allen eine

frohe, gesegnete WEIHNACHTSZEIT,
 
besinnliche Tage und allen Menschen Frieden auf der Erde. Ich weiß, es ist ein Wunsch, der so schwer zu erfüllen ist. Aber die Hoffnung sollten wir nicht aufgeben!

Weihnachtliche Grüße schickt Euch
Duft brennender Kerzen erfüllt
jeden Raum,
Gedanken an Weihnacht
durchweben den Traum,
Erwartung und Hoffnung
macht im Herzen sich breit
auf eine besinnliche,
friedliche Zeit!
 
© Renate Harig
 
Schau HIER einfach mal rein - auch das ist eine Geschichte nach einer wahren Begebenheit!
http://funpot.net/d.php?id=e76fc35da52bf5f1

Samstag, 19. Dezember 2015

Markt und Straßen stehn verlassen; ein wunderbares Weihnachtsgedicht



Fotos Christine aus Bad Gastein - DANKE!

Markt und Straßen steh’n verlassen ...
***

Immer schon, solange ich zurückdenke, haben es mir Gedichte, wenn sie vor allem tiefgründig und romantisch waren, sehr angetan. Vor allem Weihnachtsgedichte vermittelten mir immer schon das gewisse Gefühl, das ich heute noch habe, wenn ich so ein Gedicht lese oder selber eines schreibe.

Das Gedicht „Markt und Straßen steh’n verlassen“ von Joseph v. Eichendorff hat mich schon als Kind sehr berührt und es ist für mich heute noch mein allerliebstes Weihnachtsgedicht. Ich habe mir damals schon ganz genau bildlich vorgestellt, was Eichendorff in seinem besinnlichen Gedicht beschrieben hat.

Jeder, der das Gedicht kennt und liebt, kann bestimmt nachvollziehen was ich meine. Für diejenigen, die diese Zeilen vergessen haben oder auch gar nicht kennen, möchte ich sie in Erinnerung rufen:

Markt und Straßen steh’n verlassen,
still erleuchtet jedes Haus.
Sinnend geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt;
tausend Kindlein steh’n und schauen,
sind so wunderstill beglückt.

Und ich wand’re aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld,
hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen;
aus des Schnees Einsamkeit
steigt’s wie wunderbares Singen:
Oh, du gnadenreiche Zeit!


***

Es ist ein wunderschöner Text und dieses Gedicht hat mich ganz bestimmt auch dazu bewogen, immer wieder Weihnachtsgedichte zu schreiben. Es geht einfach etwas Ruhiges, Stilles, Sanftes und Besinnliches aus diesen Zeilen hervor.

Die damalige Zeit war ja wohl so ganz anders als heute. Hektik und Straßenlärm gab es nicht. Der Schnee, der damals noch zu jedem Weihnachtsfest wie selbst-verständlich alles weich und warm zugedeckt hat, hat die Welt in eine einzige Zauberlandschaft verwandelt.

Ich stelle mir den Dichter vor, wie er so durch die Straßen gegangen ist und diese Ruhe und Beschaulichkeit an jenem Hl. Abend vorgefunden hat. Ich selber bin schon unzählige Male in Gedanken diese stille, in karges Licht getauchte Straße gegangen und habe dieses Gefühl des frohen Erwartens auf diese gnadenreiche Zeit gespürt. Fenster, zugewachsen mit Eisblumen, dahinter Kerzenschein, der eine kleine Lücke in die Eisgebilde geschmolzen hat, sehe ich vor mir. Dahinter lässt sich in meiner Phantasie manch bescheiden geschmückter Tannenbaum erkennen, ich höre Kinderstimmen singen, und Gerüche, wie Zimt und Honig, umgeben mich.

In meinen Gedanken gehe ich gehe hinaus aus der Stadt und es wird ganz still um mich. Wenn ich stehen bleibe, kann ich mein Herz schlagen hören. Der Himmel ist übersät von Sternen, der Mond breitet sein sanftes Licht aus und der Schnee glitzert in seinem Schein.

