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Dienstag, 8. September 2015

Jedem Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann!


Foto: Renate Harig
Vor 2 Jahren habe ich die beiden getroffen.
Sie ließen sich das frische Heu gut schmecken.

Selber wissen was richtig ist
Worte zum Nachdenken

Ein Vater zog mit seinem Sohn und einem Esel in der Mittagsglut durch die staubigen Gassen von Keshan.
Der Vater saß auf dem Esel, den der Junge führte.
"Der arme Junge", sagte da ein Vorübergehender. "Seine kurzen Beinchen versuchen mit dem Tempo des Esels Schritt zu halten. Wie kann man so faul auf dem Esel herumsitzen, wenn man sieht, dass das kleine Kind sich müde läuft."

Der Vater nahm sich dies zu Herzen, stieg hinter der nächsten Ecke ab und ließ den Jungen aufsitzen.

Gar nicht lange dauerte es, da erhob schon wieder ein Vorübergehender seine Stimme: "So eine Unverschämtheit. Sitzt doch der kleine Bengel wie ein Sultan auf dem Esel, während sein armer, alter Vater daneben herläuft."

Dies schmerzte den Jungen und er bat den Vater, sich hinter ihn auf den Esel zu setzten.

"Hat man so was schon gesehen?" keifte eine Frau, "Solche Tierquälerei! Dem armen Esel hängt der Rücken durch, und der alte und der junge Nichtsnutz ruhen sich auf ihm aus, als wäre er ein Diwan. Die arme Kreatur!"

Die Gescholtenen schauten sich an und stiegen beide, ohne ein Wort zu sagen, vom Esel herunter.

Kaum waren sie wenige Schritte neben dem Tier hergegangen, machte sich ein Fremder über sie lustig: "So dumm möchte ich nicht sein. Wozu führt ihr denn den Esel spazieren, wenn er nichts leistet, euch keinen Nutzen bringt und noch nicht einmal einen von euch trägt?"

Der Vater schob dem Esel eine Hand voll Stroh ins Maul und legte seine Hand auf die Schulter des Sohnes.

"Gleichgültig, was wir machen", sagte er, "es findet sich doch jemand, der damit nicht einverstanden ist. Ich glaube, wir müssen selbst wissen, was wir für richtig halten."

(Aus: Peseschkian. Der Kaufmann und der Papagei)


Jedem Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann!
Diese Geschichte zeigt es ganz deutlich, dass es schier unmöglich ist, es jedem recht zu machen. Wir selber entscheiden, was gut für uns ist und sollten auch danach handeln. Es ist immer die beste Entscheidung, wenn man in sein Innerstes schaut und spürt, was UNS gut tut!

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine gute Zeit und immer die richtige Entscheidung in wichtigen Situationen in Eurem Leben! Passt gut auf Euch auf!!!!

Herzlich

Eure Renate
Foto: Renate Harig
Ich bin doch ein hübscher Kerl, nicht wahr?

Freitag, 28. August 2015

Du nervst! Echt!!!!


 
Du nervst!
 
 
Pass nur auf, du dumme Fliege,
dass ich dich nicht doch noch kriege,
dann ists vorbei mit Bildschirmschaun,
flieg von mir aus hier im Raum,
aber nerve mich nicht hier!!
Was bist du für ein blödes Tier!
Such’ dir  einen and’ren Zeitvertreib
und bleibe bitte mir vom Leib!
Wie kann man sich da konzentrieren,
wenn du ständig auf allen Vieren
über meinen Bildschirm rennst –
lieber ist mir, wenn du pennst!
Such’ dir einen and’ren Ort –
am besten ist,  du fliegst weit fort!
Ich hab’ dirs Fenster aufgemacht
Und nun hau ab und gute Nacht!
 
 
© Renate Harig 

 
Ganz sicher kennst Du das auch, wenn so ein kleines, nerviges Etwas um Dich herumbrummt, auf dem Bildschirm landet und einfach diesen in Beschlag nimmt.  Wegscheuchen hilft nicht viel, die Mückenklatsche will ich dann auch nicht bemühen; also hilft nur noch das Fenster aufmachen und dem kleinen Flattermann eine gute Reise wünschen. Ab und zu funktioniert das auch!
Dann ist endlich wieder Ruhe .......... bis die Verwandtschaft kommt!!! *lach*
 
Ein schönes Wochenende für Euch!
 
