Dienstag, 24. Mai 2011

Wunderschöne Blumen, liebevoll zu Kunstwerken gezaubert - Gartenausstellung Tulln


Meine Schwester Traude war im vergangenen Jahr bei der Gartenausstellung in Tulln (www.diegartentulln.at)Österreich und hat mir diese Bilder geschickt, die ich Euch hier mal zeigen möchte. Sie sind einfach zu schade, um sie alleine anzusehen!
Viel Freude beim Betrachten! Was man aus Blumen alles gestalten kann - hinreissende Kunstwerke und zauberhafte Arrangements.








Alle Fotos - Traude Florianschitz, A 8940 Liezen
Ich wünsche Euch sonnige Tage, ein bisserl Zeit für Euch selber, Freude an dem, was Ihr macht und einfach jeden Tag Zuversicht beim Aufstehen am Morgen und Dankbarkeit am Abend für den vergangenen Tag!

Herzliche Grüße

Eure

Renate

Sonntag, 22. Mai 2011

DANKE für diesen guten Morgen




DANKE für diesen guten Morgen

Danke, für diesen guten Morgen
Danke, für jeden neuen Tag.
Danke, dass ich all meine Sorgen
auf dich werfen mag!

Danke, für alle guten Freunde
Danke, o Herr, für jedermann.
Danke, wenn auch dem größten Feinde
ich verzeihen kann.

Danke, für meine Arbeitsstelle
Danke, für jedes nur so kleines Stück.
Danke, für alles Frühe, Helle
und für die Musik.

Danke, für manche Traurigkeiten
Danke, für jedes gute Wort.
Danke, dass deine Hand mich leiten
will an jedem Ort.

Danke, dass ich dein Wort verstehe
Danke, dass deinen Geist du gibst.
Danke, dass in der Fern’ und Nähe
du die Menschen liebst.

Danke, dein Heil kennt keine Schranken
Danke, ich halte mich fest daran.
Danke, ach Herr, ich will dir danken,
dass ich danken kann.

(Gotthard Schneider)




DANKE ist einfach ein Zauberwort, das man nie vergessen sollte! Es gibt immer einen Grund, um DANKE zu sagen!
DANKE, dass es Euch gibt!
Ich wünsche Euch allen von HERZEN einen schönen, gemütlichen SONNTAG!
Eure Renate

Donnerstag, 19. Mai 2011

Ein Spielzeug für den Wind



Ein Spielzeug für den Wind

Ein Blumenwindrad - ein Spielzeug für den Wind, es macht ihm bestimmt Freude, kräftig zu blasen und das Rad so richtig sausen zu lassen - auch versucht er ab und zu sich beim Pusten zurückzuhalten, damit das Rad sich langsam bewegt. Aber am allerliebsten ist es ihm doch, wenn er so richtig kräftig, wie er nur kann, mit aufgeblasenen Backen, das Rad zum Drehen bringt, dass es ganz schwindlig wird. Es sieht dann aus, als bestünde das Blumenwindrad nur aus vielen, vielen, bunten Kreisen! Das sieht für den Betrachter ja so toll aus!

Ja, der Wind braucht auch mal Abwechslung und so eine bunte Windradblume kommt ihm gerade recht.

Er hat ja eigentlich viel zu tun, der Wind. Er lässt die Blätter in den Bäumen rauschen, Papier hebt er von den Straßen und pustet es hoch in die Lüfte, so kann es eine weite Reise machen und irgendwo wieder landen, Grashalme, Kornähren lässt er mal sanft und mal kräftig hin und her bewegen, er kann Fahnen flattern lassen und treibt die Wolken nach Belieben vor sich her - am allerliebsten die Schäfchenwolken,.