Jeder, der dieses schon einmal erlebt hat, weiß, welches Gefühl sich in die Seele schleicht, es ist einfach Ehrfurcht und Staunen vor diesen wundersamen Dingen. Man wird still und bescheiden und wünscht sich, dass dieser Moment ewig anhält. Zumindest wünschte ich allen Menschen und mir, dass dieses Gefühl der Stille und Zufriedenheit in unser aller Herzen einzieht, damit es Weihnacht werden kann.

Es sind immer nur die kleinen Dinge, die ja bekanntlich froher machen als aller Reichtum der Welt. Aber ist man nicht unendlich reich, wenn man das wundersame Erlebnis eines Weihnachtsspaziergangs, der hinaus in die verschneite, sternenklare Nacht führt, so erleben und fühlen kann, dass man mit Eichendorff’ s letzten Zeilen seines Gedichtes sagen kann:

Sterne hoch die Kreise schlingen;
aus des Schnees Einsamkeit
steigt’s wie wunderbares Singen:
Oh, du gnadenreiche Zeit!


(c) Geschichte Renate Harig (1999)

***

Ich wünsche Euch noch ruhige, besinnliche Tage vor dem Fest!

***
Herzlich Eure Renate

Diese Ruhe und Stille, die dieses Bild ausstrahlt, wünsche ich jedem
von Euch SEHR! Lasse es zu, dann wird es WEIHNACHT
auch in Deinem Herzen!

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Achtung, Weihnachtsmäuse sind unterwegs!



Auf frischer Tat ertappt!!
Foto von Seltenheitswert :-)


Mäuseweihnachtsmann

Ganz leise schleicht durch unser Haus
nachts die kleine Weihnachtsmaus.
Sie hat ein rotes Mützchen an
und spielt vergnügt den Weihnachtsmann.
Die Mäusekinder, klein und niedlich,
warten sittsam, brav und friedlich
auf die Bescherung voller Freud’,
denn es ist ja Weihnachtszeit!
Wenn Menschenkinder schlafen gehn,
lassen sie oft Feines stehn,
Plätzchen liegen auf dem Teller,
Leckeres ist auch im Keller.
Nüsse, noch vom Nikolaus,
findet auch die Weihnachtsmaus.
Froh ist der Mäuseweihnachtsmann,
dass er hier was klauen kann!
Selber will er heut’ nicht naschen,
will Mäusekinder überraschen
und so hat er viel zu tun,
darf heute echt kein bisschen ruhn,
denn die Nacht ist schnell vorbei,
rennt hin und her und eins, zwei, drei
leert er im Mäusekinderhaus
alle seine Schätze aus.

 
Zufrieden legt sie sich nun nieder,
die Mäuschen piepsen Weihnachtslieder,
zur Belohnung gibt’s eine Nuss
und vom kleinsten Mäuschen einen Kuss!
Schön ist’s ein Weihnachtsmann zu sein,
sagt die Maus und schläft bald ein!

© Renate Harig 16.12.2011


Schlaf, Mäuschen, schlafe ein,
bald schon wird ja Weihnacht sein!


Es hat mir viel Freude gemacht, dieses Gedicht zu schreiben. Es muss ja nicht immer was Ernstes und Besinnliches sein - etwas zum Schmunzeln tut uns auch allen gut, oder?

Ich wünsche Euch eine schöne restliche Adventswoche und passt auf, dass Euch die Weihnachtsmaus nicht alle Plätzchen klaut! Aber ein paar darf sie schon nehmen!!!
 
Eure Renate


Ja, das Foto habe ich gebastelt aus meinen Keksen und einer Maus, der ich eine Weihnachtsmütze "aufgesetzt habe!
Hat Spass gemacht! :-)

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Ich wünsche einen friedvollen, gesegneten Hl. Abend


 
Glocken zur Weihnachtszeit

GLOCKEN klingen durch die klare,
kalte, heilige Winternacht.
Künden wieder vom Altare,
von dem Wunder, das vollbracht.