Renate
 
 
P.S.: Schreib immer noch im "Ein-Hand-System", aber schon ein wenig "schneller"!

Mittwoch, 12. August 2015

Dauert noch ein Weilchen ..............


So nach und nach wird's besser .....
.... noch 3 Wochen werde ich die Gipsschiene haben .......
Schneckentempo ist angesagt ......
GEDULD lernt man!!!
Unglaublich, gell?

Ich hoffe so sehr, dass es EUCH allen gut geht!!!!

Ganz liebe Grüße

Eure RENATE

Samstag, 30. Mai 2015

Nimm Dir Zeit für eine kleine Geschichte!



Sonne, wo bist du?


„Platsch“ macht es und nochmals „Platsch!“
Dicke Regentropfen fielen vom Himmel und genau auf das Blatt, unter dem die kleine Meise saß und sich vor dem Regen schützen wollte! Und wieder „Platsch!“
Immer mehr dicke Tropfen fielen vom Himmel und bald leerte die große, schwarze Wolke, die genau über dem Apfelbaum hing, in dem die kleine Meise saß, ihren prallen, mit Wasser gefüllten Bauch mit einem Male aus.

Da half das Blatt des Apfelbaumes nicht mehr, um der kleinen Meise  Schutz zu bieten. Alle Äste rückten ein bisserl dichter zusammen, aber es nutzte nichts, die Meise wurde bis auf die Haut nass. Das dichte Federkleid half da auch nichts.

Zusammengekauert, vor Kälte frierend, saß die kleine Meise nun hier im Apfelbaum und tat sich selber leid. Sie konnte einem auch leid tun, denn der Regen wollte einfach kein Ende nehmen.

Die Sonne, wäre jetzt wohl die einzige gewesen, die da Abhilfe hätte schaffen könnte. Mit ihren warmen Strahlen würde sie das Federkleid schnell wieder trocken bekommen!

Aber wo war sie? Wo hatte sie sich versteckt? Sie musste doch wissen, dass Sommer ist! Hatte sie verschlafen? Am Ende hatte sie sich doch mal mit dem guten, alten Mond getroffen! Aber die beiden können ja nicht zusammenkommen, sie träumen nur von einer Begegnung! Ja, die Sonne hatte bestimmt vom Mond geträumt!
 
Die kleine Meise zitterte vor Nässe und Kälte und das im Sommer!!
Wieder macht es „Platsch“ und nochmals „Platsch“!
Aber wurde es nicht weniger?
Ja, tatsächlich, der Regen hatte aufgehört und die Tropfen fielen jetzt von einem Blatt auf das andere und in immer größeren Abständen.

Die kleine Meise streckte ihr Köpfchen, das sie unter die Flügel gesteckt hatte, hervor und schaute neugierig um sich.
Es wurde ihr so plötzlich angenehm und sie spürte Wärme auf ihren Federchen. Es wurde ihr immer behaglicher und wie sie so durch die Äste schaute, sah sie ein kleines Loch in der riesigen Wolkendecke, aus der ein Stückchen Himmelsblau lugte und einige Sonnenstrahlen schlüpften hindurch und genau diese Strahlen erreichten den kleinen, nassen Vogelkörper.

Die Meise reckte sich und plusterte ihre Federchen auf und ließ sich von allen Seiten bescheinen.
So nach und nach wurde das Stückchen blauer Himmel immer größer und die Sonne war nun in ihrer ganzen Schönheit zu sehen. Sie war aufgewacht.

Bald waren die Federn trocken und die kleine Meise hüpfte wieder fröhlich von Ast zu Ast, flog von einem Baum zum anderen, traf ihre Freunde, die sich ebenso irgendwo versteckt hielten und ihre kleine Vogelwelt war wieder in Ordnung.

Ob sie gesehen haben, dass am Ende der Wiese ein riesengroßer, wunderschöner Regenbogen stand?

