Mittwoch, 2. März 2016

Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt - hoffentlich - von irgendwo ein Lichtlein her!!!!!

 
 
Die nächste Zeit wird ganz bestimmt nicht einfach. Gert ist wieder seit vergangenen Samstag in der Neurologie. Seine "Krankheit" schreitet halt immer weiter und ich werde ihn ohne Hilfe daheim nicht mehr versorgen können. Dass es so kommen würde, damit habe ich schon wochenlange gerechnet.
Und ich wusste auch, dass es für mich höchste Eisenbahn wird, selber ins Krankenhaus zu gehen. Das weiß ich schon seit Monaten, aber ich konnte Gert ja nicht alleine lassen.
 
Nun haben wir einen Platz für eine Kurzzeitpflege gefunden. Dort kommt er wahrscheinlich ab Montag hin. Mir blutet das Herz, aber es muss sein, denn ich kann selber nicht mehr länger zuwarten und MUSS mich vollständig durchuntersuchen lassen (ist ja bekannt: Leberzirrhose, Lungenhochdruck und Diabetes - alles hammerharte Befunde!) Ich hatte es in der letzten Zeit schon ziemlich schwer mit der Pflege von Gert und manche Tage dachte ich echt, ich schaffe es nicht mehr.
 
Nun, ich werde dann auch ab kommender Woche im Krankenhaus sein und hoffe, dass man mir in irgendeiner Weise Erleichterung verschaffen kann; obwohl die letzte Aussage vor fast 3 Jahren lautete: Wir können leider nichts für sie tun! Das klingt mir immer noch in den Ohren und macht mir halt schon etwas Angst. Aber ich lasse mich ja nicht so schnell unterkriegen und hoffe wieder aufs Neue, dass es doch in irgend einer Form Hilfe für mich gibt!
 
Viel lieber würde ich hier andere Sachen  - wie früher - reinstellen und Euch allen Freude machen. Aber im Moment sind einfach andere Dinge wichtiger und stehen im Vordergrund!
 
Ich weiß, dass Ihr an mich denkt, dafür sage ich DANKE! Ich werde im Krankenhaus kein PC haben - also kann ich auch hier nicht reinschaun. Irgendwann werde ich mich wieder melden!
Ganz bestimmt!
 
Im Moment hoffe ich halt auf das "Lichtlein", dass immer wieder von irgendwo her kommt!
Das hoffe ich für uns beide!!!!!
 
Passt auf Euch auf und genießt jeden Tag in Eurem Leben und wenn es nur der
kleinste Sonnenstrahl ist!
 
 
 
 

Das wollte ich noch so gerne sagen:
 
Ich wünsche Euch allen viele schöne FRÜHLINGSMORGEN!!


Frühlingsmorgen
 
Was verträumt im Schlafe lag,
freut sich auf den neuen Tag!
Die Sonne wird sie alle wecken,
ist das ein Dehnen und ein Strecken!
Ein jeder Zweig, ein jedes Blatt
plötzlich Leben in sich hat.
Was im Dunklen war verborgen,
erwacht am hellen Frühlingsmorgen
und freut sich auf das Sonnenlicht,
welches Wärme uns verspricht.
Vorher schon unter der Erde,
gab’s Hoffnung, dass es Frühling werde,
und nun ist endlich es so weit:
Sie ist da, die Frühlingszeit!
Sogar die Vögel fröhlich singen,
wollen laut ihr Ständchen bringen,
damit ein jeder, der noch träumt,
nur ja den Frühling nicht versäumt!
Drum geh‘ hinaus in Wald und Feld,
schau‘, so herrlich ist die Welt!
 
© Renate Harig 26.03.2015
 
 

 

Montag, 22. Februar 2016

Gert ist seit Samstag wieder einmal daheim ........

Zwischen Regentropfen und Sonnenschein bewegen wir uns zur Zeit.
HOFFNUNG, ZUVERSICHT, RUHE u. GEBORGENHEIT daheim - das ist es,
was zählt!

Den Umständen entsprechend geht's es Gert gut!

DANKE für Eure lieben Worte!