GLOCKEN tönen laut und rufen
alle Menschen zum Gebet:
„Kommt und eilet über Stufen,
dorthin, wo die Krippe steht!“

GLOCKEN, überall im Tale,
in jedem Dorf, in jeder Stadt,
hört mancher dann mit einem Male,
obgleich er sie vergessen hat.

GLOCKEN, die zum Frieden mahnen -
höret doch auf ihr Geläut!
Sie lassen von dem Wunder ahnen,
das noch geschieht in unsrer Zeit!

GLOCKEN künden von dem Kinde,
das geboren für die Welt.
GLOCKENKLANG verweht im Winde -
das Kind, es bleibt in dem, ders hält!

© Renate Harig 1981

 
Unsere Krippe


Die WEIHNACHTSGESCHICHTE
nach dem Lukasevangelium

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.
Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.

Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge. Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.

Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens. Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.

Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.

Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.
 




Heustadel bei uns in Österreich; die Hl. Familie habe ich hineingesetzt.

 
Heilige Nacht

Heilige Nacht – Glocken erklingen –
Du sinkst nieder auf die Welt,
leise, wie auf Engelsschwingen
und tausend Kerzen sind erhellt.

Heilige Nacht – nun kehrst du wieder
und lässt das Wunder neu geschehn –
Engel singen frohe Lieder
und wir vor der Krippe stehn.

Heilige Nacht – bring uns den Segen,
den wir erbitten für die Welt.
Hilf, dass wir auf uns’ren Wegen
die Liebe finden, die oft fehlt.

Heilige Nacht – im Stalle liegt
das Christuskind, für uns geboren –
Maria ihr Kind zärtlich wiegt,
es ist als Heiland auserkoren.

Heilige Nacht – der Stern der Sterne
steht heute hoch am Himmelszelt.
Er leuchtet allen aus der Ferne,
erhellt jedes Dunkel in der Welt!

Heilige Nacht – Glocken erklingen –
Du sinkst nieder auf die Welt,
leise, wie auf Engelsschwingen
und tausend Kerzen sind erhellt.


© Renate Harig 19.12.2009


Ich wünsche Euch allen
ein FROHES WEIHNACHTSFEST.

Feiert es gemütlich im Kreise Eurer Familie oder mit lieben Freunden und ich wünsche EUCH von HERZEN, dass EUCH ALLE der Segen des Christkindes aus der Krippe erreichen möge!

Meine Gedanken sind bei allen lieben Menschen, die ich von Herzen gerne in die Arme nehmen würde!

Ein GESEGNETES WEIHNACHTSFEST

wünscht

Eure
RENATE



 

Dieses kleine Gedicht, das unser damals kleiner Enkel Tobias jahrelang vor dem Christbum aufgesagt hat, möchte ich Euch noch gerne abschließend hier lassen. Es berührt mich immer, wenn ich es lese oder höre.


WEIHNACHT

Heut' ist die wunderbare Nacht,
da Christus uns geboren.
Nun freut euch alle, singt und lacht,
denn niemand ist verloren.
Ihr ruhet in der Hand des Herrn,
so macht euch keine Sorgen.
Seid glücklich, habt einander gern
und liebt euch auch noch morgen!

Foto: Renate Harig

Montag, 22. Dezember 2014

Weihnacht wird's .......

Gesegnete Weihnacht
Auf verschneiten Wegen wand're ich hinaus,
lass' hinter mir den Lärm der Stadt und auch jedes Haus.
Meine Augen richten sich im Dunkel dieser Nacht
auf schneebeladene Wolken, die aus Watte wohl gemacht.
Meinen Herzschlag kann ich hören, seh' meines Atems Hauch
und im fernen kleinen Dorf entsteigt manch' kalter Rauch.
Es knackt ein Ast und neben mir seh ich zwei Augen helle,
ein scheues Reh bleibt erstarrt stehn und flieht dann blitzeschnelle.
Vorsichtig, leise geh' ich weiter und in mir wird's ganz still,'
so still, dass ich mich selbst nur höre, ein sonderbar Gefühl'!
 
