Sonntag, 27. Februar 2011

Auch ein Huhn freut sich auf den Frühling


Fotos von Christine aus Bad-Gastein v. Februar 2011


Auch ein Huhn freut sich auf den Frühling


FRÜHLING komm’ doch bitte bald,
uns’re Füße sind ganz kalt,
wie soll man da nur Eier legen,
wenn Schnee noch liegt auf allen Wegen?
Wir wollen endlich grüne Wiesen
und Gänseblümchen, die bald sprießen.
Da jagt man doch kein Huhn hinaus,
wir gehen jetzt ins Hühnerhaus,
und gehen nicht mehr vor die Tür
bis keiner sagt: „Oh, Gott, ich frier“!
Wir laden ein des Nachbars Hahn,
er soll krähen, so laut er kann
und soll den Winter so vertreiben,
dem kalten Mann wollen wir zeigen,
dass er endlich von dannen zieht,
dann gackern wir ein Frühlingslied.
Wenn die Sonne dieses hört,
scheint sie warm, wie sichs gehört
und aller Schnee schmilzt ganz und gar
und FRÜHLING wird’s, wie jedes Jahr!
Und endlich können wir dann raus
Aus uns’rem dunklen Hühnerhaus!

© Renate Harig 27.02.2011


Beim Betrachten dieses Fotos von den "armen" Hühnern barfuß im kalten Schnee, fiel mir dieser Text ein - ganz spontan! Ich würde ihnen gerne warme Socken anziehen! Ich möchte jetzt nicht ohne Fußbekleidung im kalten Schnee rumstapfen. Brrrrrrrrrr, wäre mir gleich kalt! Aber ich bin auch kein Huhn!

Liebe Grüße

Eure Renate

Freitag, 25. Februar 2011

Geschenke von lieben Freunden

Meine Lieben,

eben haben mich liebe Zeilen erreicht. Günter hat mir ein Gedicht "geschenkt" und ich möchte es gerne hier veröffentlichen, weil ich es so schön finde!

DANKE Günter


LIEBE

Liebe ist ein Geschenk des Himmels, nimm es an.
Liebe ist, Gefühle auszutauschen, lasse sie zu.
Liebe ist so köstlich, wie der schönste Wein, geniesse Ihn.
Liebe ist der Nektar des Lebens, koste Ihn.
Liebe ist die Quelle, die immer wieder zu neuem Leben erweckt, trinke von Ihr.
Liebe ist, wie ein Zauber der Natur, lass Dich von Ihr verzaubern.
Liebe ist der Austausch von Gefühlen, die vom Herzen kommen, erlebe sie.
Liebe ist, wie das siebte Weltwunder, lasse das Wunder geschehen.
Liebe ist, Zärtlichkeiten auszutauschen, tausche sie aus.
Liebe ist, dass unerreichbare zu verwirklichen, verwirkliche es.
Liebe ist, wenn zwei Herzen zu einer Einheit werden, lasse es zu.
Liebe ist Hingabe und das höchste Glück dieser Erde, lasse es geschehen.
Liebe ist, wie der Treibsand einer Düne, lasse Dich treiben.
Liebe ist, wenn zwei Seelen miteinander verschmelzen, lasse es zu .

Text: Günter Wilkening (Urheber)

Dieses schöne Büchlein habe ich von
Roswitha erhalten.
Ich habe jede Seite schon ein paarmal gelesen.
Es heißt "Herzliche Gesesungswünsche"
und hat mir große Freude ins
Krankenhaus gebracht.

DANKE Roswitha




Den kleinen Teelichtengel schenkte mir
Renate aus Bassum. Ich habe schon Einige Male ein Teelicht dahintergestellt und mich an dem heimeligen Licht erfreut.
Liebe Renate, ich DANKE Dir ganz herzlich dafür!!!
Ich werde auf das Engelchen ganz sicher gut
aufpassen - so wie es auf mich, denke ich!


Noch zwei Engelchen habe ich geschenkt bekommen. DANKE Traudi, Du hast mir mit den beiden Handarbeiten auch ganz viel Freude gemacht.
DANKE auch für die Zeit, die Du Dir genommen hast, diese beiden reizenden Dingen anzufertigen. Sie bekommen auch einen Ehrenplatz.



Liebe Waltraud, ich sage lieb DANKE für den "kleinen Prinzen" als Tagebuch!
Ich werde meine Gedanken reinschreiben, wenn mir danach ist. Es ist ein ganz zauberhaftes Geschenk, das du mir da gemacht hast.

Herzlichen DANK!





Nochmals allen lieben DANK, auch für die Karten
und Mails!