HERZLICHE Grüße schickt Euch allen

Renate





Schon vor 3 Jahren habe ich diese Geschichte geschrieben. Immer wieder einmal in unserem Leben brauchen wir diesen "Hoffnungsbesuch"!


Hoffnungsbesuch

Trostlosigkeit schlüpfte durch einen kleinen Spalt der Tür ins Zimmer. Da saß schon die Traurigkeit regungslos in einer Ecke. Erschöpft setzte sie sich zu ihr. Nun hielten sich beide fest umschlungen und waren miteinander stumm!
 
Durchs tränenverschmierte Fenster versuchten Sonnenstrahlen die beiden zu erreichen! Aber immer wieder verdrängte eine dicke, graue Wolke die wärmenden Strahlen. Tiefer, immer tiefer sanken ihre Köpfe und sie schienen nichts, aber schon gar nichts um sich wahrzunehmen. Um sie herum sahen sie nur schwarze Schatten.
 
Da öffnete sich ganz leise, fast unmerklich die Tür. Die Hoffnung und Zuversicht haben sich zusammengetan und traten vorsichtig in den Raum. Sie schauten sich um. Der Anblick der beiden zusammengekauerten Gestalten tat ihnen in der Seele weh.
 
Wie gut, dass sie etwas mitgebracht hatten. In ihren Händen hielten sie ein kleines, helles Licht und stellten dieses vor der Trostlosigkeit und Traurigkeit unbemerkt auf den Boden. Zuerst nahmen die beiden es nicht wahr und es schien, als ob die Tränen einfach nicht versiegen wollten!
 
Behaglichkeit und Helligkeit verbreitete sich im Raum. Die dunklen Schatten wurden kleiner und kleiner. Die Trostlosigkeit und Traurigkeit streckten langsam ihre Hände aus, um sich über den kleinen Flammen zu wärmen. Lange saßen sie so da und ließen diese wohltuende Hilfe zu.  
 
Nach einer Weile richteten sich die beiden auf und schauten durch das Fenster, das inzwischen von der Hoffnung und Zuversicht gemeinsam blank geputzt wurde. Man konnte sogar kleine Flecken Himmelsblau erkennen.
 
Die Sonnenstrahlen brachen sich in den letzten Tränen, die noch an den Scheiben hingen, und zauberten ein schillerndes Regenbogenlicht. Die Trostlosigkeit und Traurigkeit sahen diese bunten, hoffnungsvollen Farben und ein kleines Lächeln huschte durch ihre Gesichter und Leben kehrte wieder ein, so nach und nach.
 
 Zufrieden und leise, wie sie gekommen waren, zogen sich die Hoffnung und Zuversicht wieder zurück – aber sie schauten immer wieder mal vorbei, um nach dem rechten zu sehen!
 
© Renate Harig  9. Juli 2012


Freitag, 12. Februar 2016

Gert ist seit gestern wieder im Krankenhaus

Hallo, Ihr Lieben!

Das ist einfach eine Mitteilung, damit Ihr wisst, dass ich wieder einmal
keine Zeit habe, um am PC zu sein.

Ihr braucht mir einfach nur die Daumen drücken, ab und zu,
dass ich das alles einigermaßen gut schaffe!

DANKE!

Das gilt für jeden einzelnen von EUCH!
DANKE!!!!!

Eure Renate


Donnerstag, 4. Februar 2016

GERT ist daheim - ein DANKE an Euch alle für die lieben Grüße und Wünsche.



.... und möchte DANKE sagen für all' die lieben Kommentare und Wünsche für uns beide.
 
Gert ist nun schon über eine Woche daheim. Wir müssen halt immer wieder mal zu einer Untersuchung fahren. Er wird wohl auf "den Kopf gestellt"! Die Blutung im Kopf scheint still zu stehen. Es stehen immer noch Untersuchungsergebnisse aus. Alles ist ein bisserl mühsam, aber wir werden es schon schaffen! Jedenfalls ist Gert froh, zu Hause zu sein, das ist ja klar!
 