 
Vereinzelt fallen Flocken, zaghaft aus der Wolkendecke,
bedecken alles, Baum und Strauch, weiß wird so manche Hecke.
Kälte kriecht in meinen Mantel und es drängt mich heim,
schön ist's an Hl. Abend mal ganz allein zu sein.
Wie ich nun heimwärts gehe, wird's warm in meinem Herzen,
höre von fern den Glockenklang, seh' einen Baum voll Kerzen,
er strahlt in voller Pracht vor der verschneiten Kapelle
Weihnachtslieder höre ich und drinnen strahlt es helle.
Leise öffne ich die Tür und stimme ein mit aller Macht
fürs Kind, das in der Krippe liegt: Stille Nacht, heilige Nacht!
 
 
© Renate Harig - Dezember 2010


 

 Ich wünsche DIR ein
gesegnetes WEIHNACHTSFEST,
schöne, frohe und besinnliche Stunden im Kreise
Deiner Familie.
Wenn Du alleine bist, dann wünsche ich Dir, dass auch Dich
das Licht der WEIHNACHT und der
Segen des Christkindes erreichen möge!

Alles Liebe * Renate *


 
Wenn Du meine neue Weihnachts-Präsentation sehen und hören willst,
dann KLICKE BITTE HIER:
 

Sonntag, 21. Dezember 2014

Nun ists so weit - 4 Kerzen brennen am Adventskranz!

Foto: Renate Harig

 
Weihnachtszauber
 
Wenn wieder hell die Kerzen brennen,
schaun’ wir all’ zum Baume hin,
wenn wir auch längst die Wahrheit kennen,
kommt uns die Kindheit in den Sinn -
an den Scheiben Eiskristalle,
engelsnahe Glitzerpracht,
Glocken künden mit ihrem Schalle -
es ist wieder Hl. Nacht!
 
Jahre kommen, Jahre gehen,
manch’ stille Nacht noch vor uns liegt -
als Kinder durften wir es sehen,
welch’ Zauber jenen Baum umgibt!
 
Nie wieder strahlen diese Kerzen
so geheimnisvoll, so wunderbar,
nur die Erinnerung im Herzen
lässt spüren uns, wie‘s damals war!
 
(c) Renate Harig
 

Der Christbaum ist einfach der schönste Baum auf Erden!
Daran lässt sich einfach nichts ändern!

Nur noch 3 mal schlafen gehen .......
dann ists wieder einmal so weit!

Alles Liebe * Renate *
 

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Nicht mehr lange, dann brennen 4 Kerzen auf unserem Adventskranz!

Ein paar Tage dauert es noch, dann können wir die 4. Kerze am Kranz anzünden!
Sicher gehen bei diesem warmen Licht auch Deine Gedanken zurück an die Kinderzeit.
Es ist alle Jahre das selbe! Die Kindheit bleibt einfach für immer in unserem Herzen.
Wenn sie schön war, dann sowieso!



GEDANKEN zur WEIHNACHT

  
Jetzt, wo's wieder Weihnacht wird,
holt die Erinnerung mich ein
und ich wünschte mir von Herzen
ich wär' noch einmal klein.

Meine Wünsche sind bescheiden,
wer etwas Kind blieb, kann's verstehn,
und würde gern ein Stück des Weges,
mit mir zu den Kindertagen gehn.
Wie gern würd' ich an Fensterscheiben
die Eisblumen erblühen sehn,
mit Flocken tanzen ihre Reigen,
mit ihnen auf die Reise gehn.