© Renate Harig 10.07.2009
 
Foto: Renate Harig
Die kleine Meise hatte den Regenguss gut im Geäst des Lindenbaumes überstanden und nun holt sie sich schnell Futter von unserer Eule, die Leckereien für die gefiederten Freunde bereit hält! Sie hat zur Zeit auch Nachwuchs zu versorgen, der heute - 3 an der Zahl - mit Mama Meise dagewesen ist! So niedlich sind sie alle!
 
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße * Renate *
 
P.S.: Die SONNE ist bei uns leider noch immer hinter den Wolken!

Montag, 23. März 2015

Ein Frühlingslied


 
 
Ein Frühlingslied
 
Ein Vöglein sitzt im Apfelbaum,
erzählt zwitschernd mir, ich glaub es kaum,
vom fernen, warmen Afrika,
wo es vor kurzer Zeit noch war.
Müde von der langen Reise
schläft es ein und noch im Traum
reckt es sich und piepst ganz leise,
das Vögelchen im Apfelbaum.
 
Als tags darauf ich nach ihm sehe,
singt wunderschön in seiner Nähe
ein Vogelmann ein Frühlingslied -
und’s Vögelchen gar nimmer müd’
fliegt hin und her in dem Geäst
und baut ein schönes, warmes Nest.
Nach ein paar Wochen war’s so weit:
Nachwuchs war da und groß die Freud’!
 
Ein Frühlingslied klingt nun im Chor,
nichts Schöneres stell’ ich mir vor!
Sogar die Sonne find’ Gefallen
und schickt ins Nest wärmende Strahlen,
damit gedeih’ die Vogelschar -
auch grüne Blätter sind schon da
und Blüten fangen an zu sprießen -
FRÜHLING lässt uns alle grüßen.
 
(c) Renate Harig
 
Zeichnung: Renate Harig
 
 
 


Mittwoch, 18. März 2015

Frühlingsgefühle

Es putzt sich hier im Sonnenschein
eine Entenmädchen hübsch und fein

Ein Erpelherz hier höher schlägt,
Frühlingsgefühl sich in ihm regt.
Er denkt: "Heut' muss es einfach sein,
denn Entenkinder, süß und klein,
will auch sie, da könnt' ich schwören!
Heute muss sie mich erhören!

Sie läuft voran, er hinterdrein!
LIEBE kann auch stressig sein!
Doch wenn die Lieb' im Herzen wohnt,
wird sie mit Nachwuchs auch belohnt!


Zeichnung Renate Harig

Der Lohn der Liebe ist fürwahr,
so eine kleine Entchenschar!

Ich wünsche eine schöne FRÜHLINGSZEIT und Zeit für Gefühle!

Herzlich * Renate *


Da muss ich jetzt aber echt selber staunen:
Nur noch 22 Besucher, dann sind die 500.000 voll!
Das ist eine echte Überraschung für mich, weil ich schon lange
nicht mehr nachgeschaut habe, wie viele nette Menschen
mich hier besucht haben!

Sicher wird die 500 000 heute noch voll!
Wow!!!!!

Es ist 21:48 und die 500.000 sind bereits überschritten!!!
Es sind zur Zeit 500.075!!!!

DANKE an Euch alle für Euren lieben Besuch bei mir!

Eure Renate

Montag, 9. Februar 2015

Weiß wie Schnee


 
Weiß wie Schnee

Ein weißes Kätzchen sitzt im Schnee
man sieht es kaum, ohjehmine!
Doch wenn man ganz genau hinschaut,
dann sieht man’s doch, es schnurrt vertraut -
Vorsichtig stapft es durch den Schnee,
er ist ganz neu ihm noch, versteh’,
denn es wurde erst geboren,
es hat ja noch ganz kleine Ohren.

Es hebt den Kopf, da ist’s erschrocken,
denn aus den Wolken purzeln Flocken -
da denkt es sich: „Was ist denn das?
Die landen ja auf meiner Nas’!
Das ist kalt und kitzelt sehr,
wo kommt denn dieses Zeug nur her?“

Unaufhörlich, leicht und schnell
springen sie auf Kätzchens Fell.
Es putzt sich eifrig, schleckt und schleckt,
und hat dabei erstaunt entdeckt,
sein Fell wird dabei flockenfrei,
das ist die reinste Zauberei!