Er trocknet die Wäsche auf der Leine, lässt die Drachen der Kinder hoch in die Luft steigen, um sie dann im Sturzflug wieder runtersausen zu lassen, er treibt die Windmühlen an, bläst kräftig in die Segel und schickt die Schiffe über das Meer, er lässt die herabfallenden, bunten Blätter im Herbst einen wunderbaren Reigen tanzen, bis sie müde am Boden liegen bleiben.
Er rüttelt an Fensterläden, und bläst manchmal fast ein bisschen unheimlich ums Haus, er peitscht die Regentropfen an das Fenster, wenn er es will.

Der Wind erzählt aber auch Geschichten und wer ihm lauschen will, wird sie vielleicht auch verstehen - er kann auch sehr sanft sein, man kennt ihn auch als leichtes, laues Lüftchen - einfach wohltuend!

Aber dieses kleine, bunte Blumenwindrad hat es ihm angetan.
Nun, er soll seine Freude daran haben!


© Renate Harig (2006)


Die letzten Tage blies der Wind ja ziemlich kräftig durch die Bäume vor unserem Fenster. Da fiel mir die kleine Geschichte nochmal ein, die ich schon vor längerer Zeit geschrieben habe. Ich habe sie in Westheim geschrieben, als ich das Windrad in meiner Tochter Garten beobachtet habe, wie es sich so lustig und unterschiedlich schnell, je nach Wind, gedreht hat. Habe ihm eine ganze Weile zugesehen.

Viel Freude beim Lesen!

Liebe Grüße

Eure RENATE

Montag, 16. Mai 2011

Liebe Grüsse an DICH und einen schönen Tag



Blüten für Dich

Zauberhafte Blütensterne
schicke ich nach Nah und Ferne,
bringen Grüße DIR vorbei -
wo DU bist ist einerlei.
Wichtig ist, es geht DIR gut,
oder brauchst DU etwas Mut,
weil DICH grad der Sonnenstrahl
nicht erreicht im tiefen Tal,
dann schau DIR diese Blüte an,
sie bestimmt nicht lügen kann,
sagt aus tiefstem Herzensgrund,
bist DU krank, dann werd' gesund,
bist DU froh, dann freut' es mich -
Diese Blüten sind für DICH!

© Renate Harig (2008)



Von Herzen liebe Grüße und alles Gute
für JEDEN von EUCH

Renate



Sonntag, 15. Mai 2011

Wettstreit zwischen Sonne und Wind





Wettstreit zwischen Sonne und Wind

Der Wind und die Sonne gerieten eines Tages darüber in einen Streit, wer es von den beiden wohl schneller schaffen würde, den Wanderer dazu zu bringen, seine Jacke auszuziehen।
"Ok", sagte der Wind "Lass uns einen Wettkampf dazu machen."
Der Wind begann. Er blies so fest er nur konnte und stürmte und tobte und wollte dem Mann seine Jacke mit Gewalt vom Leib reissen. Aber der Wanderer zog seine Jacke nur immer fester um sich und hielt sie mit beiden Händen fest.
Nach einer ganzen Weile gab der Wind auf.
Dann war die Sonne an der Reihe. Sie wählte einen anderen Weg: Liebevoll sandte sie dem Wanderer ihre warmen Strahlen. Und es dauerte nicht lange, bis er die Jacke aufknöpfte und sie ganz auszog.

(nach der Fabel von Aesop)

Eine kleine Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Man sollte nicht immer stürmisch an Probleme rangehen, sondern etwas Gelassenheit üben. Mit Ruhe gehts meistens bessser!

Eine schöne, gute, neue Woche für Euch alle!
Eure Renate

Dienstag, 10. Mai 2011

Die Rose


Die Rose

Von Rainer Maria Rilke gibt es eine Geschichte aus der Zeit seines ersten Pariser Aufenthaltes.
Gemeinsam mit einer jungen Französin kam er um die Mittagszeit an einem Platz vorbei, an dem eine Bettlerin saß, die um Geld anhielt. Ohne zu irgendeinem Geber je aufzusehen, ohne ein anderes Zeichen des Bittens oder Dankens zu äußern als nur immer die Hand auszustrecken, saß die Frau stets am gleichen Ort. Rilke gab nie etwas, seine Begleiterin gab häufig ein Geldstück. Eines Tages fragte die Französin verwundert nach dem Grund, warum er nichts gebe, und Rilke gab ihr zur Antwort: "Wir müssen ihrem Herzen schenken, nicht ihrer Hand." Wenige Tage später brachte Rilke eine eben aufgeblühte weiße Rose mit, legte sie in die offene, abgezehrte Hand der Bettlerin und wollte weitergehen.