Herzliche Grüße EURE RENATE
Schön, dass es Euch gibt!

Donnerstag, 24. Februar 2011

Das Glas des Lebens



Das Glas des Lebens

Ein alter Mann zeigte mir ein leeres Glas und füllte es mit Steinen. Danach fragte er mich ob das Glas voll sei. Ich stimmte ihm zu.
Er nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen aus seiner Tasche und schüttete diese in das Glas. Natürlich rollten sie in die Zwischenräume. Wieder fragte er mich ob das Glas nun voll sei. Lächelnd sagte ich ja.


Der Alte seinerseits nahm nun wieder eine Schachtel. Diesmal war es Sand. Er schüttete diesen in das Glas und auch der verteilte sich in den Zwischenräumen.
Nun sagte der alte Mann: „Ich möchte, dass Du erkennst, dass dieses Glas wie dein Leben ist. Die großen Steine sind die wichtigen Dinge im Leben, wie zum Beispiel Deine Liebe, Deine Familie, Deine Gesundheit. Also Dinge, die, wenn alle anderen wegfielen und nur Du übrig bleibst, Dein Leben immer noch erfüllen würden.
Die Kiesel sind andere, weniger wichtige Dinge, wie zum Beispiel Deine Arbeit, Dein Haus, Dein Auto.
Der Sand symbolisiert die ganz kleinen Dinge im Leben. Wenn Du den Sand zuerst in das Glas füllst, bleibt kein Raum für die Kieselsteine und die großen Steine.
So ist es auch in Deinem Leben.
Wenn Du all Deine Energie für die kleinen Dinge im Leben aufwendest, hast Du für die großen keine mehr.
Nimm Dir Zeit für die Liebe und Deine Familie, achte auf Deine Gesundheit, es wird noch genug Zeit geben für Arbeit, Haushalt usw..
Achte zuerst auf die großen Steine, denn sie sind es die wirklich zählen...
Der Rest ist nur Sand.

(Verfasser ist mir unbekannt)



Ich werde mich auf alle Fälle mehr auf die GROSSEN STEINE konzentrieren!

Es geht mir schon wieder etwas besser. Bin optimistisch und zuversichtlich - alles wird gut!
DANKE Euch allen, Ihr habt mir auch viel geholfen, dass die Welt für mich schon wieder etwas heller aussieht.

Herzliche Grüße

Eure Renate

Sonntag, 20. Februar 2011

Hallo, Ihr Lieben, ich bin wieder daheim!!!!! Endlich!!!


Am Freitag, zu meines Mannes Geburtstag (ich war wohl sein Geschenk für diesen Tag!) konnte ich nach Hause gehen und ich hoffe, dass ich nicht so schnell wieder ins Krankenhaus muss! Am kommenden Dienstag wären es nun doch 4 Wochen geworden.

Man hat mich TOTAL auf den Kopf gestellt, das war einfach notwendig! Es wurden mehrere Unstimmigkeiten in meinem Körper festgestellt.Es ist halt einiges nicht mehr so in Ordnung, wie es sein sollte. Eine übergangene Lungenembolie, zu wenig Sauerstoff im Blut, Atembeschwerden bei Anstrengung, zu niedrige Thrombozythen (Blut ist sehr dünn) und eine angegriffene Leber sorgen nun dafür, dass ich sehr gut auf mich aufpassen muss! Das werde ich auch tun, das verspreche ich!

Mein meist positives Denken wird mir dabei helfen, alles einigermaßen in den Griff zu bekommen. Da bin ich mir sicher! Der Frühling kommt und damit wird sowieso ALLES besser. Ich freue mich auf die warmen Sonnenstrahlen und auf das Erwachen der Natur!

Ich möchte nun aus ganzem HERZEN DANKE sagen für alle Euren lieben Zeilen, Genesungswünsche und Briefe und Päckchen per Post (hier werde ich auf alle Fälle persönlich antworten!). Ihr habt mir immer soviel Freude gemacht mit Euren aufmunternden Worten und Gedanken. Es tut einfach SO RICHTIG GUT, dass es außer der Familie und den Freunden hier es für mich auch ganz viele liebe Menschen gibt, die an mich gedacht haben und denken!

Waltraud hat für mich so liebevoll alles weitergeleitet und dafür möchte ich DIR, liebe Waltraud auch herzlich DANKE sagen!

Ich drück EUCH alle ganz fest!!!!!