Doch vorerst ist’s genug mit Schnee,
denn das Kätzchen, wie ich seh,
legt schnell sich auf die Ofenbank,
ist besser so, sonst wird es krank!
Es rollt sich nun gemütlich ein
und lässt es draußen weiterschnein!

(c) Renate Harig


Ja, es hatte tatsächlich geschneit in den letzten Tagen und es ist kalt geworden! Leider ist vom Schnee nicht mehr viel übrig. Da und dort liegt noch ein Flecken - noch hart gefroren. Aber bald wird es ja wieder wärmer und dann ist das auch wieder Vergangenheit!

Ob ich mich jetzt bei Frau Holle oder beim Petrus bedanken muss, weiß ich nicht! Vielleicht haben sie es ja gemeinsam fabriziert! Also DANKE für die Wintertage, an denen ich mich über Schnee freuen konnte! Noch muss man sich warm anziehen und es weht ein kalter Wind.


Bald kuschle ich mich in mein warmes Bett und träume von dick zugeschneiten Bäumen!
GUTE NACHT!

Eure Renate

So sah es noch vor einer Woche bei uns im Hof aus!
Das war für mich ein besonders schöner Anblick.
Hab' mich einfach gefreut!!!!!


 

Sonntag, 18. Januar 2015

Wenn der "Tisch" so fein gedeckt ist, muss man ja zugreifen, oder?


Ein blaues Haus? Und man kann's drehen,
da muss ich doch mal genau hinsehen!

 
Ob das für mich ist, könnt' ja sein!
Steck meinen Kopf einfach mal rein!


Ich muss mich dehnen, muss mich strecken, 
und endlich kann ich etwas schmecken!


Das ist ja lecker, das ist fein,
da lange ich noch öfters rein!


Wer stellte diese feinen Sachen hierher?
Wer's immer war - ich DANKE sehr!
Nun mag der Winter Einzug halten,
den Platz werd' ich im Aug' behalten!

Liebe Roswitha, ich sage DANKE für die netten Bilder, die Du mir mal geschickt hast! Sie machen mir immer noch so große Freude, dass ich einfach einen kleinen Text dazu geschrieben habe! Das Futterhäuschen ist doch sicherlich für die gefiederten Freunde bestimmt. Aber dem kleinen Eichhörnchen hast Du mit dem "gedecken Tisch" auch Freude gemacht!

Liebe Grüße an Dich und an Euch alle, die Ihr Euch sicherlich auch an den Bildern erfreuen werdet!

Eure Renate

Freitag, 10. Oktober 2014

Tages des Hundes - Erinnerungen an MAJA

Heute am "Tag des Hundes" habe ich mich gerne wieder an unser Hundemädchen MAJA
erinnert und eine Präsentation mit ein paar Bildern von ihr gemacht.

Sie war ein ganz besonderer Hund, den man einfach gern haben musste. Ihr haben wir wunderbare 8 Jahre mit viel Freude und Spass zu verdanken!

Schön, dass es DICH gegeben hat, liebe MAJA!

Im
Regenbogenland,
wo Du jetzt bist, wird es DIR ganz bestimmt gut gehen!

 
HIER kannst Du Dir einige Bilder von unserer MAJA ansehen:
Klicke HIER:
 

Dienstag, 29. April 2014

Eine wieder gefundene, liebe Geschichte - schon einige Jahre alt.

Seppl wurde von meiner Tochter Birgit - damals 14-jährig - gezeichnet!
Ist er nicht süß?


Tulpensetzen ist Teamarbeit
 
Ja, so war es tatsächlich! Seppl, ein süßer schwarzer Langhaardackel, ging mit dem Opa spazieren - und nicht umgekehrt. Opa machte fast nur das, was sein vierbeiniger Freund wollte, und das gerne. Zog Seppl nach links, dann ging Opa eben links weiter, zog er nach rechts, dann änderte Opa die Richtung. Ja, Opa und sein Hund waren überall bekannt. Ein liebenswertes Gespann!
 