Ich wünsche Euch eine schöne, vor allem gesunde kommende Zeit! Wenn Ihr närrisch unterwegs seid, dann wünsche ich Euch viel Spass und Freude. Wir zwei waren auch immer gerne dabei. Gut, dass wir's gemacht haben. Die Erinnerung daran ist auch schön!
 
Heute Abend gehen wir ganz gemütlich auf den Wiener Opernball und morgen nach Mainz auf die Sitzung! Unsere Garderobe ist ganz bequem! Kein Frack, kein Ballkleid, in dem man sich verkühlt!
Jogginghose, kuschelige Jacke, Füße auf einem Kissen, das auf dem Wohnzimmertisch liegt und eine warme Decke darüber.
Das wird ganz bestimmt gemütlich!
 
Was es zu trinken gibt? Nun, Gert bekommt ein kleines Gläschen Rotwein und ich werde mir mit Sprudel einen Schwips antrinken!
 
Nun, dann Prost und liebe Grüße von uns beiden!
 
Gert und Renate
 

Es war eine schöne Zeit!!!!!

 
Freundin Doris, Gert und ich im Jahre 2014

 
Faschingskrapfen gibt es bei uns auch! Klar!!!!


Mittwoch, 20. Januar 2016

DANKE

Einfach mal DANKE an Euch alle für die Besserungswünsche für meinen Mann Gert.
Er muss noch im Krankenhaus bleiben, wird weiter beobachtet und untersucht.
Lebensbedrohliches scheint es nicht zu sein. Darüber bin ich schon mal SEHR froh!
Bin jeden Tag bei ihm.
Ist halt alles im Moment für mich sehr anstrengend.
Aber es wird ja wieder besser werden, so hoffe ich!

DANKE nochmals an Euch alle.
Schön, dass es Euch gibt!
Aufmunternde Worte tun einfach gut!!!!! 

Eure Renate 

Mittwoch, 13. Januar 2016

Ich mache hier mal ein bisserl PAUSE


Vielleicht werde ich in der kommenden Zeit hier weniger schreiben, denn etwas anderes ist zur Zeit wichtiger!
Mein Mann Gert ist seit Montag nach einer Kernspintuntersuchung in der Neurologie, weil eine Blutung im Kopf festgestellt wurde. Er durfte nicht mehr nach Hause und musste dort bleiben. Er wird jetzt nach vielen Untersuchungen genau beobachtet. Ich hoffe ja, dass es bald wieder gut ist. Das wünsche ich ihm und mir natürlich! Bin jetzt jeden Tag im Krankenhaus bei ihm.
 
Ich melde mich wieder! Jetzt ist der Schutzengel tatsächlich wieder sehr gefragt. Als hätte ich es geahnt, habe ich die Geschichte unten reingestellt. Ja, Schutzengel sind schon eine "gute Sache"!

Liebe Grüße an Euch alle! Ich weiß, dass Ihr an UNS denkt!! DANKE!

Renate

Sonntag, 10. Januar 2016

Gedanken meines Schutzengels


Gedanken meines Schutzengels

Kleine Sorgen-Wolken

 
Mein geliebtes Menschenkind,

wenn ich dich so anschaue, dann sehe ich, dass dein innerer Himmel heute voller Wolken ist. Mir und deinen anderen himmlischen Helfern ist es nur selten gelungen, die Wolkendecke in dir ein wenig aufzulockern, um dir einen Sonnenstrahl in dein Gemüt und ins Herz zu schicken...

Du hast Sorgen, weil heute manches nicht so funktioniert hat, wie du es dir gedacht hast. Es gab das eine oder andere Missgeschick. Du glaubst nun, dass du besser, vernünftiger, achtsamer und liebevoller hättest sei sollen, stimmt's?

Glaube mir: Alles ist in Ordnung!

Jeder Tag hat sein ganz eigenes Gesicht und jeden Tag triffst du diese oder jene Entscheidung und verhältst dich so oder anders. Das ist weder „richtig“ noch „falsch“  - es ist einfach so, wie es ist. In jedem Moment deines Lebens bist du genau so, wie du es auf Grund deiner Erfahrung, deines Wissens, deiner momentanen Gefühle sein kannst. Das ist möglicherweise nicht genau identisch mit dem, was du gerade von dir erwartest, aber es ist das, was dir im Augenblick möglich ist. Und ich weiß, wie viel Mühe du dir in jedem Moment gibst und wie liebevoll du durch deine Tage gehst!

