Donnerstag, 27. März 2014

Das erste Veilchen


 
Das erste VEILCHEN

Wie ich so gehe vor mich hin -
kommt mir vieles in den Sinn,
Erinnerungen werden wach,
neben mir da rauscht ein Bach,
plätschernd singt er eine Weise,
beruhigend, beschwingt und leise,
zum Himmel richte ich den Blick,
keine Wolke, welch' ein Glück,
das Firmament ist himmelblau,
Frühling erwacht, wohin ich schau!
Setz' mich ins Gras ein kleines Weilchen,
da sehe ich's, das kleine Veilchen,
das so klein und violett
alleine da steht, lieb und nett.
Das erste Veilchen in diesem Jahr,
ach, ich find' es wunderbar!
Bald werden sie die Köpfchen recken,
die g'rad noch in der Erde stecken,
auch sie drängen ans Tageslicht,
ihren Duft vergisst man nicht!
Ich schließ' die Augen, seh' vor mir,
wie ich steh' vor Mutters Tür,
in den Kinderhänden Veilchen -
ich bleibe noch ein kleines Weilchen
und seh' mir dieses Blümchen an,
bücke mich, so gut ich kann
atme ein den Duft, den süßen
und sage ihm: Ich lass' sie grüßen!

(c) Renate Harig 2007
 
 
 
 
Mittlerweile blühen überall auf den Wiesen, unter Büschen und Bäumen diese zarten, kleinen Blümchen, die ich so sehr liebe! Ihr Duft ist wunderbar und weckt Erinnerungen! So ist mir dieses Gedicht wieder in den Sinn gekommen und ich möchte es Euch gerne da lassen zum Lesen!

Eine schöne FRÜHLINGSZEIT wünscht Euch von Herzen

Renate

Kommentare:

geistige_Schritte hat gesagt…

Ein berührendes Gedicht so sanft wie der Frühling uns die Erde seinen Hauch gibt!
Deine Bilder herrlich vom Veilchen!

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!
Lieben Gruss Elke

Wetterhexe1112@blogspot.com hat gesagt…

Ein hübsches gedicht renate,
erinnert mit an goethes
"gefunden".

:-))

lg eva

Brigitte hat gesagt…

Liebe Renate, herzliche Grüße mit Abendsonnenschein.
Dein Gedicht gefällt mir. Eine Gabe nette Gedichte zu schreiben, hat auch nicht Jeder.
Ich hoffe, Ihr Beide seid wohlauf.
Bei mir ist im Moment nicht so viel Action.
Arzttermine sind zur Zeit nicht mehr jeden zweiten Tag bei der SchwieMu, so daß es zeitlich nicht mehr so aufwendig und anstrengend für mich ist, sie dorthin zu begleiten.
Morgen habe ich mit ihr eine Verabredung und dann will sie mir frühlingsfrische, neue Bekleidung kaufen.
Morgen Abend gehe ich dann noch mit dem jüngeren Sohn zum Theaterspiel.
Am Sonntag besuche ich ein Frühlingskonzert in einer Kirche. Es singt die Mezzosopranistin Marina Carrozza, die ich schon einige Jahre persönlich kenne, Arien und Lieder der Romantik und Barock.
Ich wünsche Euch ein schönes, sonniges Wochenende, alles Gute und tschüssi Brigitte.


frank hat gesagt…

Liebe Renate, welch ein Glück haben wir doch, wieder einen schönen Frühling erleben zu dürfen.
Vor Jahren, als jüngerer Mann achtete ich wohl nicht so sehr auf die kleinen Dinge im Leben. Ich musste erst älter werden und auch nicht mehr so gesund sein, um das tägliche kleine Glück zu sehen.
Auch mir fielen bei Deinem Gedicht sofort diese Zeilen ein: "Ich ging im Walde so vor mich hin, nichts zu suchen stand mir der Sinn."
Wie es weitergeht musste ich nach lesen. Danke für Dein Gedicht und die Erinnerung an gute Deutschunterrichtsstunden.
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.
Frank

die3kas hat gesagt…

Ein sehr passendes Gedicht. Es stimmt einen auf den Frühling ein.
Eigentlich ist ja gelb die Farbe des Frühlings, doch mit blau kommt er auch immer mehr daher.

Es schien heute hier die Sonne, doch der Wind ist eisig...

Sonnige Stunden wünscht dir von ♥Herzen♥ kkk

Silvia hat gesagt…

Liebe Renate
Wirklich hübsch sind sie, die kleinen Veilchen. Wenn sie ein Plätzchen haben, wo sie ungestört bleiben können, entwickeln sich mit der Zeit ganze Polster. Dein Gedicht erinnert mich an meine Kindheit. Ich habe immer kleine Mini-Blumensträusschen nach Hause oder in die Schule gebracht. Ja, lange ist's her.
Liebe Grüsse
Silvia

Traudi hat gesagt…

Ich liebe Veilchen und freue mich über jedes einzelne, das ich entdecke.
Und dein Gedicht dazu - einfach schön.

Viele Grüße
Traudi

Erika hat gesagt…

Liebe Renate
ich liebe sie auch die kleinen zarten Veilchen, die, wenn sie sich wo wohl fühlen ganz schön ausbreiten können.
Das Gedicht wie immer sehr gefühlvoll... danke.

Ich wünsche dir eine schönes warmes Wochenende... vielleicht mit Veilchenduft?
Liebe Grüße - Erika

minibares hat gesagt…

Liebe Renate,
wie schön, ich bin wieder hingerissen von dem herrlichen Gedicht.
Ja die kleinen blauen Veilchen, sie sind so wunderschön.
Es macht zur Zeit echt Freude, in der Natur sein zu können.
Ganz liebe Grüße ♥ ♫ ♥
deine Bärbel