Hatte Seppl etwas angestellt, dann konnte Opa schon mal energisch werden. Seppl merkte dann ganz genau, dass es an der Zeit war, unters Sofa oder unter den Küchentisch zu verschwinden. Sicher ist sicher! Opas Stimme verriet dem kleinen Kerl ziemlich sicher, dass etwas nicht o.k. war. Da nützte es dann auch für kurze Zeit wenig, wenn er reumütig aus seinem Versteck hervor kroch, seinen zu Herzen gehenden Dackelblick einsetzte und zusätzlich noch mit seiner Handbürste - wie sein Schwanz liebevoll genannt wurde - wedelte. Opa war dann schon mal etwas verstimmt, aber niemals lange! Es kam auch äußerst selten vor. Meist war Oma diejenige, die Seppl in die Schranken verwies und vor Oma hatte er großen Respekt.
 
Einmal, es war die Zeit, in der die Tulpenzwiebeln gesetzt werden mussten. Nicht ein paar, nein viele. Opas zweite Leidenschaft nach Seppl war sein Garten. Seine Blumen, die in großer Vielfalt und Schönheit im Garten erblühten, waren sein ganzer Stolz. Jeder, der an Opas Garten vorüber kam, erfreute sich an dieser bunten Pracht.
 
Also, Opa hatte sich ein Stückchen Arbeit vorgenommen an jenem Tag. Er setzte geduldig und mit großer Hingabe eine Zwiebel nach der anderen. Sehr viele hatte Opa nun schon unter die Erde gebracht. Seppl beobachtete dies längere Zeit von der Treppe aus. Sicherlich konnte er gar nicht verstehen, dass sein Herrchen so gar nicht nach ihm fragte und allem Anschein nach keine Zeit für ihn hatte. So beschloss er, Opa bei seiner Arbeit zu helfen. Leise schlich er sich in den Garten und begann hinter Opa zielstrebig mit seiner „Arbeit“! Eine Tulpenzwiebel nach der anderen buddelte er wieder aus der Erde und stupste sie mit seiner Nase in Position, so dass fast alle Setzlinge nach einer Weile fein säuberlich in Reih und in Glied wieder auf der Erde lagen, in eben solchen Abständen, wie Opa sie zuvor gesetzt hatte.
 
Da Opa in seine Arbeit so vertieft war und sich im Geist ganz bestimmt schon vorgestellt hatte, wie schön die Tulpen im kommenden Frühling blühen würden, hatte er den eifrigen Seppl auch gar nicht bemerkt.
 
Erst als Oma zum Essen rief, sah sie die Bescherung und rief mit einem drohenden Unterton „Seppl, was machst du da? Mach’, dass du herkommst!“ Da hörte Seppl sofort mit seiner für ihn so wichtigen Tätigkeit auf und schlich, weil er wusste, mit Oma konnte man nicht spassen, langsam, ganz langsam die Treppe hoch. Er schlich so langsam, dass man glauben konnte, seine Hinterbeine wären gelähmt vor Schreck. Als er dann in Omas Nähe war, kratzte er die Kurve und fuhr wie der Blitz in die letzte Ecke des Sofas. Dort verbrachte er eine ziemlich lange Zeit und kam erst wieder hervor, als Oma aus dem Haus war und zur Gesangstunde in den Pfarrsaal ging.
 
Opa hatte sich auch sehr geärgert und dem Seppl mit erhobenem Zeigefinger gedroht und versucht, ganz furchtbar böse zu schauen - aber Seppl hatte gespürt, dass Opas Zorn wieder verraucht war und dass man jetzt schon wieder mit leisen Hin -und Herbewegungen der Handbürste und dem dazugehörigen einnehmenden Blick Opas Herz gezielt treffen konnte. Damit hatte er Opa auch bald wieder umgestimmt und dieser kraulte ihn zärtlich hinter den Ohren und meinte: „Na, Seppelchen, dann werden wir morgen gleich wieder die Tulpen neu setzen, was meinst du?“
Ja, er hatte richtig gehört, Opa hatte ihn tatsächlich gefragt, ob er wieder mithelfen würde. Er durfte mit in den Garten. Aber an der Leine, in gehörigem Abstand gesichert, durfte er dieses Mal nur zusehen. Nach getaner Arbeit aber ging Seppl zum Ausspannen mit Opa in den Wald spazieren. 
 