Wichtig allein ist, dass du dir selbst keine Vorwürfe machst. Nimm das Leben – und vor allem nimm dich selbst so an, wie du in jedem Augenblick bist. Du bist absolut in Ordnung und von mir immer geliebt.

Morgen ist ein neuer, ein anderer Tag, der dir unendlich viele schöne Augenblicke schenken möchte. Um sie auch als solche erkennen zu können, wünsche ich dir, dass du leicht annehmen kannst, was der Tag dir bringen mag, und dass auch du dich immer wieder verstehen, annehmen und lieben kannst!

Ich liebe dich von ganzem Herzen

Dein Schutzengel

 
© Rolf Meister 2010

 
Diese Geschichte habe ich zufällig im Internet gefunden. Sie gefällt mir sehr gut! Es ist doch oft so, dass man denkt, dass man so manches nicht richtig gemacht hat, dass man es hätte besser machen können; diese Gedanken huschen einem schon ab und zu durch den Kopf, oder? Der Schutzengel hat recht! Man sollte einfach immer daran denken, dass wir alle nur Menschen sind mit allen Schwächen und Fehlern und auch das Recht haben, nicht immer zu funktionieren, wie man es von uns erwartet. Man sollte immer behutsam mit einem selbst umgehen, denn SO, wie wir sind, sind wir einfach richtig!
 
Wenn Du die Geschichte liest, dann weißt Du ganz sicher, was ich meine!
 
Ich wünsche Dir eine gute, neue Woche!
 
Alles Liebe
Renate
 
HIER findest Du eine PPS von mir

Sonntag, 3. Januar 2016

Ein gutes, frohes, friedvolles und gesundes NEUES JAHR Euch allen!!

 
Die Party ist vorüber...
 
Die Party ist vorüber,
das NEUE JAHR ist da -
der Alltag kehrte wieder,
alles ist, so wie es war.
Ich kehre mit dem Besen
die bunten Reste weg,
so, als ob nichts gewesen
sieht alles aus, doch keck
schaut eine Wunderkerze
so halb abgebrannt,
mir ganz tief ins Herze
und ich bin rasch gerannt,
das Feuerzeug zu holen
und nun erstrahlt sie hell
doch bald, so schwarz wie Kohlen
wird sie zum Abfall schnell!
Der schöne Augenblick
das Strahlen kleiner Sterne
ist ein kleines Stück vom Glück
wie hab' ich es so gerne!
Hab' einmal noch das Licht
vom alten Jahr gesehen,
als das NEUE schon in Sicht -
ließ es einmal noch geschehen,
für diese kurze Zeit,
als sich die Jahre trafen -
das NEUE war bereit,
das ALTE, es ging schlafen!
 
(c) Renate Harig
 
 
 
Liebe, herzliche Grüße an Euch alle!
 
Eure Renate

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Es ist ganz ungewöhnlich - aber ich werde das NEUE JAHR mit Blütenfotos vom 26. Dezember 2015 begrüßen!

FRÜHLING im Dezember
 
ALLE Fotos: Renate Harig
Ich war zu den Weihnachtsfeiertagen bei meinen Kindern in der Pfalz. Wir hatten eine schöne Zeit zusammen. Am 2. Weihnachtsfeiertag machte Gert und ich einen Spaziergang und was ich von diesem an Fotos mitbrachte, das könnt Ihr hier sehen.

Nein, es sind keine Oster- oder Frühlingsbilder - es sind ganz ungewöhnliche Fotos von unserem WEIHNACHTSSPAZIERGANG!

Wir saßen auf einer Bank im Sonnenschein unter blühenden Mandelbäumen und der Wind sorgte für einen Blütenregen über uns! Wir konnten es kaum fassen, aber es schneite rosarote Blüten!!!!!