Da geschah das Unerwartete: Die Bettlerin blickte auf, sah den Geber, erhob sich mühsam von der Erde, tastete nach der Hand des fremden Mannes, küsste sie und ging mit der Rose davon.

Eine Woche lang war die Alte verschwunden, der Platz, an dem sie vorher gebettelt hatte, blieb leer. Vergeblich suchte die Begleiterin Rilkes eine Antwort darauf, wer wohl jetzt der Alten ein Almosen gebe.

Nach acht Tagen saß plötzlich die Bettlerin wieder wie früher am gewohnten Platz। Sie war stumm wie damals, wiederum nur ihre Bedürftigkeit zeigend durch die ausgestreckte Hand. "Aber wovon hat sie denn all die Tage, da sie nichts erhielt, nur gelebt?", frage die Französin. Rilke antwortete: "Von der Rose . . ."


Diese Geschichte habe ich gefunden. Sie hat mich sehr berührt und mir wieder einmal gezeigt, dass es die Kleinigkeiten sind, die Herzen berühren und in der Seele ein Licht anzünden!

Ich wünsche Euch eine GUTE Woche.

Liebe Grüße

Eure Renate

Samstag, 7. Mai 2011

Muttertag - ein Tag, an dem ich immer wieder ganz besonders innig an Dich denke

An Dich, liebe Mutter!

Vergissmeinnicht, blaue Blütensterne,
halte ich in meiner Hand.
Vergissmeinnicht, wie hab’ ich sie so gerne
 für Dich gepflückt, Mutter, am Waldesrand.
Lang ist es her und doch fühl’ ich noch heute
Deine Freude über diesen Strauß -
Auch meine Kinder, heut’ auch große Leute,
brachten Vergißmeinnicht mir einst ins Haus.

Am frühen Morgen schon, ganz leise,
wie oft hab’ ich daran gedacht -
wurde mit Eifer, auf kindliche Weise,
der Frühstückstisch zurecht gemacht.
Ihn schmückten blaue Blütensterne
und rote Herzen aus Papier:
„Mutti, wir haben Dich so gerne
 und immer bleiben wir bei Dir!“
Kinderworte - ernstgemeint -
wie sie doch den meinen gleichen,
die ich einst schrieb und es scheint,
kein Geschenk kann je die Freud’ erreichen!

Ich war gerührt und überm lesen
fiel mir meine Kindheit ein -
War ich auch lang zu Haus gewesen,
 ich ließ Dich eines Tag’s allein.
Auch ich, liebe Mutter, hab’ erfahren,
dass Kinder eig’ne Wege geh’n -
Ein Kreislauf ist’s und erst nach Jahren
lernt man so vieles zu versteh’n!

Am Tag der Mutter und immer wieder
 holt die Erinnerung uns ein -
Es sind nicht Geschenke und nicht Lieder,
die ein Mutterherz so sehr erfreu’n.
Kinderaugen sind’s, die strahlen
voll Ehrlichkeit und frohem Sinn.
Mit Geld der Welt nicht zu bezahlen:
Bin dankbar, dass ich auch Mutter bin!

Vergissmeinnicht, blaue Blütensterne
hab’ ich gepflückt am Waldesrand
für Dich Mutter, bist Du auch ferne -
im Gedanken leg’ ich sie in Deine Hand.