Als Opa starb, ist Seppl ihm ein paar Tage später gefolgt. Sein kleines Hundeherz ist vor Heimweh gebrochen. Ich werde beide nicht vergessen - niemals - Opa und sein Seppl haben ein Plätzchen in meinem Herzen gefunden.
 
 
(c) Renate Harig  - 2001

Seppl ist mit seiner "Arbeit" zufrieden! Opa hat die Tulpen wieder eingesetzt und
sie sind wunderbar erblüht!
 

Donnerstag, 10. April 2014

Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde .......

Unsere Enkelin Annika empfindet das zumindest so! Sie ist seit ihrer Kindheit immer mit Pferden zusammen und nützt nun wieder manche freie Gelegenheit - zwischen dem  vielen Lernen fürs Abi - um auf dem Reiterhof bei den Pferden zu sein. Wir haben sie zweimal nachmittags dort besucht und ich konnte viele schöne Fotos schießen.
Annika kann sehr gut mit den Tieren umgehen und ist oft ganz alleine mit 10 Pferden. Sie genießt diese Zeit und ich habe mich dort auch wohlgefühlt.
Allerdings saß ich noch nie auf einem Pferd; werde es wohl auch nie versuchen!
Das überlasse ich lieber meiner Enkelin! :-)

Ja, ich war wieder einmal für eine Woche bei meinen Kindern in der Pfalz. Ich habe mich sehr wohlgefühlt! Leider sind die Tage nur so verflogen!  Nun bin ich wieder daheim und schaue mir gerne die mitgebrachten Fotos an!

Ich denke, Ihr habt mich nicht so sehr vermisst! War ja auch nur eine kurze Zeit, die ich weg war!
Sie kamen ganz neugierig auf mich zu und begrüßten Annikas Oma freundlich.
Es war ein wunderschöner Frühlingstag - den Pferden gefiel er sicher auch.
Na, bist wohl ein bisserl schüchtern, oder?
Was wunderschöne Augen!
 
Daheim angekommen, begrüßte uns unser herrlicher Kirschbaum, der in dieser Woche seine ganze Blütenpracht entfaltet hat. Er ist einfach ein Traum in Weiß!
 
Was für eine Blütenpracht
hat sich entfaltet über Nacht!  

 
Auch die Hyazinthen sind in dieser Woche aufgeblüht; sooooooo schön!
Ist das nicht ein wunderbarer Willkommensgruß?
Ich lasse Euch auch einen lieben Gruß hier!
 
Renate

Montag, 31. März 2014

Die Eier gehen in Produktion - Die Hühner arbeiten Tag und Nacht

Die beiden scheinen sich gut zu verstehen! Sie machen mal Pause von
der Eiproduktion. Schließlich ist "DAS" ja auch anstrengend. Es werden ja
GANZ VIELE Eier benötigt zu OSTERN!!!
Er schaut sich neugierig um, wie das Hähne schon mal tun,
denn zur Eiproduktion sucht er sich stets ein and'res Huhn!
Er kommt daher auf stolzen Zehen,
damit ein jeder kann ihn sehen -
er hatte ganz besond'res Glück,
denn Henne Berta, die so schick,
hat ihm ihre Gunst erwiesen,
diese ruht nun in der Wiese,
weil der Hahn ein Nimmersatt.
Nun schläft sie tief, sie ist ganz matt!
Die Eier können sich sehen lassen,
so groß und bunt, man kann's kaum fassen!
Die "Mühe" hat sich doch gelohnt,
Bewunderung ist ER gewohnt!

Nun können die OSTERN kommen!
Wenn alle Hähne und Hennen so fleißig sind, dann werden wohl
genügend Eier zur Verfügung stehen!
Dann beginnt die Schwerstarbeit der Osterhasen und der Familienmitglieder!
Also schwingt die Pinsel und taucht sie in die schönsten, bunten Farben!
WIR freuen uns schon auf's Suchen!

Ihr auch?
Ich schon!

Liebe Grüße Renate


 

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Wenn der Tisch so fein gedeckt ist, dann muss man ja zugreifen, oder?