DANKE an:

Waltraud
Bärbel
Susibella
Gertrude-Wien
Karl
Martha
Elke-Bad-Pyrmont
Andrea-Wáldameise
Poldi-Wien
Christa-Kiki
Gerti
Irmgard
Christine B.
Traudi,
Brigitte-Berlin
Marion
Nadelmasche
Rena
Minibares
Marianne-Fudelchen
Pia-Marie
Roswitha
Binchen-Berlin

Freunde sind wie
blühende Blumen am
Wegesrand,
dir Dir immer wieder sagen,
dass das Leben lebenswert ist
und die auch dann für Dich
da sind,
wenn es Dir mal nicht gut geht!


Hoffnung auf Frühling

Noch ziehen Nebel, dicht an dicht,
die Kälte will nicht enden,
doch die Sonne, ew’ges Licht,
wird warme Strahlen senden.
Noch ist es kühl, es friert dein Herz,
doch warte noch ein Weilchen,
vorbei geh’n Kummer und dein Schmerz -
bald blühen wieder Veilchen.

Noch ist die Seele zugeschnürt,
sie kann sich nicht entfalten,
oft fragst du dich, wohin das führt,
doch kannst du sie nicht halten -
denn irgendwann, dann ist sie frei -
warte noch ein Weilchen -
dann fliegt sie froh und fast wie neu
über Wiesen voller Veilchen!

© Renate Harig 02.03.2003

Alles Liebe für EUCH alle

Eure Renate

Donnerstag, 17. Februar 2011

Ich konnte endlich das Bild übertragen


Guten Morgen,

endlich konnte ich das Bild übertragen. Heute kriegt Renate noch eine Untersuchung gemacht, vielleicht ist sie ja jetzt , um diese Uhrzeit, auch schon fertig damit. Das müßte dann die letzte sein.

Wer mag kann ja gern mal auf meiner Seite reinschauen, ich habe gestern abend ein sehr schönes Video gefunden und eingestellt.
http://denkkugel.blogspot.com/

Liebe Grüße an alle, ein bisschen kenne ich euch ja jetzt schon.


Waltraud

Montag, 14. Februar 2011

Grüße von Renate

Guten Abend,

hier ist nochmal Waltraud, inzwischen kennt ihr mich ja schon. Ich war am Samstag bei Renate. Sie hat mir eine Nachricht für Euch aufgeschrieben. Gerd hatte mit meinem Handy ein Bild von uns beiden gemacht. Ich konnte es leider nicht übertragen. Hier sind ihre Zeilen für Euch:

Liebe Blogfreunde,
ich sage ganz lieben Dank für die lieben Wünsche und guten Gedanken.
Waltraud hat mir alles ausgedruckt und mir große Freude mit Euren Zeilen gemacht.
Es geht mir soweit gut und ich denke, dass ich kommende Woche nach Hause darf.
Darauf freue ich mich schon. Ich melde mich auch gleich, wenn ich daheim bin.
Ich drück Euch alle lieb!
Eure Reni/ Renate

Freitag, 11. Februar 2011


Guten Abend, liebe Blogfreunde von Renate,

das sind ja sehr viele liebe Grüße die ich ihr morgen mitnehmen kann. Ich danke euch schon mal im Vorraus. Am Telefon hab ich ihr von den Kommentaren erzählt und sie hat sich gefreut, morgen kann sie alles nachlesen. Im Krankenhaus nennen Sie das Zimmer in dem sie liegt, das " Frühlingszimmer". Sie hat Schmetterlinge ausgeschnitten und die Fensterscheiben damit geschmückt. Ich werd Euch auf dem Laufenden halten.

Bis in den nächsten Tagen

herzliche Grüße Waltraud
(Waltraud`s Denkkugel)

Montag, 7. Februar 2011

Krankenhausaufenthalt noch nicht beendet.


Guten Abend,


hier ist Waltraud, die Freundin von Renate. Sie hat mich gebeten, Euch ganz liebe und herzliche Grüße auszurichten. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen und sie wird wohl noch ein wenig im Krankenhaus bleiben müssen. Es geht ihr aber den Umständen entsprechend gut.
Ich habe gerade gesehen, dass bei ihrem letzten Eintrag viele liebe Kommentare geschrieben wurden. Ich werde alles für sie ausdrucken und ihr bei meinem nächsten Besuch mitnehmen. Ich glaube, sie wird sich sehr darüber freuen.

Herzliche Grüße

Waltraud




Mittwoch, 19. Januar 2011

Nichts ist so schlecht, dass es nicht auch für etwas gut wäre


Die zwei Krüge

Eine Frau hatte zwei Krüge, doch der einer der beiden hatte einen Riss. Und so trug es sich zu, dass immer wenn sie mit den Krügen zum Wasserholen am weit entfernten Brunnen ging, der eine Krug leider die Hälfte auf dem Weg nach Hause verlor.