Es blühte natürlich vieles: Rosen, Gänseblümchen, Löwenzahn, Schneerosen, das Rapsfeld war total gelb! Ich habe viele Bilder gemacht, aber hier nur einen kleinen Teil reingestellt!

Trotzdem haben wir noch DEZEMBER und morgen ist Silvester. Ein NEUES JAHR steht vor der Türe und will zu uns. So wollen wir es WILLKOMMEN heissen und mit Zuversicht und Hoffnung ihm entgegen schaun. Möge es ein friedvolles, gesundes und frohes NEUES JAHR 2016 werden! Das wünsche ich Euch allen von ganzem Herzen - ich uns auch!

Wollen wir uns im Gedanken an den Händen halten und darauf vertrauen, dass wir ALLES, egal was kommt, wieder meistern werden! Seien wir dankbar für das Gute und Schöne, das es uns bringt und wenn es mal nicht so wunderbar ist, dann vertrauen wir darauf, dass nach Regen immer wieder die Sonne scheint! So wird's schon gut werden!

Alles Liebe Eure RENATE


 

Ein neues Jahr

Einfach frisch voran,
was auch kommen mag,
die Nacht vergeht -
es kommt ein neuer Tag!!!!!

Es kommt ein neues Jahr,
nicht mehr so wie's alte war,
und doch wird es dem alten gleichen,
gestellt sind alle Lebensweichen
und der Zug rollt immerdar,
durch das NEUE kommende JAHR!

(c) Renate Harig

 

Montag, 21. Dezember 2015

Eine wahre Bilder - Weihnachtsgeschichte! Ein Baum hatte einen Traum!

 
 
Ich hatte einen Traum
 
Schneebeladen standst Du Winter für Winter stolz und mächtig auf Deinem Platz -
50 Jahre lang!
 
Ich weiß noch, als sie Dich als kleines Bäumchen gepflanzt haben. Welch' wunderbarer Baum
ist aus Dir geworden!

Du warst eine Zierde und niemand konnte sich vorstellen, wie es mal wäre, wenn Du nicht mehr da bist!

Ich wusste, dass ich wohl nicht mehr lange hier in dem schönen Garten neben dem wunderschönen Haus stehen würde. Ich spürte es in all‘ meinen Ästen, dass meine Zeit gekommen ist! Ich habe allen meinen gefiederten Gästen Lebewohl gesagt. Ich werde sie vermissen!
 
Aber ich hatte einen Traum! Ich wünschte mir im tiefsten Baumherzen, dass ich vielleicht einmal als strahlender Weihnachtsbaum vielen Menschen Freude machen könnte.
 
Und weil ich fest daran geglaubt habe, es jemanden gab, der meinen Wunsch spürte und plötzlich eine Idee hatte, so ging mein großer Traum in Erfüllung und ganz viele Menschen können mich nun bestaunen und ich strahle mit meinen tausenden kleinen Wunderlämpchen was das Zeug hält. Ich bin so froh und glücklich, dass ich nun meinen Traum leben kann – ein ganzes WEIHNACHTSFEST lang und vielleicht noch einige Tage darüber hinaus. 
 
Bin ich nicht herrlich geworden? 

Hier steht dieser herrliche Baum und viele Menschen gehen täglich an ihm vorbei!

Wenn ich die Augen zu mache, dann sehe ich mich noch einmal, wie ich früher ausgesehen habe mit viel Schnee in meinen Zweigen. Da war ich noch jung, aber auch schon sehr groß und mächtig stark!
Ja, Schnee würde mir gut stehen, dann wäre mein Schmuck komplett! Einmal noch Schnee fühlen auf allen meinen Ästen! Ob das Christkind meinen letzten Wunsch hört? Hoffentlich! Vielleicht setzt es sich mit Petrus in Verbindung und sie schaffen es gemeinsam, dass es bald schneit!!!
 
Oh, ich glaube, sie haben mich schon erhört!! Es schneit!!!!!
Schau doch selber!
Es gibt also doch noch Wunder an Weihnachten!
 
 

Mit Lichterkleid und früher zur Weihnacht mit viel Schnee!


Ja, lieber Weihnachtsbaum! Du warst schon ganz was Besonderes und hast uns viele, viele Jahre mit Deinem Dasein erfreut. Wir vermissen Dich alle!