Wie gern würd' ich als Kind erträumen,
die kleinen Wünsche jener Zeit,
und dabei würd' ich nichts versäumen,
ein Kinderherz ist groß und weit!
Gern würd' ich auf verschneiten Wiesen
einen großen Schneemann baun
und danach mit Stolz und Freude
auf diesen froh und glücklich schaun.
So gerne möcht' ich noch einmal stehlen
von den Plätzchen, gut versteckt,
eine Hand voll würde fehlen
und hätt', wie damals, gut geschmeckt.
Ich würde gern in uns'rer Küche
mit Vater noch mal Mühle spielen,
umgeben von köstlichen Gerüchen
würd' ich auf Mutters Backblech schielen.

Und draußen in der dunklen Nacht
würden weiße Flocken schweben
vom Himmelszelt lautlos und sacht
und viel mehr Stille würd' es geben.
Und viel mehr Zeit würde ich haben
das wäre doch unsagbar schön,
doch besonders vor den Weihnachtstagen
wollte die Zeit gar nicht vergehn!

Wie gern würd' ich für ein paar Stunden
nochmals Kind sein zur Weihnachtszeit
ich hätt' so gerne mal gefunden,
Goldfäden aus eines Engels Kleid.
Doch sie ließen halt nichts liegen,
man schaute sich die Augen aus,
man sah sie nur im Traume fliegen,
keine Spur im Schnee vor unser'm Haus.
 Und trotzdem waren sie uns nah,
so nah, als hätt' man sie gesehen,
für mich als Kind, war's Christkind da,
das Kind in mir kann's noch verstehen!

Alles Wünschen, alles Hoffen,
bringt keine Kinderzeit zurück,
ein Türchen dazu ist noch offen,
ich hab's gefunden, welch' ein Glück!


© Renate Harig - 2004
..... einmal möcht' ich noch gerne durchs Schlüsselloch spähen
und ganz fest daran glauben, ich hätt' sie gesehen,
wie sie eifrig und flink mit himmlischen Schein
den Tannenbaum schmücken für Groß und Klein.
Und Schneeflocken sollten vom Himmel schweben
und die Erde zudecken und ihr hastiges Leben -
Nur Stille und Frieden sollten noch sein,
so, wie wir es empfanden, als wir waren noch klein  .............

aus: "Mein Weihnachtswunsch" von Renate Harig
Ich wünsche Dir noch eine schöne, restliche ADVENTSZEIT!
Liebe Grüße
* Renate *

Samstag, 29. November 2014

1. Advent - und viele Gedanken, die gerade in der sogenannten "stillen Zeit" in uns sind!

 
Hoffnung zur Weihnacht
  
Wenn dieses Jahr er leuchtet,
der Stern am Himmelszelt,
sind viele Menschen traurig
auf der ganzen Welt -
auch dieses Jahr wird’s Weihnacht,
doch nicht in jedem Herz,
es gab zu viele Tränen,
unermesslich ist der Schmerz.
♥
Was muss alles geschehen,
dass Menschen menschlich werden
und endlich, endlich Friede
wird bei uns auf Erden.
Wir bräuchten uns nichts schenken,
doch an eines ganz allein,
sollten alle Völker denken:
dem andern gut zu sein!
♥
 Der Weihnachtsfriede geht
von jener Krippe aus,
er möge dich erreichen,
wo du auch bist zu Haus.
Du mögest ihn auch finden,
ob arm du bist, ob reich,
wenn’s mancher auch nicht glaubt,
wir sind doch alle gleich.
♥
 Zu dem Kind in jenem Stall
sollten wir uns all’ gesellen,
denn es braucht jeden Menschen,
um die Leiden abzustellen.
Dies schafft es nicht allein,
auch nicht als Gottes Sohn,
ein jeder ist gefordert,
zu verlassen seinen Thron,
auf dem er sitzt und glaubt,
er ändere die Welt -
es kann nie Friede werden,
wenn es sich so verhält.
♥
Wir wollen sie anzünden,
die Hoffnung in den Herzen,
wir wollen daran glauben,
dass sie entflammt, wie Kerzen
auf den ungezählten Bäumen,
die wir Menschen aufgestellt -
lasst uns bitten um den Frieden
für uns und für die Welt.
♥
© Renate Harig
 
Foto: Renate Harig
Möge diese Kerze am 1. Advent für alle Menschen auf der Welt brennen, denen es gar nicht
gut geht, die eine neue Heimat suchen, die krank sind, die einen Partner verloren haben, die auf tröstende Worte warten, für alle Menschen, die alleine und traurig sind und für alle, die auf ein warmes, helles Licht hoffen, das ihnen den Weg in ihre Zukunft zeigt!