Dies machte den Krug sehr traurig. Und so fragte er die Frau eines Tages: "Wieso behältst du mich denn noch, wenn dir jeden Tag die Hälfte des Wassers verloren geht?" Daraufhin antwortete sie: "Alles in dieser Welt ist gleich viel wert, egal was für ein Ergebnis es liefert. Und wenn du aufgepasst hättest, hättest du etwas gemerkt: Ich habe an deiner Seite des Weges Blumensamen gepflanzt und du hast sie jeden Tag mit deinem verlorenen Wasser gegossen. Sieh nur wie sie jetzt sprießen und blühen!"

Und da merkte der Krug, dass auch er, trotz seiner Schwäche wundervolle Dinge bewirken kann.

Eine kleine Geschichte, die vielleicht mancher kennt und wenn nicht, er sie gerne lesen möchte!
Ich finde sie schön!

Ich wünsche Euch einen schönen Mittwoch!

Eure Renate

Freitag, 14. Januar 2011

Wunderbare Zeilen


DESIDERATA

Geh deinen Weg ohne Eile und Hast und
suche den Frieden in dir selbst zu finden.

Wenn es dir möglich ist,
versuche den anderen zu verstehen.
Sag ihm die Wahrheit, ruhig und besonnen.
Höre ihm zu, auch wenn er gleichgültig
und unwissend ist,
denn auch er hat seine Sorgen.
Egal ob er noch jung und aggressiv,
oder ob er schon alt und müde ist.

Wenn du Dich mit all den anderen vergleichst,
wirst du feststellen, du lebst unter Menschen,
die entweder größer oder kleiner,
besser oder schlechter sind als du selbst.

Sei stolz auf deinen Erfolg und denke
auch an deine Karriere. aber bleibe bescheiden,
denn das Schicksal kann sich jederzeit wenden.
Sei vorsichtig in deinen Geschäften,
denn die Welt ist voller List und Tücke.
Aber lass dich trotz allem nicht von
deinem Weg ablenken.

Viele Leute reden von hohen Idealen
und überall wird Heldenmut angepriesen.
Bleibe du selber und heuchle nicht Mitgefühl.
Steh der Liebe nicht zynisch gegenüber,
denn sie ist das Einzige,
was wahr und unvergänglich ist.

Sei dankbar über jedes Jahr das du erleben darfst,
auch wenn mit jedem Tag ein Stück
deiner Jugend entschwindet.

Bereite dich auf den Augenblick vor,
an dem etwas Unvorhergesehenes in dein Leben tritt,
aber zerstöre dich selbst nicht aus Angst vor der Einsamkeit.
Sei immer so, dass du vor dir selbst bestehen kannst.

Du hast ein Recht auf der Welt zu sein,
genau wie die Blume die blüht und wie ein Stern in der Nacht.
Doch auf dieser Welt lebst du nicht allein,
hast du schon irgendwann einmal darüber nachgedacht?

Darum schließe Frieden mit Gott,
wo immer er dir auch begegnet.
Ganz gleich, was das Leben dir auch an Schwierigkeiten auferlegt.
lass nicht durch Lug und Trug deine Ideale zerbrechen.
Die Welt ist immer noch schön.
Versuche, auf ihr zu leben und glücklich zu werden.


Diese Zeilen stammen aus der Feder des Amerikaners Max Ehrmann (1872-1945)
Die Desiderata, auch als Lebensregel von Baltimore bezeichnet, ist ein Gedicht zum Thema „So führst du ein glückliches Leben“. Wörtlich bedeutet der Titel (von lat. desiderare, „ersehnen“, „wünschen“) etwa (Segens)wünsche.


Jeder muss seinen eigenen Weg finden. Es ist nich immer leicht, aber es lohnt sich, nach dem richtigen zu suchen! Man steht oft nicht an der richtigen Stelle, oft braucht man viel Geduld und Hoffnung!
Gehe einfach drauflos und kehre nicht um, denn in jedem Ende liegt ein neuer Anfang!
Freue Dich über JEDEN Tag, auch wenn es nicht gerade Dein bester war. Wenn es immer schön wäre, würden wir die Sonnensrahlen unseres Lebens nicht mehr sehen. Deswegen immer Kopf hoch und Zuversicht! Ein bisschen Himmelsblau zeigt sich immer wieder!
Ich wünsche DIR ein schönes Wochenende und vielleicht kann uns ja die Sonne mal wieder mit ein paar Strahlen verwöhnen, das wäre doch nett, oder?


♥-liche Grüße Eure Renate

Weg mit dem Schirm!!!!