Wir gönnen Dir aber von Herzen, dass sich Dein Wunsch erfüllt hat und Du nun unser ganz persönlicher Christbaum bist – groß, stark und so strahlend SCHÖN!
 
Wir lieben DICH!!!!!
Mach‘s gut!!!!!!


Mit diesem, unseren ganz besonderen Christbaum, dessen Heimat meine Heimat in Österreich ist, wünsche ich Euch allen eine

frohe, gesegnete WEIHNACHTSZEIT,
 
besinnliche Tage und allen Menschen Frieden auf der Erde. Ich weiß, es ist ein Wunsch, der so schwer zu erfüllen ist. Aber die Hoffnung sollten wir nicht aufgeben!

Weihnachtliche Grüße schickt Euch
Duft brennender Kerzen erfüllt
jeden Raum,
Gedanken an Weihnacht
durchweben den Traum,
Erwartung und Hoffnung
macht im Herzen sich breit
auf eine besinnliche,
friedliche Zeit!
 
© Renate Harig
 
Schau HIER einfach mal rein - auch das ist eine Geschichte nach einer wahren Begebenheit!
http://funpot.net/d.php?id=e76fc35da52bf5f1

Samstag, 19. Dezember 2015

Markt und Straßen stehn verlassen; ein wunderbares Weihnachtsgedicht



Fotos Christine aus Bad Gastein - DANKE!

Markt und Straßen steh’n verlassen ...
***

Immer schon, solange ich zurückdenke, haben es mir Gedichte, wenn sie vor allem tiefgründig und romantisch waren, sehr angetan. Vor allem Weihnachtsgedichte vermittelten mir immer schon das gewisse Gefühl, das ich heute noch habe, wenn ich so ein Gedicht lese oder selber eines schreibe.

Das Gedicht „Markt und Straßen steh’n verlassen“ von Joseph v. Eichendorff hat mich schon als Kind sehr berührt und es ist für mich heute noch mein allerliebstes Weihnachtsgedicht. Ich habe mir damals schon ganz genau bildlich vorgestellt, was Eichendorff in seinem besinnlichen Gedicht beschrieben hat.

Jeder, der das Gedicht kennt und liebt, kann bestimmt nachvollziehen was ich meine. Für diejenigen, die diese Zeilen vergessen haben oder auch gar nicht kennen, möchte ich sie in Erinnerung rufen:

Markt und Straßen steh’n verlassen,
still erleuchtet jedes Haus.
Sinnend geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt;
tausend Kindlein steh’n und schauen,
sind so wunderstill beglückt.

Und ich wand’re aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld,
hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen;
aus des Schnees Einsamkeit
steigt’s wie wunderbares Singen:
Oh, du gnadenreiche Zeit!


***

Es ist ein wunderschöner Text und dieses Gedicht hat mich ganz bestimmt auch dazu bewogen, immer wieder Weihnachtsgedichte zu schreiben. Es geht einfach etwas Ruhiges, Stilles, Sanftes und Besinnliches aus diesen Zeilen hervor.

Die damalige Zeit war ja wohl so ganz anders als heute. Hektik und Straßenlärm gab es nicht. Der Schnee, der damals noch zu jedem Weihnachtsfest wie selbst-verständlich alles weich und warm zugedeckt hat, hat die Welt in eine einzige Zauberlandschaft verwandelt.

Ich stelle mir den Dichter vor, wie er so durch die Straßen gegangen ist und diese Ruhe und Beschaulichkeit an jenem Hl. Abend vorgefunden hat. Ich selber bin schon unzählige Male in Gedanken diese stille, in karges Licht getauchte Straße gegangen und habe dieses Gefühl des frohen Erwartens auf diese gnadenreiche Zeit gespürt. Fenster, zugewachsen mit Eisblumen, dahinter Kerzenschein, der eine kleine Lücke in die Eisgebilde geschmolzen hat, sehe ich vor mir. Dahinter lässt sich in meiner Phantasie manch bescheiden geschmückter Tannenbaum erkennen, ich höre Kinderstimmen singen, und Gerüche, wie Zimt und Honig, umgeben mich.