(c) Renate Harig


Meine Mutti als junge, hübsche Frau in einem schönen Dirndl

Ich habe meiner Mutter viele Gedichte gewidmet und dieses schrieb ich ihr 2001. Sie war damals schon sehr krank und in ihrer Krankheit aber so geduldig und dankbar für alles, was man ihr tat. Meine Schwester hat sie liebevoll bis zum Tod gepflegt. Sie starb 2003. Ich konnte per Entfernung (850 km) nicht so viel für sie tun. Deswegen habe ich viel für sie geschrieben und sie hat sich über jede Zeile und jedes Gedicht von mir sehr gefreut. Ich bin froh, dass ich ihr damit viel Freude machen konnte.


Die Zeiten, als wir Kinder waren, waren nicht leicht. Mutti hatte es sehr schwer, uns großzuziehen. Es war eine arme Zeit; aber sie hat alles menschenmögliche getan, um uns beide, meine Schwester und mich mit dem Nötigsten zu versorgen. Wir haben, wenn wir zurückdenken, nichts entbehrt, weil wir einfach Bescheidenheit gewohnt waren. Gefordert haben wir nie irgend etwas! Wir wussten, dass Mutti jeden Schilling umdrehen musste, wenn es mal eine größere Anschaffung gab. Ein neuer Wintermantel oder ein Paar neue Schuhe waren schon ein "Kraftaufwand"!


Wie es in den meisten Familien war, so war es auch bei uns. Mutti hat sich nie was geleistet, sondern immer nur auf die Familie geschaut. Sie kam eigentlich immer zu kurz. Aber auch sie war Verzicht gewohnt, war sie doch die älteste von 8 Kindern. Ihre größte Freude waren wir Kinder und die Enkel!


Ich habe mich oft gefragt, wie sie das alles geschafft hat! Wenn es einen Himmel gibt, dann hat sie dort droben ein wunderschönes Plätzchen.


Ich denk' an DICH, Mutti!



Ich wünsche EUCH allen einen schönen MUTTERTAG!
Egal, wie Ihr ihn verbringt, mit oder ohne Kinder! Wir werden herrliches Wetter haben und deswegen nichts wie raus in die Natur. Ich werde morgen meinen Mann begleiten, der mit seiner Bläsergruppe einen Auftritt hat bei der Eröffnung eines Bauernmarktes. Es wird sicher ein schöner Tag!


Herzliche Grüße


Renate


Mittwoch, 4. Mai 2011

Ein schöner Tag in Europas größtem Rosengarten



Hallo,
gerne möchte ich Euch einige Bilder zeigen, die ich am 1. Mai im Rosengarten Zweibrücken gemacht habe. Die Rosen sind natürlich noch nicht erblüht; vereinzelt gibt es aber schon Heckenrosen, die ihre Schönheit entfaltet haben. Prächtige Tulpen konnten wir genießen und uns an ihnen erfreuen; aber auch noch viele andere Blumen.

Der Zweibrücker Rosengarten ist eines unserer beliebtesen Ausflugsziele und man kann sich echt den ganzen Tag darinnen aufhalten und zur Ruhe kommen und all' die Schönheit der Pflanzen bewundern. Dort gibt es auch viele alte Bäume, die es mir angetan haben. Ein riesengroßer Weiher ist mitten im "Garten" und Schwäne und andere Wasservögel tummeln sich auf ihm.

Es gibt lauschige Eckchen, in denen man ganz ungestört träumen kann. Es gibt einen großen Musikpavillon und oft schon haben wir tolle Musikaufführungen hier miterlebt. Vergangenes Jahr waren wir zur Zeit der Mandelblüte dort; es war wie im Märchen so schön!

 Das sind nun Bilder vom 01. Mai 2011. Habt viel Freude beim Anschaun!








WILLKOMMEN MAI
Der schöne Mai ist angekommen,
ich habe es so gern vernommen,
Blüten tanzen ihren Reigen,
alle Blumen wollen zeigen,
dass sie froh und glücklich sind.
Die Birken wiegt ganz sanft der Wind,
Vögel ihre Nester bauen,
bald kann man den Nachwuchs schauen,
Kinder hört man wieder lachen,
sieht sie ihre Späße machen
weil sie draußen wieder spielen,
ganz vergnügt im Sand rumwühlen
mit kleinen Händen Blumen pflücken,
emsig sich nach ihnen bücken
und den kleinen Blütenstrauß
bringen der Mutter in das Haus.