Mittwoch, 12. Januar 2011

Du hast mir viel Freude gemacht, Weihnachtsbaum




Zwei Kartons von vielen, die nun wieder verräumt werden bis zum nächten Weihnachtsfest


Ja, nun war es gestern doch so weit und ich habe meinen Christbaum schweren Herzen abgeräumt. Immerhin durfte er ja bis zum 11.01.2011 bleiben. Er hat keine Nadeln verloren, aber er wurde immer trockener und die Zweige zogen sich richtig zusammen. Er war einfach müde, denke ich. Hat er doch die Last des Christbaumschmucks einige Wochen getragen.

Er hat mir jeden Tag Freude bereitet, wenn seine elektrischen Kerzen leuchteten, versteckt hinter den Zweigen. An den vorderen Spitzen der Äste hatte ich ja echte Kerzen, die wir auch angezündet haben.

Ja, wieder einmal sind die Weihnachen vorbei und beim langsamen, behutsamen Einpacken der vielen Sachen denke ich jedes Jahr, lieber Gott, lass uns alle an den kommenden Weihnachten gesund sein, damit wir wieder alles mit Freude aus den Kartons holen können. Das hoffen wir doch alle!

Nun ist die Wohnung wieder "entweihnachtet" und es sieht im Moment alles so kahl aus, aber so nach und nach werde ich mich daran wieder gewöhnen. Meine Weihnachten waren einfach schön!

Da fällt mir ein, dass ich Euch meinen Christbaum dieses Jahr gar nicht vorgestellt habe. Das will ich aber ganz schnell nachholen!




Ich habe gesehen, dass Leute ihren Christbaum schon nach dem Hl. Abend aus dem Fenster geworfen haben. Das tat mir so richtig weh und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, warum solche Menschen sich überhaupt einen "Weihnachtsbaum" am Hl. Abend aufstellen. Daraufhin musste ich nachfolgendes Gedicht schreiben - für einen Baum, der nur eine Nacht Christbaum sein durfte!

Nur für eine Nacht

Für eine Nacht voller Herrlichkeit
stand er in einem Raum
in einem bunten Glitzerkleid
als schöner Weihnachtsbaum.
Doch nur kurz dauert der Traum,
Weihnacht vorbei, die Nacht vorüber,
nackt steht er da, der Weihnachtsbaum,
verklungen sind die Weihnachtslieder.
Kann das alles gewesen sein?
Traurig senkt er seine Zweige,
er fühlt sich elend und allein
sein Christbaumdasein geht zur Neige.
Wie hell erstrahlten seine Kerzen,
künstlich zwar, doch auch sehr schön,
es schmerzt und zerrt in seinem Herzen,
so gern blieb er im Zimmer stehn.
Über die Worte, die er hört:
Wir brauchen Platz, er nadelt viel -
ist das Bäumchen ganz empört
Freude machen war sein Ziel.
Unsanft nahm man aus den Ästen
Alles was ihn schön gemacht,
gold’ne Kugeln, die allerbesten
glänzten nur die eine Nacht!
Er sieht durchs Fenster im Nebenhaus,
da gehen noch keine Kerzen aus,
da strahlt ein Baum so hell und schön,
es tut ihm weh, dieses zu sehn.
Er war halt doch kein Weihnachtsbaum,
wie man ihn kennt aus Kindertagen,
war hier nur Deko – aus der Traum,
Weihnacht bestand hier nur aus Gaben.
Einmal wird es noch erstrahlen
im hellen Feuer, sein Christbaumherz,
und es lodert mit allen Kräften
mit hellen Flammen himmelwärts.

© Renate Harig 08.01.2011

Unser Christbaum hatte es gut, er hat sicherlich die Weihnachten so verbringen können, wie es sich ein Christbaumherz eben wünscht, denke ich mal.


Alles Liebe

Eure Renate

Sonntag, 9. Januar 2011

Wir stricken unser Leben selbst

Alles selbstgestrickte Schals


REINE HANDARBEIT
Wir stricken unser Leben

Manche wählen ein kompliziertes Muster,
andere ein schlichtes.
Es ist ein buntes Maschenwerk
oder ein Stück in tristen Farben.

Nicht immer können wir
die Farbe selber wählen;
Auch die Qualität der Wolle wechselt,
mal weich und wolkenflauschig,
mal kratzig und hart.

Die einen stricken liebevoll und sorgsam,
andere mühevoll und ungern.
Und manchmal schmeißt einer
das Strickzeug in die Ecke.

Und öfters lässt du eine Masche fallen,
oder sie fällt ohne dein Zutun.
Du hast die Nadeln in der Hand!
Du kannst das Muster wechseln,
die Technik oder das Werkzeug!

Nur aufribbeln kannst du nicht
ein klitzekleines Stück!