Ich wünsche Dir von HERZEN einen schönen, besinnlichen 1. ADVENT!

* Renate *
 
 

Donnerstag, 27. November 2014

Was sollen wir uns schenken? Darüber sollten wir alle mal nachdenken!

Foto: Renate Harig

Foto: Renate Harig


Was sollen wir uns schenken?

Was lege ich zum Weihnachtsfest
wohl allen unter’m Baum?
Dieser Gedanke setzt sich fest
und folgt mir in den Traum.
Für jeden eine Kleinigkeit,
und Freude soll sie machen.
Was soll es sein, wo find’ ich sie
unter all’ den vielen Sachen.

Ich geh’ durch die Straßen uns’rer Stadt -
nach Ruhe strebt mein Sinn,
weil ich vom Suchen müd’ und matt
und völlig lustlos bin.
Ich bin erschöpft, mein Kopf ist leer,
ich kann an nichts mehr denken,
sag’ einer mir, ich bitte sehr,
WAS sollen wir uns schenken?

Ich setze mich auf eine Bank
im Kaufhaus irgendwo
und seufze leise: Gott sei Dank,
und bin von Herzen froh,
dass meine Füße Ruhe haben -
ich lehne mich zurück
und alle Geschenke, alle Gaben
entrücken Stück um Stück.

Foto: Renate Harig

„Darf ich“? höre ich da fragen,
vor mir steht eine alte Frau.
„Ja bitte“, höre ich mich sagen,
und sehe ganz genau,
dass ihre Heimat weit von hier,
sie blickt mich freundlich an,
traurig ist sie, so denk’ ich mir,
da frag’ ich irgendwann:
„Wohnen sie hier in dieser Stadt?“
„Ja, kurze Zeit“ kommt es zurück
Ob sie wohl Mann und Kinder hat,
denk’ ich im Augenblick.

Welch’ Schicksal sie ihr eigen nennt?
Woher mag sie wohl kommen,
hierher, wo wenige sie kennt,
mein Herz ist arg beklommen.

„Ich allein, mein Mann schon tot,
Kinder weit, weit fort,
geht mir nicht schlecht, hab’ keine Not,
aber so fremd ist dieser Ort“
Ihre Stimme war sehr leis’
und schlecht das Deutsch ist klar,
Sie vermisst die Heimat, ja, ich weiß,
Tag für Tag und Jahr für Jahr.
Das Sprechen fällt uns beiden schwer,
wir wurden beide still -
Menschen hasten hin und her -
Sie hat mein Mitgefühl.
Ein Lächeln huscht durch ihr Gesicht,
dann steht sie auf, gibt mir die Hand,
„Ein gutes Fest“ mehr sagt sie nicht,
für mich war’s viel, denn ich verstand:

Darum will ein Paket ich machen
für uns alle Groß und Klein,
hinein geb’ ich ganz viele Sachen,
damit man kann zufrieden sein:
Verständnis, Vertrauen und ganz viel Zeit,
Rücksicht und ein offenes Ohr,
Geborgenheit, Gemeinsamkeit,
ein Lächeln öffnet Tür und Tor.
Und wem sie fehlt, will ich sie schenken,
ein bisschen Heimat, ich bin für euch da,
und unter’m Tannenbaum sollen wir denken:
Das sind Geschenke für’s ganze Jahr!