Ja, lieber Mai, du bist gekommen,
alle haben es vernommen,
der es nicht merkt, hat vielleicht Kummer,
oder liegt in tiefem Schlummer,
doch wenn die Sonn' vom Himmelszelt
schickt ihre Strahlen auf die Welt,
stellt Freude sich und Hoffnung ein –
Mai ist’s wieder – lass’ ihn rein.

(c) Renate Harig)
Liebe Grüße an Euch alle


Eure Renate

Montag, 18. April 2011

Ich wünsche EUCH schöne, kommende OSTERTAGE

Bild unbedingt groß anschaun! Einfach drauf klicken! (wie bei allen Bildern)

Ich habe den kleinen Osterhasen gesehen - er war schon ganz schlapp vom vielen Eierfärben.
Ich denke, dass er sich mal ein bisserl Ruhe gönnen muss, der arme Kerl. Ich glaube, dass wir ihm helfen müssen und wir unsere Eier selber färben. O.k.?
Verstecken kann er sie dann ja!!!! Einverstanden!

Nun gehts aber ab in die Heimat!!!


Alles Liebe
Eure RENATE

Sonntag, 17. April 2011

Die Karwoche beginnt - Zeit über Vieles nachzudenken



Im Blog meiner Freundin Waltraud DENKKUGEL könnt Ihr Interessantes über unsere kranke Erde nachlesen.
Es lohnt sich wirklich reinzuschaun. Ich war so beeindruckt von allem, was ich dort lesen konnte.

Das folgende Gedicht habe ich mir schon mal rübergeholt, Waltraud hat ganz bestimmt nichts dagegen - es berührt unheimlich und zwingt uns zum Nachdenken!


Die Erde spricht.

Ihr habt mir großen Schmerz bereitet,
habt mich verletzt und ausgebeutet.
Seit ewig hab ich euch gegeben,
was alles ihr gebraucht zum Leben.
Ich gab euch Wasser, Nahrung, Licht,
lang hieltet ihr das Gleichgewicht,
habt urbar mich gemacht, gepflegt,
was ich euch bot, betreut, gehegt.
Doch in den letzten hundert Jahren
ist Satan wohl in euch gefahren.

Was in mir schlummert, wird geraubt,
weil ihr es zu besitzen glaubt.
Ihr bohrt nach Öl an tausend Stellen,
verschmutzt die Meere, Flüsse, Quellen,
umkreist mich sinnlos Tag und Nacht,
seid stolz, wie weit ihr es gebracht.
Habt furchtbar mich im Krieg versehrt,
kostbaren Lebensraum zerstört,
habt Pflanzen, Tiere ausgerottet,
wer mahnt, der wird von euch verspottet -
kennt Habgier, Geiz und Hochmut nur
und respektiert nicht die Natur.

Drum werde ich jetzt Zeichen setzen
und euch, so wie ihr mich, verletzen.
Ich werde keine Ruhe geben,
an allen meinen Teilen beben,
schick euch Tsunamiwellen hin,
die eure Strände überziehn.
Vulkane werden Asche spein,
verdunkelt wird die Sonne sein.
Ich bringe Wirbelstürme, Regen,
bald werden Berge sich bewegen,
was himmelhoch ihr habt errichtet,
mit einem Schlag wird es vernichtet,
und Blitze, wie ihr sie nicht kennt,
lass fahren ich vom Firmament.

Ich kann es noch viel ärger treiben,
drum lasst den Wahnsinn endlich bleiben!
Hört, Menschen, was die Erde spricht
- denn ihr braucht sie,
sie braucht euch nicht!