(Kristiane Allert-Wybranietz)


Socken, die ich von einer lieben Freundin geschenkt bekam
Ich wünsche Euch eine GUTE NACHT und schöne Träume. Ich hoffe, dass ich heute Nacht gut schlafen kann, denn eine Magen- und Darminfektion plagt mich schon seit 5 Tagen. Es wird aber schon besser! Gott sei Dank.
Ich hoffe sehr, dass Ihr noch verschont geblieben seid. Alles Gute!

Eure Renate

Donnerstag, 6. Januar 2011

Eine kleine Geschichte zum Nachdenken


Die Probleme der anderen...

Es stand einmal in einem Dorf ein uralter, starker Baum.
Eines Tages wurden alle Dorfbewohner eingeladen, ihre Sorgen, Probleme und Nöte gut verpackt an diesen Baum zu hängen.

Die Bedingung war allerdings, dafür ein anderes Paket mitzunehmen.
Zu Hause wurden die fremden Pakete geöffnet. Doch es machte sich Bestürzung breit, denn die Sorgen und Probleme der anderen schienen deutlich größer als die eigenen!

Und so liefen alle wieder zurück zu dem alten Baum und nahmen statt der fremden schnell wieder die eigenen Pakete an sich und gingen zufrieden nach Hause.

Eine Geschichte aus Indien



Ein Baum mit vielen Päckchen! Möchtest Du Dir auch eines holen?


Liebe Grüße zum Abend

Eure Renate

Freitag, 31. Dezember 2010

Willkommen Neues JAHR 2011



2011






Die größte Glocke Österreichs, die Pummerin, die im Wiener Stefansdom hängt,
begrüßt mit UNS das NEUE JAHR! Es ist eine wunderbare Glocke und wir Österreicher
sind alle ganz stolz auf sie!







Gedanken zum Jahreswechsel

Taghell ist bald die dunkle Nacht -
und wenn der zwölfte Glockenschlag verklungen,
hab’ ich an Euch ganz fest gedacht
und halt im Gedanken Euch umschlungen.
Noch ein paar Stunden - bald ist’s soweit -
ich kann es einfach nicht beschreiben,
wie mir grad ist - es verrinnt die Zeit -
EIN NEUES JAHR, und doch wird wieder
ein großes Stück vom alten bleiben.

Die Wünsche bleiben stets die gleichen:
Gesundheit und Frieden für die ganze Welt!
Alles könnte man dann erreichen,
ansonst’ wär’s schlecht um uns bestellt.

Wenn wir gemeinsam darauf hoffen,
und daran glauben - ist’s auch oft schwer -
dann ist ein Türchen für uns offen
zum kleinen Glück, was will man mehr!

So nach und nach hör’ ich sie läuten,
Glocken klingen durch die Nacht -
Ein NEUES JAHR im Lauf der Zeiten -
und ich hab’ fest an Euch gedacht!

(c) Renate Harig


Meine Gedanken sind bei vielen von EUCH und ich wünsche Euch, dass Ihr das Neue Jahr 2011 gebührend empfangen könnt! Mein Schatz und ich sind alleine und werden es ganz ruhig und gemütlich angehen. Ob Ihr nun alleine seid, in Gesellschaft von Freunden oder sonstwo - ich wünsche Euch jedenfalls einen guten Anfang!

Mit dem Wechsel des Jahres werde,
mehr Menschlichkeit auf unserer Erde!



Mittwoch, 29. Dezember 2010

Ein neues Jahr im Buch der Zeiten


Mit dem 12. Glockenschlag wird das Neue Jahr Einzug halten!
Willkommen Jahr 2011


 
Zwischen den Jahren

Zwischen den Jahren hast du noch Zeit
Gedanken zu ordnen und sei auch bereit
Altes, Gewesenes zu überdenken,
daraus zu lernen, vieles lässt sich auch lenken,
um mit festem Vorsatz manches besser zu tun,
Hoffnung und Zuversicht dürfen nie ruhn -
Vertraue auf Neues, nicht alles ist schlecht,
es kommt wie es muß - so ist es schon recht!
Vergiss nicht zu danken für manches Glück
und schau auch nach vorn, nicht nur zurück.
Was war kommt nicht wieder, ob schlecht oder gut,
manches wird anders, habe nur Mut!

Ein Jahr geht zur Neige und wie seit ewiger Zeit,
steht das NEUE vorm Tor und wir sind bereit,
es froh zu empfangen mit allen Glocken der Welt -
Viel Glück und viel Segen sei uns allen bestellt!

(c) Renate Harig 2000

Ein kleines Schutzengelchen, das ich zur Weihnacht von meiner lieben Freundin Binchen
aus Berlin bekommen habe, wird mir im kommenden Jahr zur Seite sein.