Wir Großen brauchen doch nicht mehr,
zu satt sind wir von all’ den Dingen,
sie können kurze Zeit, nicht mehr
uns echte Herzensfreude bringen!

Die alte Frau aus fremdem Land
kommt oft mir in den Sinn -
im Gedanken reich’ ich ihr die Hand,
bin dankbar, dass ich geborgen bin!


© Renate Harig - 1999



Dieses Gedicht entstand nach einer wahren Begegnung! Es ist wieder einmal so aktuell, wie schon lange nicht mehr! In Anbetracht der vielen Flüchtlinge, die einfach für das Notwendigste dankbar sind, müssen wir uns doch nicht den Kopf zerbrechen, WAS den Geschenke zur Weihnachtszeit sind! Natürlich will man den Liebsten eine Kleinigkeit unter den Christbaum legen, einfach als Zeichen der Liebe und Zuneigung.
Aber müssen es so große, wertvolle Geschenke sein, die ja doch meist nur einen Augenblick Freude bringen und schon am nächsten Tag wieder zu den "anderen Dingen" gelegt oder gestellt werden, von denen man schon genug hat?

Auch in meiner Familie haben wir es immer noch nicht geschafft, uns gar nichts zu schenken - der Vorsatz ist jedes Jahr da und doch, es sind immer wieder Päckchen unter dem Baum.

Jeder muss das für sich entscheiden und schenken ist nun mal schön, vor allem wenn man in die strahlenden Kinderaugen sieht, die natürlich vom Christkind Schönes erwarten!

Wir werden wahrscheinlich nicht ganz ohne Geschenke auskommen können, weil es einfach der Brauch ist und weil es immer so war.
Aber war es immer so? Anders war es! Jedenfalls bei mir daheim, als ich Kind war. Da war vor allem  Genügsamkeit und Bescheidenheit! Wir hatten nie viel unter dem Baum und das Wenige hat uns echt große Freude gemacht! Oft denke ich daran und das Schönste, was mir an diesen Hl. Abenden in Erinnerung ist, war das Geheimnisvolle vor dem Fest, die Freude auf das Christkind und vor allem habe ich in meinem Herzen immer noch die Bilder eines strahlenden Christbaumes, der mir nie mehr so hell und festlich erschien, als in den Kindertagen!
Ich denke OFT an Weihnachten daheim! Sehr OFT!
 

Donnerstag, 16. Januar 2014

Ich habe unseren Christbaum abgeräumt und alles sorgfältig verpackt - bis zum nächsten Fest!

Nochmals ein Bild vom geschmückten Bäumchen 
Das Schmücken macht natürlich mehr Freude, als das Abräumen; ist ja klar! Zuerst wurde die ganze Wohnung, nicht nur der Baum, "entweihnachtet".
Große Versammlung auf dem Küchentisch!
Ob sie schon beratschlagt haben, wer zum kommenden Fest wieder aus den Kartons darf? Könnte ja sein! Ich denke, dass sie alle wieder irgendwo rumstehen, rumsitzen oder hängen dürfen! 
 
Ich bin einer von 3 "Ganzjahresengel" und habe die Ehre, das ganze Jahr in Renates Nähe sein zu dürfen! Das ist schon etwas ganz Besonderes, finde ich! Deswegen schau' ich auch ganz entspannt und freue mich!
Die echten Kerzen habe ich vom Baum genommen, auf einen Glasteller gestellt und sie durften eine ganze Stunde lang bis zu ihrem Ende brennen. So lange hat es gedauert, bis die letzte Kerze ausging. Es ist seit Jahren für mich eine liebgewonnene Tradition und ich möchte sie nicht mehr missen!
Ja, und das ist sie - die LETZTE Kerze - gleich wird sie erlöschen! Dann ist der Christbaum Vergangenheit und ich freue mich schon wieder auf den nächsten! Hoffe, dass wir alle gesund und munter diesen wieder schmücken dürfen!

Alles Liebe und einen schönen Tag

Renate