In meinen Gedanken gehe ich gehe hinaus aus der Stadt und es wird ganz still um mich. Wenn ich stehen bleibe, kann ich mein Herz schlagen hören. Der Himmel ist übersät von Sternen, der Mond breitet sein sanftes Licht aus und der Schnee glitzert in seinem Schein.

Jeder, der dieses schon einmal erlebt hat, weiß, welches Gefühl sich in die Seele schleicht, es ist einfach Ehrfurcht und Staunen vor diesen wundersamen Dingen. Man wird still und bescheiden und wünscht sich, dass dieser Moment ewig anhält. Zumindest wünschte ich allen Menschen und mir, dass dieses Gefühl der Stille und Zufriedenheit in unser aller Herzen einzieht, damit es Weihnacht werden kann.

Es sind immer nur die kleinen Dinge, die ja bekanntlich froher machen als aller Reichtum der Welt. Aber ist man nicht unendlich reich, wenn man das wundersame Erlebnis eines Weihnachtsspaziergangs, der hinaus in die verschneite, sternenklare Nacht führt, so erleben und fühlen kann, dass man mit Eichendorff’ s letzten Zeilen seines Gedichtes sagen kann:

Sterne hoch die Kreise schlingen;
aus des Schnees Einsamkeit
steigt’s wie wunderbares Singen:
Oh, du gnadenreiche Zeit!


(c) Geschichte Renate Harig (1999)

***

Ich wünsche Euch noch ruhige, besinnliche Tage vor dem Fest!

***
Herzlich Eure Renate

Diese Ruhe und Stille, die dieses Bild ausstrahlt, wünsche ich jedem
von Euch SEHR! Lasse es zu, dann wird es WEIHNACHT
auch in Deinem Herzen!

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Achtung, Weihnachtsmäuse sind unterwegs!



Auf frischer Tat ertappt!!
Foto von Seltenheitswert :-)


Mäuseweihnachtsmann

Ganz leise schleicht durch unser Haus
nachts die kleine Weihnachtsmaus.
Sie hat ein rotes Mützchen an
und spielt vergnügt den Weihnachtsmann.
Die Mäusekinder, klein und niedlich,
warten sittsam, brav und friedlich
auf die Bescherung voller Freud’,
denn es ist ja Weihnachtszeit!
Wenn Menschenkinder schlafen gehn,
lassen sie oft Feines stehn,
Plätzchen liegen auf dem Teller,
Leckeres ist auch im Keller.
Nüsse, noch vom Nikolaus,
findet auch die Weihnachtsmaus.
Froh ist der Mäuseweihnachtsmann,
dass er hier was klauen kann!
Selber will er heut’ nicht naschen,
will Mäusekinder überraschen
und so hat er viel zu tun,
darf heute echt kein bisschen ruhn,
denn die Nacht ist schnell vorbei,
rennt hin und her und eins, zwei, drei
leert er im Mäusekinderhaus
alle seine Schätze aus.

 
Zufrieden legt sie sich nun nieder,
die Mäuschen piepsen Weihnachtslieder,
zur Belohnung gibt’s eine Nuss
und vom kleinsten Mäuschen einen Kuss!
Schön ist’s ein Weihnachtsmann zu sein,
sagt die Maus und schläft bald ein!

© Renate Harig 16.12.2011


Schlaf, Mäuschen, schlafe ein,
bald schon wird ja Weihnacht sein!


Es hat mir viel Freude gemacht, dieses Gedicht zu schreiben. Es muss ja nicht immer was Ernstes und Besinnliches sein - etwas zum Schmunzeln tut uns auch allen gut, oder?

Ich wünsche Euch eine schöne restliche Adventswoche und passt auf, dass Euch die Weihnachtsmaus nicht alle Plätzchen klaut! Aber ein paar darf sie schon nehmen!!!
 
Eure Renate


Ja, das Foto habe ich gebastelt aus meinen Keksen und einer Maus, der ich eine Weihnachtsmütze "aufgesetzt habe!
Hat Spass gemacht! :-)