Ein kleines, fröhliches Englein kam von Bärbel angereist und macht mir viel Freude.
Auch er will auf mich aufpassen! Was kann denn da schon passieren!


Und weil alle GUTEN DINGE 3 sind, bekam ich auch noch einen allerliebsten Engel
aus Märchenwolle von Birgit aus Bad Pyrmont (Trautchens Tochter).
Ich liebe sie alle DREI!!!!!
DANKE an EUCH Sabine, Bärbel und Birgit!

Ich wünsche Euch allen einen Schutzengel für das kommende Jahr. Hoffnung und Zuversicht mögen Euch begleiten und geht es einfach froh und munter an! Wenn etwas nicht so ist, wie es sein sollte, dann habt Geduld, es wird schon wieder! Schmerzen, seelischer oder körperlicher Art, mögen einfach besser werden!
Ich wünsche Euch ganz viele frohe Stunden und habt immer einen Blick für die kleinen Glücksmomente, die das NEUE JAHR 2011 ganz sicher für uns alle bereithalten wird.
Wir müssen sie nur erkennen und sehen lernen!

Ich drück' Euch ganz lieb und sage DANKE für alle Eure lieben Zeilen, die Ihr mir das Jahr über geschrieben habt. Ihr habt mir immer viel Freude gemacht und mir so oft Mut zugesprochen, wenn es nicht leicht war! Ihr habt Euch immer mit mir gefreut, wenn es mir gut ging und habt die Freude mit mir geteilt. So war sie ja gleich doppelt soviel wert!
Alles, was ich hier in meinem Eckchen schreibe oder zeige mache ich mit viel Liebe, weil ich weiß, dass IHR mich gerne besucht! DANKE!Ich wünsche Euch alles, alles Gute!

Herzlich Eure Renate
 
Ich wünsche Euch ein frohes NEUES JAHR

Dienstag, 21. Dezember 2010

Weißt du, wieviel Sternlein stehen..........



Weißt du, wieviel Sternlein stehen an dem blauen Himmelszelt?
Ein Kind sitzt am Fenster und schaut in den Abendhimmel. Ungezählte Sterne, groß und klein, mit hellem und mit mattem Licht übersäen das Firmament. Stern an Stern bilden die Milchstraße und man vermag sich nicht einmal als Erwachsener diese gigantischen Ausmaße aller dieser Himmelskörper vorstellen.

Mit dem Wort "Milchstraße" alleine verbinden uns unweigerlich kindliche Erinnerungen an Erzählungen und Märchen und wir haben in unserer Fantasie eine Milchstraße vor uns, die nicht der Realität entspricht. Muss ja auch nicht sein! Nie werden wir wirklich auf der Milchstraße spazieren gehen. In unseren Kinderträumen konnten wir das! Wie schön!

Ein Kind schaut in den Himmel und hängt seinen Träumen und Fantasien nach. Es glaubt daran, dass man sich was wünschen kann, wenn eine Sternschnuppe vom Himmel fällt. Große und kleine Wünsche werden himmelwärts geschickt im tiefen Glauben, dass sie sich vielleicht doch erfüllen könnten. Wie war es so schön, Kind zu sein und daran glauben zu dürfen mit dieser herrlichen, kindlichen Vorstellungskraft.

Wie schön war es für uns als Kind, sich vorzustellen, dass auf jedem Stern ein lieber Mensch, der nicht mehr unter uns ist, wohnt. In die Wolken haben wir uns in der Fantasie reingekuschelt und haben es fast körperlich gefühlt, wie gemütlich und wollig warm das sein muss! Den Regenbogen würde ich heute gerne nochmals mit der kindlichen Fantasie runterrutschen! Warum eigentlich nicht?

Ich entdecke diese Gabe des "daran zu glauben" auch bei mir immer wieder einmal! Das ich in kleinen Augenblicken so fühlen kann, dafür bin ich unendlich dankbar und dass ich an Dinge glauben kann, die an der Grenze des Träumens liegen. Träume sind was Wunderbares.

Nur der aufgehört hat, zu träumen, hat auch aufgehört zu leben! Wie schön, wenn man seine Träume hat. Sie lassen einem für eine kleine Weile "wegfliegen" in eine andere Welt, die es so nicht wirklich gibt.

Schließen wir doch ab und zu die Augen und stellen wir uns einen Ort vor, an dem wir gerne sein möchten, an dem wir niemals in unserem realen Leben sein werden. Davon zu träumen ist doch auch was Schönes. Es entspannt und lässt der Seele freien Lauf.