(c) Hilde Philipp



Ich wünsche Euch besinnliche Minuten in der Karwoche. Dafür sollten wir uns am Tag mindestens einmal Zeit nehmen.

Liebe ♥-liche Grüße an EUCH

Renate

Samstag, 16. April 2011

Morgen ist Palmsonntag und bald sind OSTERN






PALMSONNTAG
Dieser Tag leitet die Karwoche Heilige Woche) ein. Die Christen gedenken an diesem Tag des Einzugs Jesus in Jerusalem. Im Mittelpunkt der lateinischen Liturgie steht am Palmsonntag die Segnung der Palmzweige. Nach der Weihe der Palmzweige wird das Evangelium verkündet, das den Einzug Jesu in Jerusalem schildert. Hierauf folgt dann die Prozession mit den geweihten Zweigen, bei der Christkönigslieder gesungen werden.

EIN ALTER SCHÖNER BRAUCH
Palmstangen, Palmbesen, Palmzweige und (Palmkätzchen) Weidenkätzchen werden nach der Prozession geweiht. Es werden die mit Äpfeln, Bänder, Brezeln usw. geschmückten Palmstangen von Kindern zur Kirche getragen. Diese so geschmückten Stangen symbolisieren die Bitte um Wachstum. Da in Deutschland keine echten Palmen zur Verfügung stehen, verwendet man am Palmsonntag stattdessen hiesige Grünzweige: Buchsbaum, Weidenkätzchenbüschel oder auch Wacholder. Dieser Palmsonntag wird auch heute noch in Bayern, Südtirol und Österreich ausgeübt. In Oberbayern und Österreich tragen Kinder mehrere Palmbüschel an einer Palmstange zur Palmenweihe. Nach dem Gottesdienst werden die geweihten Zweige am Palmsonntag wieder mit nach Hause genommen, sie sollen nun Unheil abwehrende Wirkung haben. Nach altem christlichen Glauben sollen die kleinen Sträuße vor Blitz und Unwetter schützen Daher werden diese in den "Herrgottswinkel" gesteckt, oder man legt sie zum Kruzifix, zu Heiligenbildern, Weihwassergefäß oder auch nur zum Spiegel. Diese Zweiglein werden erst nach einem Jahr durch neu geweihte ersetzt. Sieht nicht nur Schmuck aus, sondern hat ja auch einen tieferen Sinn...



Mittwoch, 13. April 2011

Der APRIL macht doch wirklich was ER will

APRIL, APRIL

Grad eben schien die Sonn’ noch heiß,
es ist erst Frühling, ob sie das weiß?
Ich zog mir meine Jacke aus,
doch da war’s mit Hitze aus,
denn dicke Wolken, grau und schwer
wurden plötzlich immer mehr!
Es regnete, wie aus dem Fass
und alles, alles wurde nass!
Der Wind, er meld’ sich auch zu Wort,
und blies die Wolken wieder fort.
Regen vorbei, Sonn’ wieder da!
April, April - wie jedes Jahr!

(c) Renate Harig 2000


Ja, und in Österreich gibts sogar Schnee! Kein Wunder, das uns hier ganz plötzlich sooooo kalt ist, wenn in meiner Heimat der Winter zurückgekehrt ist. Christine hat mir dieses Bild geschickt. Von + 20 fiel das Thermometer auf - 2. Das ist schon arg! Aber die Sonne wird bald wieder kommen. Der APRIL war schon immer ein wechselhafter Geselle. Man konnte sich noch NIE auf ihn verlassen!