Ein blaues Haus? Und man kann's drehen,
da muss ich doch mal genau hinsehen!


Ob das für mich ist, könnt' ja sein!
Steck meinen Kopf einfach mal rein!


Ich muss mich dehnen, muss mich strecken, 
und endlich kann ich etwas schmecken!


Das ist ja lecker, das ist fein,
da lange ich noch öfters rein!


Wer stellte diese feinen Sachen hierher?
Wer's immer war - ich DANKE sehr!
Nun mag der Winter Einzug halten,
den Platz werd' ich im Aug' behalten!

Liebe Roswitha, ich sage DANKE für die netten Bilder, die Du mir geschickt hast! Sie machten mir so große Freude, dass ich einfach einen kleinen Text dazu geschrieben habe! Das Futterhäuschen ist doch sicherlich für die gefiederten Freunde bestimmt. Aber dem kleinen Eichhörnchen hast Du mit dem "gedecken Tisch" auch Freude gemacht!

Liebe Grüße an Dich und an Euch alle, die Ihr Euch sicherlich auch an den Bildern erfreuen werdet!

Eure Renate

Montag, 18. November 2013

Ich wünsche Dir einen guten Tag oder auch einen guten Morgen - je nach dem!

Ich bin zwar kein Schaf, aber ich fresse auch gerne grünes Gras! Lecker!


Einen guten Morgen


Ich wünsch’ dir einen guten Morgen,
schick zu den Wolken deine Sorgen -
dort sind sie sehr gut aufgehoben
hoch über uns am Himmel droben,
und nach einem Wolkenguss
ist mit den Sorgen vorerst Schluss!
Sie sickern in die Erde ein,
dort mögen sie verborgen sein,
darüber wächst dann grünes Gras,
dann wirds gefressen von 'nem Schaf!
Wenn dann noch Sorgen übrig bleiben,
lass dir das Lachen nicht vertreiben,
ganz ohne Sorgen gehts wohl nicht,
das ist 'ne uralte Geschicht!
Wer trotzdem lacht so ab und zu,
hat zwischenzeitlich seine Ruh!

(c) Renate Harig

Ich wünsche Euch eine gute Zeit

Liebe Grüße

Renate


Montag, 11. November 2013

Märchenstunde - mal etwas anders!

♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o


Ja, ich bin ROTKÄPPCHEN. Das sieht man doch! Oder? Habe ein rotes Käppchen an und deswegen bin ich auch Rotkäppchen! Vor mir steht ein riesengroßer Korb mit einer Flasche Wein, einem großen Brot und ein paar Kleinigkeiten sind auch noch drinnen, die ich meiner Großmutter bringen soll.
Aber ich weiß einfach nicht, wie ich das hinbekomme. Dieser große, schwer Korb und ich mit meinen kurzen, kleinen Beinchen; ob ich das schaffe? Nun, ich werde mir alle Mühe geben!
Hoffentlich begegne ich nicht dem bösen Wolf! Vor ihm habe ich doch ein wenig Angst




Ach Gott, was ist denn das? Oder wer ist denn da drüben vor dem Gebüsch? Nach Wolf sieht es zwar nicht aus, aber irgendwie beschleicht mich doch ein umheimliches Gefühl. Vorne sieht es wie ein Dackel aus und hinten wie ein Fuchs; ein Fuchs-Dackel oder ein Dackel-Fuchs. Na, so ganz ohne ist mir nicht. Ob der böse Wolf krank ist und Vertretung gechickt hat. Man kann das ja nie wissen. Dem fällt ja so alles Mögliche ein, um unsereiner zu erschrecken!

Ich spute mich nun lieber und laufe so schnell ich kann zu meiner Großmutter, die ja sicherlich schon sehnsüchtig auf mich wartet. Wenn doch der Korb nicht so groß und schwer wäre!

Das ist natürlich der Geschichte 2. Teil
Hallo Oma, da bin ich, dein ROTKÄPPCHEN. Ach, wie bin ich froh, dass es dir gut geht. Du hast ganz bestimmt schon sehr auf mich gewartet? Ja? Oma, seit wann trägst du deine Haare offen. Du hattest sonst immer einen Knoten und ein Spitzenhäubchen an. Aha, das ist bestimmt wegen dem Förster, der neu ins Revier gekommen ist. Der gefällt dir wohl!