Da fällt mir Peter Maffeys Lied aus Tabaluga ein: Ich wollte nie erwachsen sein, hab' immer mich zur Wehr gesetzt ....... irgendwo tief in mir, bin ich ein Kind geblieben, erst dann, wenn ich nichts mehr fühlen kann, dann ists für mich zu spät ....(Musik und Text höre ich immer wieder SO gerne!)

Ich will auch nicht immer "erwachsen sein" und ziehe mich dann und wann gerne in das kleine Eckchen in meiner Seele zurück, wo es mir noch erlaubt ist, ab und zu wie ein Kind zu fühlen und lasse meiner Fantasie auch gerne freien Lauf! Das ist einfach schön!!!!

(c) Renate Harig 2002
Gerade jetzt zur Weihnachtszeit möchte man so gerne wieder mal Kind sein und durch das Schlüsselloch spähen, daran glauben, man hätte die Englein und das Christkind gesehen, denn auf dem Fensterbrett lag doch ein kleines, goldenes Sternchen (das wohl Mutti hingelegt hat) Das sind Träume, die man NIE vergisst!


Mein Weihnachtswunsch
Möcht’ einmal noch
als kleines Kind
unterm Tannenbaum stehen,
möcht’ einmal noch
mit diesen Augen
all die Herrlichkeit sehen,
möcht’ im Kinderglauben
noch einmal erleben,
daß die Engel und das Christkind
vom Himmelszelt schweben,
mit Päckchen und Bäumchen
und vielen Sachen,
ganz leise kommen,
das Fenster aufmachen
und husch - ohne gesehen zu werden,
verschwinden in den Zimmern
der Menschen auf Erden.
Einmal möcht’ ich noch gerne
durchs Schlüsselloch spähen
und ganz fest daran glauben,
ich hätt’ sie gesehen,
wie sie eifrig und flink
mit himmlischen Schein
den Tannenbaum schmücken für
Groß und Klein.

Und Schneeflocken sollten
vom Himmelszelt schweben
und die Erde zudecken
und ihr hastiges Leben -
Nur Stille und Frieden
sollten noch sein -
so, wie wir es empfanden,
als wir waren noch klein.
Und ich weiß doch,
daß alles Sehnen im Herzen
mich niemals mehr Kind werden läßt -
nicht beim Schein der strahlendsten Kerzen!
Doch die Erinnerung ist da
und sie bleibt ewig besteh’n,
weil WEIHNACHTEN zu Hause
waren immer so schön.
Heut’ bin ich erwachsen
und wenn Heiligabend ist da,
dann sind meine Eltern
mir immer ganz nah!
Sie waren die Engel
und ließen erstrahlen den Baum.
Heut’ weiß ich es längst,
doch wie schön war der Traum!

(c) Renate Harig 1976


Dieses Gedicht und ganz viele andere habe ich für meine Mutti geschrieben als Dankbarkeit, weil sie uns Weihnachten so erleben ließ, dass wir heute noch gerne daran denken! Es ist immer noch eines meiner Lieblingsgedichte. Auch bei den Lesungen stelle ich immer wieder fest, dass die Menschen dieses Gedicht mögen. Ganz einfach, weil sie auch schöne Erinnerungen an Weihnachen zu Hause haben.
Natürlich gibt es auch jene, die keine schöne Weihnachten hatten. Es gibt dafür tausenderlei Gründe! Das tut mir so leid!

Ich jedenfalls hatte das Glück, WEIHNACHTEN als ein schönes, friedliches Fest zu erleben! Dafür bin ich ein Leben lang dankbar! Ich wünsche Euch allen auch ein


schönes, frohes und gesegnetes WEIHNACHTSFEST
im Kreise der Lieben oder zu Zweit. Kann auch sein, dass der eine oder andere alleine ist, aber auch alleine sein will! Wo immer Du den Hl. Abend erlebst, was immer Du machst an diesem Abend, ich wünsche Dir von Herzen alles Liebe und bitte das Christkind, es möge auch bei Dir vorbeikommen mit seinem Segen!
Lass' einfach das Fenster einen ganz kleinen Spalt auf!  Zünde eine Kerze an und denke daran, es wird auch wieder besser werden! Ich denk' an DICH!

Auf Weihnachten warten
genügt nicht.
Weihnachten kommt nicht.
Weihnachten wird
durch dich
durch mich
durch uns.
Vielleicht durch unser Reden,
eher durch unser Tun,
am meisten durch unser Sein.



Liebe herzliche, weihnachtliche Grüße schicken EUCH ALLEN, nett eingepackt mit einer großen, roten Schleife
und mit einem goldenen Stern versehen


Gert und Renate