Ich habe die Zeit mit Fotografieren österlicher Motive verbracht. Hat Freude gemacht. Hier sind ein paar Bilder davon, die ich Euch gerne zeigen möchte:



Darf ich vorstellen, das ist Kurt, einer von vielen Osterhasen. Er wollte einfach mit mir nach Hause. Wir haben am Sonntag einen großen Ostermarkt besucht un da saß er - nun ist er bei mir! Er hat sich auch nicht beschwert, dass ich ihn so oft ablichtete. kann sein, er ist ein eitler Osterhase. Gesagt hat er es mir nicht! Wenn man mit zwei so niedlichen Entchen aufs Bild soll, dann muss man ja freundlich lachen. Ist doch klar! Das ist ein Freund von Kurt - er war nur für eine kleine Weile zu Besuch. Jetzt ist er wieder weg! Das ist die Ostereierkrone vom St. Wendeler Ostermarkt. Sie hat schon Tradition und ist jedes Jahr wunderschön! Nun wünsche ich Euch eine schöne vorösterliche Zeit! Auch Fastenzeit genannt!

Ich hoffe, Ihr habt Euch nicht allzu schwere Fastenrituale auferlegt! Ich habe mir vorgenommen, früher ins Bett zu gehen. So oft schaffe ich es halt nicht, aber immer öfters!

Liebe Grüße Renate

Montag, 4. April 2011

Kleiner bunter Vogel willkommen




MEIN OSTERVOGEL

Ein kleiner Vogel, bunt und schön

wollte mal gern auf Reisen gehn.

In dem Laden wo er stand,

ich ihn zu meiner Freude fand.

Und schwups landet er in einer Tüte -

"Wohin gehts nun, ach meine Güte!"

denkt der Vogel, es wird ihm bang,

und dunkel war's um ihn ganz lang.

Aber er wollt' doch mal auf Reisen gehn,

und nun war es auch schon geschehn!

Als ich ihn aus dem Sack entnommen,

ist langsam er zu sich gekommen.

Verdutzt schaut er sich einmal um,

es ist ganz nett ihm ihn herum

und Sonnenschein war auch zur Stell',

es war so wunderschön und hell.

Auf einer Wiese steht er nun,

darf zwischen Blumen sich ausruhn.

Weidenkätzchen und bunte Eier

warten mit ihm auf die Osterfeier!


(c) Renate Harig 4. April 2011



Diesen kleinen, bunten Vogel habe ich mir von Speyer aus einem ganz zauberhaften Laden mitgebracht. Er hat mir gleich so gut gefallen, so dass er die Reise nach Neunkirchen mit mir antreten durfte. Nun steht er auf dem Küchentisch und erfreut mich bei jedem Anblick. Ich denke, dass er sich auch freut, hier gelandet zu sein. Er ist für mich eine kleine vorösterliche Freude. Ist er nicht hübsch? Einen lieben Gruß von meinem Ostervogel und von mir!


Eure Renate



Freitag, 1. April 2011

Mein Vorsatz für die kommende Zeit

Der Kirschbaum in meiner Tochter Garten ist in voller Blüte.

Da es sehr förderlich ist für die

GESUNDHEIT,

habe ich beschlossen,

GLÜCKLICH

zu sein!

(Voltaire)


Zumindest nehme ich mir das ganz fest vor. Ich hoffe, es kommt meinem Vorsatz nichts in die Quere! Etwas Regen vieleicht - aber gleich kommt wieder die

SONNE!

Heute hat es ein bisserl geregnet, aber danach war alles so frisch

und die Luft war sauber und klar!


Regentropfen auf grünen Blättern sehen aus wie Edelsteine.


Noch ein wenig nass, aber sie lachen schon wieder!


Danach war wieder bald alles trocken und die Tulpen erblühten in voller Pracht


Ab morgen wird es wunderschön - bis zu 26 Grad! Das ist wieder eine Umsellung, aber wir haben uns ja schönes, warmes, sonniges Wetter gewünscht. Das Wochenende wird es uns bescheren, wenn die "Wetterfrösche" recht haben.


Sonntags bin ich gegen Abend wieder zu Hause und ab Monat werden sämtliche Mails beantwortet! Versprochen.


Was ich noch sagen wollte:


Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben.


Aber es hat nur genau so viel Sinn, wie wir ihm geben


(Hermann Hesse)



Herzliche Grüße schickt Euch (noch aus der Pfalz)


Eure Renate