Ja, und das ist Teil 3 - klar!
Ach, ich bin froh, dich gesund und munter hier anzutreffen. Ich muss dir aber trotzdem noch sagen, nimm' dich in Acht vor dem bösesn Wolf. Er hat da eine Vertretung losgeschickt - ein übler Bursche. Dem kannst du auch nicht über den Weg trauen. Lasse auf alle Fälle niemand in deine Stube, den du nicht kennst. Versprochen?

So, Großmutter, ich muss jetzt wieder nach Hause. Bald ist ja Weihnacht und da gibt es noch viel zu tun. Muss Mutter in der Küche beim Backen helfen. Wenn die Plätzchen fertig sind, dann kommen Mutter und ich an Hl. Abend vorbei und bringen dir welche und ein natürlich kleines Tannenbäumchen.

Nun tschüss! Ich hab' dich lieb, Großmutter - mit dir kann man so so toll kuscheln! Das nächste Mal habe ich bestimmt mehr Zeit. Ich lauf' jetzt, sonst wird es noch dunkel und ich muss mich doch vorsehen vor diesem "Wolfersatz"!

Machs gut Oma!!!! Denk' daran: Lass niemand ein!

♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o♥o


Christines Hauptdarsteller sind ganz, ganz liebe Dackel, die auch alles mit sich machen lassen, wie man sieht. Ich hatte so eine Freude an den Fotos, dass ich um die Bilder gebeten habe und Christine hat mir erlaubt, sie in meinem Blog verwenden zu dürfen!
Ich hoffe, Ihr habt auch soviel Freude an ihnen, wie ich!
Liebe Grüße Renate

Samstag, 12. Oktober 2013

Alljährlicher Landmarkt in Homburg/Saarland





Herbsttag

Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke, 21.9.1902, Paris


Herrliche Artischockenblüten zeigen ihre ganze Pracht

Deko, das die Natur in vielfältiger Weise hervor bringt

Einfach rund und schön

Wenn man so klein ist, dann sieht man nur Füße, Füße, und nochmals Füße!

Dieser Markt ist jedes Jahr gut besucht - auch wenn es, so wie heute, huschikalt war!

Hast du nix für mich? Keine Angst, ich beisse nicht!

Hahn und Pferd aus dem selben Material - sie vertragen sich gut.


Ein ganz alter Brunnen, der mich jedes Jahr fasziniert - er ist der Mittelpunkt vom Homburger Marktplatz

Ein Horn - symbolisch für viele - sie haben wieder alle ganz wunderbar geblasen.
Ein großes Publikum hat eifrig Applaus gespendet! Und das zurecht!

Früh morgens um 9 Uhr waren wir schon unterwegs, da die Bläsergruppe Bliesberger Hof (www.jbc-bliesbergerhof.de), der mein Mann angehört, wieder eingeladen wurde, am alljährlichen Landmarkt in Homburg/Saar die vielen Besucher des Marktes mit ihren Darbietungen zu erfreuen - was ihnen auch erneut gut gelungen ist. Trotz der Kälte - es waren morgens immerhin nur 7 Grad, kamen viele Menschen, um nach den zahlreichen kullinarischen Köstlichkeiten, Früchten des Gartens und der Felder, den verschiedensten handwerklichen Ständen, nach Marmeladen, Honig, Käsesorten aller Arten, Wildspezialitäten und v.m. Ausschau zu halten.
Gegen Mittag kam sogar die Sonne für eine kleine Weile und erfreute uns beim Rundgang über den Marktplatz!
Heisse Schokolade wärmte mich dann von innen und so war ich nicht ganz durchfroren, als wir dann nach einem gelungenen "Samstag-Morgen-Programm" wieder nach Hause fuhren.
Daheim ist es mollig warm und so werden wir wohl auch den morgigen Sonntag ganz gemütlich daheim genießen!

Ich wünsche Euch allen auch einen schönen, netten Sonntag, was immer Ihr macht!

Eure Renate


Wer sich für Homburg/Saar interessiert, kann HIER mal nachsehen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Homburg